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Therapie
25.02.2024

Wie Hunde der Gesundheit des Menschen guttun

Hunde erfreuen viele Menschen und werden deshalb auch in der Therapie eingesetzt, wie hier Therapiehund Lewis-Oskar in der Geriatrie am Berliner Sana-Klinikum Lichtenberg, hier zusammen mit Chefarzt Eric Hilf.
Foto: Christoph Soeder, dpa

Die Tiere fördern nicht nur die Bewegung, sondern helfen häufig auch gegen seelische Beschwerden. Deutlich wird dies besonders beim Einsatz von Therapiehunden.

Das Zusammenleben mit Haustieren ist gut für den Menschen. Am deutlichsten wird dies bei dem Einsatz von Therapiehunden. „Die Einsatzgebiete der Therapiehunde erstrecken sich sowohl auf den Bereich von Kliniken, ambulanten Reha-Einrichtungen, Praxen der Ergotherapie, Logopädie und Physiotherapie sowie auf Psychotherapie und Kinderzahnarztpraxen“, erklärt Ines Pawlitzki, Vorsitzende des Deutschen Berufsverbandes für Therapie- und Behindertenbegleithunde. Aber auch in Schulen, Kindertagesstätten und Fördereinrichtungen, Einrichtungen des Senioren- und Pflegebereiches bis hin zu integrativen Einrichtungen bewirken die Hunde Gutes. 

Dabei werden die Tiere bei unterschiedlichen Erkrankungen eingesetzt. Depressionen, Angststörungen, Sprachprobleme, Lernstörungen oder auch andere physische, psychische oder neurologisch bedingte Einschränkungen zählen zu den Anwendungsbereichen, bei denen die Tiere auf vielseitige Weise zum Therapieerfolg beitragen.

Großer Effekt auf die menschliche Gesundheit

Die Tiere bewirken eine Förderung der eigenen Sinnes- und Körperwahrnehmung, eine Verbesserung der Motorik und des Sprachvermögens sowie eine Förderung der Interaktion und Kommunikation. Die Effekte sind laut Pawlitzki in einer Vielzahl von Studien belegt und nachgewiesen worden. „Durch den Kontakt mit Hunden werden die Menschen entspannter, der Blutdruck reguliert sich und Freude sowie Selbstwertgefühl nehmen zu“, so die Ausbilderin für Therapie- und Behindertenbegleithunde. Ein wichtiger Effekt, da eine positive Einstellung immer förderlich für die Besserung von Beschwerden sei. Gerade Menschen, die sich schon über längere Zeit in therapeutischen Situationen befinden, würden im Laufe der Zeit oft ein wenig therapiemüde. „Setze ich hier jetzt einen ausgebildeten Hund ein, so ist oft zu beobachten, dass der Patient mit dem Hund viel intensiver und motivierter arbeitet, als er es nur mit dem Therapeuten täte“, so Pawlitzki.

Die Hunde erleichtern viele Übungen mit den Patienten. „Ein Beispiel: Mit einem Kind wird die Auge – Hand – Koordination geübt. Dies geschieht über das Werfen von Säckchen, die unterschiedlich schwer sind. Diese Säckchen sollen in einem Kreis landen, was aber nur mäßig gelingt. Entsprechend hoch ist die Frustration“, erklärt die Hundeausbilderin. Komme nun aber ein Hund dazu, der die Säckchen zurückbringt, beeinflusst er positiv das Ergebnis. „Die Anzahl der Säckchen, die im Kreis landen, erhöht sich zwar noch nicht nennenswert, aber die Freude hält Einzug. Es muss nicht um jede Wiederholung gerungen werden, denn diese laufen in der Interaktion folglich automatisch“, erklärt Pawlitzki.

Hunde erhöhen das Selbstwertgefühl der Menschen

Therapiehunde kommen häufig auch bei Therapien von Schlaganfallpatienten zum Einsatz. „Zum Beispiel bei der Gangschulung im Gelände oder beim aktivem Gleichgewichtstraining auf einem Wackelbrett oder bei der Regulation des Muskeltonus kann der Hund aktiv integriert werden“, erklärt Pawlitzki. In Alten- und Pflegeheimen liegt der Schwerpunkt auf der Erhaltung der Fähigkeiten, das Selbstwertgefühl zu erhöhen. Dazu gehört auch, berührt zu werden und Struktur zu geben“, so die Tierausbilderin. Ein ausgebildeter und in sich ruhender, ausgeglichener Hund, könne auch bei Personen, die an Depressionen leiden, vieles bewirken. „Eine ältere Dame beispielsweise, die sich nie an Gesprächen beteiligte, wurde in Anwesenheit des Hundes geradezu geschwätzig. Obendrein teilte sie dann sogar ihr Stück Kuchen mit dem Hund, was besonders deshalb bemerkenswert und rührend war, da die Dame ansonsten wirklich nie teilte“, schildert Pawlitzki.

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Erblindeten Menschen erleichtern Blindenführhunde das Leben enorm, indem sie als Autopiloten fungieren und den betroffenen Personen so Sicherheit beim Bewegen im öffentlichen Raum geben. Laut dem „Verein Deutsche Blindenführhunde“ beherrschen die Hunde etwa vierzig Hörzeichen und lernen weitere kontinuierlich hinzu. Auf diese Zeichen finden die Tiere folglich Ampeln, Zebrastreifen, Eingänge oder auch Briefkästen. Zudem erkennen die Hunde Gefahren, wie Abgründe oder Höhenhindernisse und können den Menschen durch antrainierten Ungehorsam vor lebensgefährlichen Unfällen schützen. Die bevorzugten Rassen, mit denen Führhundeschulen heutzutage in Deutschland arbeiten, sind unter anderem Labradore, Labradoodles und Golden Retriever.

Therapiehunde brauchen ein friedfertiges und ruhiges Wesen

Grundvoraussetzung für einen Therapiehund ist ein friedfertiges und ruhiges Wesen, da er auch auf grobmotorische Berührungen nicht nervös oder aggressiv werden darf. „Zu den Eigenschaften eines guten Therapiehundes gehört es auch, dass der Hund Freude daran hat, mit Menschen zu arbeiten. Zudem sollte das Tier gesund und auf alle Fälle sehr lernfreudig sein“, sagt Pawlitzki. Weiters ist es wichtig, dass das Tier eine enge Bindung zu seinem Hundeführer hat, ein gutes Sozialverhalten aufweist, kein territoriales Verhalten zeigt und keinen ausgeprägten Schutz- oder Wachtrieb besitzt. Die Wahl eines Hundes sollte am Aufgabengebiet ausgerichtet werden.

„In einer Kinderzahnarztpraxis zum Beispiel dient der Hund zur Beruhigung und zur Ablenkung, weshalb hier also eher ein kleiner Hund infrage kommt, der wenig Haarverlust hat, gut im Gehorsam ist und es mag gestreichelt zu werden“, erklärt die Hundeausbilderin. Bei einem Patienten im neurologischen Bereich hingegen, mit dem auch im Gelände Gangschulung geübt wird, benötige es eher einen größeren Hund, da dieser durch seine Größe Sicherheit schenken und den Takt vorgeben muss. Zu berücksichtigen sei zudem, dass auch Hunde bestimmte Vorlieben haben. „Nicht jedes Tier arbeitet beispielsweise gerne mit Kindern. Es bevorzugt vielleicht Erwachsene oder Senioren und umgekehrt“, erklärt Pawlitzki.

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