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07.03.2021

Bayerisch-Schwabens Bischöfe hadern konfessionsübergreifend mit Pandemie

Sitzen zumindest in der Fotomontage nah beisammen (v.l.): Regionalbischof Axel Piper, Daniel Wirsching und Bischof Bertram Meier.
Foto: Bernhard Weizenegger

Exklusiv Der evangelisch-lutherische Regionalbischof Piper bezeichnet sich als „pandemiemüde“. Der katholische Bischof Meier erinnert an Impfdrängler-Debatte: „Habe aus Fehler gelernt.“

Der evangelisch-lutherische Regionalbischof im Kirchenkreis Augsburg und Schwaben, Axel Piper, hat sich als „Pandemie müde“ bezeichnet. „Ja, ich bin’s leid“, sagte er unserer Redaktion in „Über Gott und die Welt: Der Glaubenspodcast“. „Lieber heute als morgen kein Corona mehr“, betonte Piper. Es werde einfach zu viel. Gleichwohl sehe er die Notwendigkeit der Anti-Corona-Maßnahmen ein.

Bischof Meier bezeichnet Corona-Impfung als "Fehler"

Der katholische Augsburger Bischof Bertram Meier sprach in dem Podcast über seine Zeit in Quarantäne als „Kontaktperson 1“ Mitte Dezember und über seine frühe Corona-Impfung Mitte Januar und Anfang Februar, für die er bundesweit als „Impfdrängler“ kritisiert wurde. „Ich hab mich gefühlt wie ein Tiger im Käfig“, sagte Meier über seine Quarantäne. „Ich hab dann gesagt: Attention, please! Bitte nicht in die Nähe des Käfigs kommen, weil wenn der geöffnet wird, könnte der Tiger gefährlich werden!“

Seine frühe Corona-Impfung bezeichnete Meier als Fehler, aus dem er gelernt habe: „Wenn ich eines daraus gelernt habe, dann ist es dies: Bertram, prüfe die Dinge umso mehr, damit du nicht nochmal einen solchen Wiederholungsfehler machst!“ (AZ)

Mehr zu „Über Gott und die Welt: Der Glaubenspodcast“ lesen Sie hier: "Neuer Podcast: Bischöfe Piper und Meier über Hoffnung in Corona-Zeiten

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