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  3. Senden: Sendens neue Mitte um die Sparkasse kommt voran – doch der Knatsch hält an

Senden
24.01.2024

Sendens neue Mitte um die Sparkasse kommt voran – doch der Knatsch hält an

So könnte der Marktplatz in Senden zukünftig aussehen, wenn die Pläne der Stadt und der Sparkasse umgesetzt werden.
Foto: Stadt Senden (Visualisierung )

Das Zentrum von Senden soll attraktiver und lebendiger werden. Aber wie? Darüber gibt es nach wie vor Unstimmigkeiten. Die Pläne nehmen trotzdem eine weitere Hürde.

In Senden geht es um nicht weniger als das Herzstück, die "gute Stube" der Stadt: Die Mitte soll neu gestaltet werden. Sie soll lebendiger und aufgewerteter werden. "Es gibt keine Fraktion, die noch nicht gesagt, hat, dass hier etwas getan werden muss", sagte Bürgermeisterin Claudia Schäfer-Rudolf am Dienstagabend in der Sitzung des Planungs-, Bau- und Umweltausschusses. Über das "Wie" gibt es allerdings bereits seit Längerem Unstimmigkeiten in dem Gremium

Konkret geht es darum, dass sich für Senden die Möglichkeit bietet, die Umgebung des Bürgerhauses neu zu gestalten. Im Gespräch mit unserer Redaktion berichtete Bürgermeisterin Schäfer-Rudolf, dass die Sparkasse Neu-Ulm/Illertissen auf die Stadtverwaltung mit zwei Optionen zugekommen sei: Entweder sie müssten das Sparkassen-Gebäude am jetzigen Standort grundlegend sanieren und es würde dort für die nächsten 50 Jahre bleiben. Oder sie würden sich bereit erklären, den Standort zu wechseln, damit die Stadt die Möglichkeit hat, das Stadtzentrum neu zu gestalten – in Kooperation mit der Sparkasse.

Durch die Pläne hätte Senden die Chance auf einen neuen Marktplatz

Für Senden sei das die Möglichkeit, die eigenen Plätze "endlich zu einem Marktplatz zusammenzuführen", sagte Schäfer-Rudolf. Eine Chance, die der Stadtverwaltung sehr am Herzen zu liegen scheint. Die bisherigen Pläne sehen deswegen Folgendes vor: Das jetzige Sparkassen-Gebäude – das bisher recht isoliert steht und "wie ein Zahn" hervorsticht – soll abgerissen werden. Stattdessen sollen auf dem Areal zwischen Harder-, Haupt- und Bruckstraße zwei neue Gebäude errichtet werden: ein vierstöckiger Gebäudekomplex auf dem bisherigen Marktplatz, in dem Wohnungen und Geschäfte Platz finden sollen. 

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Der zweite Neubau ist auf der Ostseite vorgesehen: Die Bereiche des Gebäudes sollen unterschiedlich hoch sein, an manchen Stellen ist mit zwei bis vier Geschossen geplant, an der höchsten sind sieben Stockwerke vorgesehen. In diesem höchsten Gebäudeteil – neben der Stelle, an der sich aktuell das Lokal Delphi befindet – würde dann im Erdgeschoss die Sparkasse in die Räume Richtung Hauptstraße einziehen. 

So sieht der Marktplatz in Senden derzeit aus.
Foto: Alexander Kaya

Viele dieser Details der Pläne sind bereits seit einiger Zeit bekannt. Ein Unterschied zu früheren Entwürfen ist allerdings, dass man davon abgewichen ist, die Harderstraße zu verbreitern. Man hatte überlegt, das Gewerbegebiet im Norden der Stadt besser mit der Innenstadt zu verknüpfen, und deshalb die Harder- und die Berliner Straße zu einer Art "Stadtpromenade" aufzuwerten. Da sich das baulich allerdings nicht durchgehend verwirklichen lasse, sei man davon abgerückt und plane nun stattdessen, mehr Raum für Fußgängerinnen und Fußgänger zu schaffen, sagte Schäfer-Rudolf.

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Stadträte stören sich an der Höhe des geplanten Hochhauses

Am meisten störten sich einige Mitglieder des Planungs-, Bau- und Umweltausschusses daran, dass die Pläne ein siebenstöckiges Hochhaus vorsehen. Und auch die geplanten Flachdächer würden nach Ansicht von Helmut Meisel (Grüne) nicht mit den Satteldächern gegenüber harmonieren. Der Städtebauprofessor Gerd Baldauf hatte diese im Sommer 2023 als eine Chance für die Sendener Innenstadt ausgemacht. Hans-Peter Werner (Grüne) merkte an, ob man angesichts dieser Pläne nicht "Beruhigungstabletten für den Mann mitnehmen solle". Er befürchte, dass die Pläne im Sommer für eine Backofensituation sorgen würden und bedauerte, dass man die "klugen Vorschläge von Herr Baldauf" nicht umsetze. 

Schäfer-Rudolf entgegnete, dass sie in der Hinsicht "absolut beruhigen" könne: Baldauf sei in die aktuellen Planungen eingebunden. Das, was er im Sommer vorgestellt hatte, sei eine idealisierte Vorstellung gewesen. "Ich schätze sehr an ihm, dass er Realist ist", sagte sie. Er verstehe, dass das Ganze nur partnerschaftlich zu schaffen sei. Und man müsse daher auch auf die Bedürfnisse des Partners eingehen. Außerdem lasse sich ein Flachdach viel besser als ein Satteldach begrünen, fügte die Bürgermeisterin hinzu. 

Am Ende stimmten zehn der anwesenden Mitglieder für den Entwurf des Bebauungsplans, vier dagegen, ein Mitglied enthielt sich. Der aktuelle Entwurf wird nun einen Monat lang im Rathaus ausgelegt, wo ihn sich alle interessierten Bürgerinnen und Bürger anschauen und ihre Meinung sagen können. Diese Hinweise sowie die Bemerkungen der zuständigen Behörden werden dann in die weitere Planung einfließen.

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