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Senden
23.02.2024

Soll der Verkehr in der Sendener Innenstadt untersucht werden – oder nicht?

Die Pläne für Sendens neue Stadtmitte werden immer konkreter. Werden in diesem Zusammenhang auch die Parkplätze an der Hauptstraße neu angeordnet?
Foto: Angela Häusler (Archivbild)

Die Sendener Verwaltung möchte den Verkehr in der Innenstadt neu organisieren und die Lage dafür analysieren. Viele Mitglieder des Stadtrats finden das unnötig.

So hatte sich die Sendener Stadtverwaltung die vergangene Sitzung des Stadtrats vermutlich nicht vorgestellt: Zwar sorgt die Neugestaltung der Innenstadt in den Sitzungen des Gremiums regelmäßig für lebhafte Diskussionen und Unstimmigkeiten. Doch das Thema dieser Sitzung war im Gegensatz zur Grundsatzfrage, wie die "Gute Stube" Sendens in Zukunft aussehen soll, gewissermaßen eine Formsache. Die Rätinnen und Räte sollten der Verwaltung erlauben, die Untersuchung des Verkehrs in der Sendener Innenstadt – genauer gesagt im Bereich der Stadtpassage an der Hauptstraße – zu beauftragen. Viele Mitglieder des Gremiums waren jedoch nicht davon überzeugt, dass das Vorhaben überhaupt notwendig ist – oder zumindest nicht jetzt.

Die Verwaltung hält die Untersuchung hingegen gleich aus mehreren Gründen für sinnvoll: Die Daten, mit denen man bisher arbeite, seien recht veraltet. Eine ähnliche Verkehrsuntersuchung hatte es zuletzt 2015 gegeben. Neuere Daten gab es zwar 2018 mit dem Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzept (ISEK), seitdem haben hier allerdings keine weiteren Erhebungen stattgefunden. Inzwischen sei die Verkehrslage in Senden anders, was im Umkehrschluss bedeute: "Wir brauchen neue Daten", fasste es Bürgermeisterin Schäfer-Rudolf zusammen. 

Sendens Stadtverwaltung möchte den Verkehr in der Innenstadt analysieren

Zumindest dann, wenn man vorhabe, den Verkehr in der Stadtpassage neu zu organisieren. Das sei zum Beispiel im Hinblick auf den Ausbau der Illertalbahn Neu-Ulm - Kempten sinnvoll: Ab etwa 2030 werden in Senden durch die geplante Zweigleisigkeit mehr Züge fahren – was einen häufiger geschlossenen Bahnübergang, längere Wartezeiten und dadurch auch mehr Rückstau mit sich ziehen dürfte. Bereits jetzt sei es so, dass Busse, um ihren Fahrplan einzuhalten, die wartenden Autos nur überholen können, indem sie die Gegenspur verwenden. 

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Bis 2030 dauert es noch einige Jahre – die Verwaltung hält die Verkehrszählung dennoch bereits dieses Jahr für notwendig, denn: Im Bereich der Stadtpassage ergeben sich laut Schäfer-Rudolf durch die Anordnung der Parkplätze häufig gefährliche Situationen. Und auch die Situation für Radfahrerinnen und Radfahrer sei schwierig. "Es ist schon länger angedacht, hier etwas zu ändern", sagte sie. Die Idee sei nun, die immer konkreter werdenden Pläne zur Umgestaltung der Umgebung des Bürgerhauses dafür zu nutzen, sich Gedanken darüber zu machen, wo in Zukunft die Parkplätze entlang der Hauptstraße sein sollen. Und auch generell darüber, wie man den Verkehr und die Flächen in der Stadtmitte am besten gestalten wolle. Und um die aktuelle Situation beurteilen zu können und für passende Handlungsempfehlungen, brauche es laut Schäfer-Rudolf die vorgeschlagene Verkehrsuntersuchung. 

Viele Mitglieder des Sendener Stadtrats äußern Kritik an dem Vorhaben

Das sahen viele Mitglieder des Stadtrats anders. Rainer Strobl (CSU) fand keins der Argumente so überzeugend, um dafür 36.000 Euro zu investieren oder "rauszuwerfen", wie er es ausdrückte: "Wenn im Haushalt viel Spielraum wäre, von mir aus." Aber der Haushalt scheine ja "grausig" zu werden, nach all dem, was bereits bekannt sei. Deswegen habe Strobl kein Verständnis für die Pläne. Ähnlich äußerten sich unter anderem Edwin Petruch (CFW/FWG) und Helmut Meisel (Grüne). Theodor Walder (CSU) fand die Argumente der Bürgermeisterin hingegen überzeugend: "Wir müssen die Neugestaltung ganzheitlich sehen." Die Untersuchung würde zwar viel Geld kosten, aber das sei "gut angelegt".

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Am Ende einigte sich der Stadtrat darauf, die Abstimmung in die Sitzung der zu vertagen, in der auch der Haushalt besprochen wird. Die Verwaltung soll bis dann noch mehr Informationen und Daten nachliefern.

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