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20.06.2020

Was hat die Corona-Krise mit Jugendlichen gemacht?

Die Party ist auf unbestimmte Zeit vorbei: Das Leben von jungen Menschen war und ist durch das Coronavirus besonders stark eingeschränkt.
Bild: Britta Pedersen, dpa

Keine Partys, geplatzte Träume, eine unsichere Zukunft: Junge Menschen hatten ganz besonders mit den Folgen der Corona-Krise zu kämpfen. Unser Thema im Podcast.

„Ich möchte nicht, dass diese Phase noch länger geht und ich möchte niemand anderen gefährden“: Das war trotz der großen Einschränkungen, die gerade Jugendliche durch die Corona-Krise erfahren haben, der erste Gedanke der 19-Jährigen Laura Freilinger, die im zweiten Semester an der Uni Erlangen Wirtschaftswissenschaften studiert.

 

In einer Sonderfolge unseres Podcasts „Augsburg, meine Stadt“ erzählt sie unter anderem von einem geplatzten Georgien-Trip, einem Sommersemester ohne echtes Studentenleben und von Einkäufen für die Großeltern.

Dr. Nora Gaupp vom Deutschen Jugendinstitut ordnet im Gespräch die Erlebnisse von Laura Freilinger in einen größeren Kontext ein. Die weitgehende soziale Isolation sei gerade für junge Menschen eine riesige Herausforderung gewesen und die Gesellschaft habe zumindest zu Beginn ein sehr negatives Bild von den Jugendlichen gezeichnet.

Podcast "Augsburg, meine Stadt" zum Thema Jugend und Corona

Bezogen auf das Familienleben relativiert Gaupp im Podcast die positiven Erfahrungen von Laura Freilinger, die ein Zusammenrücken im eigenen Elternhaus und eine Verbesserung des Verhältnisses zu den Großeltern beschreibt. Aus Sicht der Expertin sind solche Entwicklungen vor allem bei Familien zu beobachten, die vorher bereits intakt waren und bei denen die Möglichkeit bestand, in den Garten oder die Natur zu gehen. Bei ohnehin vorhandenen Spannungen habe Corona vor allem im Fall von räumlicher Enge Konflikte zwischen jungen Leuten und ihren Familien eher verschärft.

Einig sind sich Gaupp und Freilinger darüber, dass sich niemand, trotz einiger positiver Aspekte, einen zweiten Lockdown wünscht. Die 19-Jährige schätzt sich nun wieder mehr die kleinen Dinge. „Ich freue mich, wenn ich mit Freunden mal wieder an den Weiher gehen kann. Das Sozialleben wieder zurück zu haben, ist ein gutes Gefühl“, sagt Freilinger im Podcast.

Podcast "Augsburg, meine Stadt" auf Spotify, iTunes und Co.

Den Podcast mit Laura Freilinger und Dr. Nora Gaupp finden Sie bei Spotify, iTunes – und überall sonst, wo es Podcasts gibt:

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