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Tatort
04.05.2021

Mehr als 14 Millionen sehen Münster-Tatort mit Jan Josef Liefers

Jubelte im Internet über die starke Quote des Münster-"Tatorts" am Sonntag: Jan Josef Liefers.
Foto: Martin Valentin Menke, WDR

Die Teilnahme von Jan Josef Liefers bei der Aktion #allesdichtmachen wirkt sich nicht negativ auf die Einschaltquote des Münster-"Tatorts" aus. So reagiert der Schauspieler.

Der Boykott-Aufruf vor dem Münster-"Tatort" am Sonntag ist offenbar ohne Wirkung geblieben. 14,22 Millionen Zuschauer (39,6 Prozent) wollten von 20.15 Uhr an die Episode "Rhythm and Love" sehen. In dem Fall führten die Ermittlungen von Kommissar Thiel (Axel Prahl) und Rechtsmediziner Boerne (Jan Josef Liefers) in eine spirituell angehauchte Kommune. Es war der beste "Tatort"-Wert dieses Jahres.

Es war der erste "Tatort" des beliebten Ermittler-Duos nach dem Wirbel um die #allesdichtmachen-Videos von 53 bekannten deutschen Schauspielerinnen und Schauspielern. Auch Liefers beteiligte sich an der Aktion, wofür er mitunter heftig kritisiert wurde.

Liefers über die "Tatort"-Quote nach #allesdichtmachen: "Eindrucksvolles Zeichen"

Der Schauspieler reagierte prompt auf Instagram auf die herausragende Quote des "Tatorts" am Sonntag. Er bedankte sich bei den Zuschauern für ein "eindrucksvolles Zeichen". Liefers rechtfertigte als einer der wenigen Schauspieler auch im Nachgang seine Teilnahme an der Aktion #allesdichtmachen. Viele seiner Kolleginnen und Kollegen distanzierten sich anschließend von den satirischen, rund einminütigen Clips, die die Corona-Maßnahmen der Regierung kritisierten.

 

Kurz nach der Video-Aktion wurde zudem bekannt, dass die Verträge des "Tatort"-Duos Prahl und Liefers um mindestens sechs weitere Folgen verlängert wurden. Die Schauspieler sollen rund 100.000 Euro pro Folge erhalten. Trotz der starken Quote am Sonntagabend konnten die Ermittler ihren persönlichen Rekord jedoch nicht brechen: Den Fall "Fangschuss" aus dem April 2017 wollten 14,56 Millionen Zuschauer sehen. (AZ mit dpa)

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