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  3. "Das fleißige Lieschen": Kritik zum neuen Saarbrücken-Tatort: "Starker Einstand"

"Das fleißige Lieschen"
14.04.2020

Kritik zum neuen Saarbrücken-Tatort: "Starker Einstand"

Die Ermittler im Saarbrücken-Tatort: Adam Schürk (Daniel Sträßer), Pia Heinrich (Ines Marie Westernströer), Esther Baumann (Brigitte Urhausen) und Leo Hölzer (Vladimir Burlakov).
Foto: Manuela Meyer, SR

Ein neues Team ermittelte im Saarbrücken-Tatort gestern. Ein gelungener Einstand, der Lust auf mehr macht. Die Tatort-Kritik zu "Das fleißige Lieschen".

Der Tatort aus Saarbrücken hat eine lange Geschichte, wenn auch mit wenig Konstanz. Gleich mehrere Ermittler waren in den vergangenen Jahrzehnten im TV-Einsatz - mit durchaus unterschiedlichen Beliebtheitswerten.

Zuletzt ermittelte von 2013 bis 2019 in acht Folgen Hauptkommissar Jens Stellbrink (Devid Striesow) mit Unterstützung von Kollegin Lisa Marx (Elisabeth Brück). Auch wenn sich der Paradiesvogel redliche Mühe gab und laut SR die besten Quoten seit mehr als 25 Jahren erreichte, die Kritiker konnte er nur selten überzeugen.

Stellbrinks Nachfolger heißen Leo Hölzer (Vladimir Burlakov) und Adam Schürk (Daniel Sträßer). Beide sind erst 32 Jahre alt, das jüngste Tatort-Duo aktuell, in ihrer Jugend waren sie beste Freunde. In "Das fleißige Lieschen" treffen sich die Hauptkommissare nach 15 Jahren wieder "und werden direkt mit einem unaufgeklärten Mordfall konfrontiert.

Lisa Marx (Elisabeth Brück) und Jens Stellbrink (Devid Striesow) ermittelten zuletzt im Saarbrücken-Tatort.
Foto: Oliver Dietze, dpa (Archiv)

Die Ermittlungen in einer Unternehmerfamilie, die vom Patriarchen Bernhard Hofer mit Härte und ohne Gnade geführt wird, katapultiert die beiden jungen Männer immer wieder zurück in ihre Kindheit. Und zu jenem Geheimnis, das sie bis heute begleitet. Das Fazit der Kritiker: Ein gelungener Einstand, der Lust auf mehr macht. Die Pressestimmen.

Kritik zum Saarbrücken-Tatort gestern: "Düsteres Duo aus Saarbrücken"

Trotz einiger grober Fehler: Nach den Tatort-Clownerien mit Devid Striesow findet das Saar-Revier mit diesem jungen neuen Team zu unerbittlicher Ernsthaftigkeit. Gut so. Der Spiegel

Starker Einstand des neuen Ermittlerduos aus Saarbrücken mit einer gehörigen Portion Familiendrama. Stern

Adam Schürk (Daniel Sträßer) und Leo Hölzer (Vladimir Burlakov) ermitteln in "Das fließige Lieschen" nach einem Mord in einer Unternehmerfamilie.
Foto: Manuela Meyer, SR

Jedes frische Tatort-Team hat eine Chance verdient. Ob das düstere Duo aus Saarbrücken die Herzen erobert? Bild

Bewertung: Sehenswerter erster Tatort für Hölzer und Schürk

"Das fleißige Lieschen" von Christian Theede und Hendrik Hölzemann ist ein ambitionierter Krimi, der allerdings unter der Last seiner Ereignisdichte sehr ächzt. Kommt öfter vor bei Debütfolgen. Der Abrisskalender weiß: Aller Anfang ist schwer. Danach wird's dann manchmal leichter. Süddeutsche Zeitung

 

Ein sehenswerter, hoch emotionaler erster Fall. Auch wenn die Vergangenheitsbewältigung der Kommissare, die ein Geheimnis verbindet, den Mord manchmal in den Hintergrund rücken lässt. RedaktionsNetzwerk Deutschland

Diese Ouvertüre ist ein Versprechen: Das neue Team aus Saarbrücken geht explosiv an den Start und findet die Gemeinsamkeit von deutscher Familienhölle und verdrängter Nazi-Geschichte. Neue Zürcher Zeitung

Tatort-Kritik: Effektvollen Auftakt für die neuen Ermittler aus Saarbrücken

Das wenig subtile und konstruierte Verwirrspiel hat immerhin eine starke Botschaft: Gewalt gebiert immer neue Gewalt, über Generationen hinweg. Auch die Kommissare sind deformierte Männertypen, wobei die alte Rollenverteilung – der starke, zupackende Adam; der zaudernde, ängstliche Leo – nach wie vor zu gelten scheint. Der Tagesspiegel

Die neuen Tatort-Ermittler aus Saarbrücken stellen sich mit einem effektvollen Auftakt vor. Frankfurter Rundschau

Der Tatort lockt Sonntag für Sonntag Millionen vor den Fernseher. Aber wer ermittelt eigentlich wo? Diese  Kommissare bzw. Teams sind derzeit im TV-Einsatz.
23 Bilder
Tatort-Kommissare: Wer ermittelt wo?
Foto: Martin Valentin Menke, WDR/Bavaria Fiction GmbH

Kritik und Pressestimmen zu den letzten Tatort-Folgen am Sonntag

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Die Diskussion ist geschlossen.

14.04.2020

Bitte erst mal die Kommissare ein Jahr durchpsychotherapieren, bevor sie wieder in Dienst und an Waffe dürfen. Vielleicht sind sie dann ja seelisch so gut drauf wie die über 90-jährige körperlich - 60 Hiebe austeilende - ehemalige Zwangsarbeiterin. Tatort aus dem Saarland - das kann weg und wird wohl weiter ein Saunatag bleiben bei dem Personal.