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Interview
05.08.2022

Psychiater Haller: "Internet-Hater sind jämmerliche Feiglinge"

Zahlreiche Menschen gedenken der Ärztin Lisa-Maria Kellermayr, die sich das Leben genommen hat. Sie hatte unter massiven Drohungen aus der Szene der Corona-Leugner zu leiden.
Foto: Fotokerschi.at/Hannes Draxler, APA

Nach dem Suizid der österreichischen Ärztin Lisa-Maria Kellermayr wird erneut über Hass im Netz diskutiert. Reinhard Haller erklärt, wie man der Hetze begegnen kann.

Herr Professor Haller, kann man sagen, Sie haben mit „Die dunkle Leidenschaft – Hass“ vermutlich ein neues Standardwerk zu einem unserer stärksten Gefühle geschrieben?

Reinhard Haller: Ich hoffe es. Aber meine Motivation lag einfach darin, dass es eine logische Fortsetzung meiner bisherigen Bücher ist. Bis dato hatte ich das Thema Hass ausgelassen, auch weil es nicht angenehm ist, darüber zu schreiben. Aber jetzt musste es eben sein. Denn ich habe den Eindruck, dass der Hass heutzutage wieder zunimmt. Und das einzige Mittel dagegen ist Aufklärung. Man muss den Hass sozusagen entblättern.

Können Sie kurz erklären, was man unter Hass versteht?

Haller: Das ist gar nicht so leicht. Denn beim Hass weiß man nicht einmal definitiv, ob es eine Emotion ist, ein Trieb oder ein Affekt. Ich glaube, er ist am besten mit dem Begriff Leidenschaft umschrieben. Für mich ist Hass die destruktive Form der Verachtung. Er ist auf Zerstörung ausgerichtet und von einer bösen Idee geleitet.

Wie entsteht Hass, den Sie als das „kälteste und bösartigste aller Gefühle“ bezeichnen?

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Haller: Alle anderen Aggressionsaffekte haben auch ihre guten Seiten. Zorn kann heilig sein, er kann gerecht sein. Er hat also auch positive Eigenschaften. Wut tut manchmal gut, Rache dient der Wiederherstellung des verletzten Gerechtigkeitsgefühls. Sie kann auch süß sein. Selbst Narzissmus hat in der richtigen Dosis seine Berechtigung. Am Hass allerdings kann man nichts Gutes finden. Es gibt keinen positiven Hass. Insofern ist er eine auf einer ganz niedrigen Stufe angesiedelte Emotion. Sigmund Freud bezeichnet den Hass als „Trieb zur Grausamkeit“. Das muss man den Menschen bewusst machen: Wenn sie hassen, gehen sie im Prinzip etwas sehr Primitivem nach. Wer hasst, der muss sich mit keiner Botschaft differenziert auseinandersetzen. Hass wälzt quasi alles nieder, alle differenzierten Überlegungen und abgestuften Emotionen.

Wie Sie schon andeuteten, hat man in modernen Gesellschaften das Gefühl, dass Wut und Hass zunehmen. Was ist eigentlich der Unterschied zwischen beiden?

Haller: Wut ist durchaus eine Emotion, die zerstörerisch sein kann. Sie tritt aber akut auf, bricht durch und hat oft einen befreienden Effekt. Dadurch werden Frustration und Resignation ein Stück weit abgebaut. Sie hat aber nicht den anhaltenden Effekt wie der Hass. Übrigens müsste der moderne Wutbürger richtigerweise als Zornbürger bezeichnet werden. Denn bei denen ist diese negative Emotion allmählich gewachsen, was dann auch im Protest zum Ausdruck kommt. Wut hat viel mehr einen anfallsähnlichen Charakter.

Der Psychiater Reinhard Haller nennt Hass "die destruktivste Form der Verachtung".
Foto: Verlag Gräfe Und Unzer

Angst und Ohnmacht benennen Sie als Nährboden des Hasses. Ab welchem Zeitpunkt wandelt sich Wut zu Hass? Oder anders formuliert: Wann wird der Wut- oder Zornbürger zum Hassbürger?

Haller: Während der Hassentwicklung kann natürlich auch Wut entstehen. Aber die Wut ist ein Ventil. Da wird auch der Hass vorübergehend abgebaut. Aber das Verhängnisvolle am Hass ist, dass er immer wiederkommt. Die Katze hat sieben Leben, der Hass hat unendlich viele, manchmal sogar über den Tod hinweg. Denken Sie an die Blutrache.

Wie sieht Hass heutzutage aus?

Haller: Der Hass hat heute neue Gesichter: Frauenhass, Hass gegen Ausländer, gegen religiöse Minderheiten oder Hass im Netz. Das sind Dinge, die es früher nicht in dieser Form gegeben hat.

Ist es wirklich so, dass Hass in den modernen Gesellschaften zunimmt?

Haller: Man muss natürlich berücksichtigen, dass der Begriff Hass heutzutage fast inflationär verwendet wird. Nicht immer ist echter Hass gemeint. Aber die Zunahme hat ein Stück weit damit zu tun, dass wir Menschen auf einem sehr großen Aggressionspotenzial schlummern. Gerade bei jungen Männern ist es am Siedepunkt. Früher hat man das abgebaut durch körperliche Arbeit wie Bäume fällen, Kohlesäcke tragen oder Arbeit am Bau. Das haben wir bei den heute dominierenden Sitzberufen nicht mehr in dieser Form. Das heißt, das Aggressionspotenzial sucht einen anderen Weg der Entladung – und einer davon ist der Hass.

Hassattacken aus dem Netz können fast jeden treffen, der auf Internetplattformen unterwegs ist.
Foto: Fabian Sommer, dpa

Auch im Internet und in den sozialen Medien blüht der Hass.

Haller: Weil dort für den Hassenden ideale Voraussetzungen bestehen, sodass er seine Aggressivität und Destruktivität nicht nur für eine beschränkte Zeit an einem beschränkten Ort ausleben kann, sondern es geschieht vor der ganzen Welt. Der Hassende, der die Anonymität natürlich liebt, findet im Internet ideale Voraussetzungen. Er muss sich nicht outen und kann seine Identität aufmotzen als jemand ganz Schrecklicher, ohne dass er dazu stehen muss. Dem Internet kommt eine wichtige Funktion als „Hasspuffer“ zu, es darf aber nicht ein fast rechtsfreier Raum sein. Internet-Hass hat da schon viele zur Verzweiflung gebracht und manche sogar in den Suizid getrieben. Andererseits ist virtualisierter Hass eine mildere Form der Aggressionsverarbeitung als ein Messer im Bauch. Für die Politik wird es eine schwierige Aufgabe, die Möglichkeit der Aggressionsabfuhr im Netz zu bewahren und trotzdem den rechtsfreien Raum einzuschränken, in dem Menschen folgenlos niedergemacht werden konnte.

Politiker sind dem Hass ja selbst in einer ganz besonderen Form ausgesetzt. Haben Sie eine Idee, wie man Politiker im wahrsten Sinne des Wortes besser aus der Schusslinie nehmen kann?

Haller: Das ist eine wohltuende Frage. Denn normalerweise müssen Politiker als Projektionsfläche für alle möglichen Probleme herhalten. Die haben es schwer in vielerlei Hinsicht. Denn Politiker sind heutzutage an praktisch allem schuld. Und viele junge Menschen sagen inzwischen, sie wollten sich diesen Anfeindungen in der Politik nicht aussetzen. Das ist ein Problem. Man kann dem nur ein Stück weit begegnen, indem man versucht, die politische Diskussion zu versachlichen. Sie ist aktuell sehr stark auf Skandalisierung und Beschämung ausgerichtet. Wir bräuchten eine differenziertere Darstellung der Sichtweisen in der Politik. Aber eine kurzfristige Lösung habe ich auch nicht.

Welche Rollen spielen die Medien in diesem Zusammenhang?

Haller: Einerseits eine befreiende, weil sie viel Aggression abfedern, andererseits können sie Hass auch befeuern. Ich kann nur dazu raten, dass alle möglichst einen sachlicheren Stil bevorzugen sollten.

Sie sagen, Wissen über den Hass sei der Schlüssel zur Lösung. Wenn ein Mensch hasst, wie kommt er aus diesem furchtbaren Zustand wieder heraus?

Haller: Leider hat meine Disziplin, die Psychiatrie, bisher eigentlich wenig zur Erforschung des Hasses beigetragen. Wer sich allerdings immer damit beschäftigt hat, ist die Philosophie. Darum war Hass schon bei den alten Griechen ein ganz wichtiges Thema. Alle, die über Hass viel nachgedacht haben, kommen zum Schluss: Es gibt nur eine Regulationsmöglichkeit des Hasses, nämlich ihn zu entblättern. Man muss ihn als das darstellen, was er ist: ein primitives Gefühl. Wenn die Menschen das verstehen, besteht die Möglichkeit, dass sie sich fragen, ob sie so etwas Primitives in sich wirken lassen wollen.

Ist das auch der Weg, wie man in Gesellschaften den Hass abbauen kann?

Haller: Ich glaube schon. Wenn ich beispielsweise vermitteln kann, dass Internet-Hater keine großartigen Persönlichkeiten sind, sondern jämmerliche Feiglinge, dann könnte das ein Regulationsansatz sein. Ein richtiges Lösungsmittel gibt es allerdings nicht. Denn Hass wird es geben, solange es die Menschen gibt.

Zur Person: Reinhard Haller, 70, ist ein österreichischer Psychiater, Psychotherapeut und Sachbuchautor. Sein Buch „Die dunkle Leidenschaft“ ist erschienen bei Gräfe und Unzer, 240 Seiten, 22 Euro.

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07.08.2022

Herr Wildegger, ich bin nicht Ihre "liebe Frau Reichenauer". Wenn ich Frau M. antworte, brauche ich sicher nicht Ihre Intervention dazu, um die "liebe Christina", wie sie sie nennen, einschätzen zu können. Ich habe Frau M. weder als dumm noch als naiv bezeichnet, ich akzeptiere ihre Haltung und ich kenne ihre Argumentation aus einschlägigen religiösen Zeitschriften. Ich werde ihr Weltbild sicher nicht korrigieren und nicht bewerten, es ist ihre persönliche Angelegenheit. Sie verbindet das Wort HASS mit der Verwendung in der Bibel – in Ordnung. Es gibt Gruppierungen in unserer Gesellschaft, die die Bibel sehr wörtlich auslegen. Auch gut. Die Psychologie von heute verwendet den Begriff anders – der Effekt ist der gleiche: Wer den Umtrieb dieser Menschen zu spüren bekommt, dem wird es egal sein, ob der Begriff biblisch oder psychologisch interpretiert wird. Ob Sie Frau M. vom Schachspielen oder sonst woher kennen, tut hier ebenfalls nichts zur Sache. Sie hat mir geantwortet und fertig. Damit kann ich gut leben. Wenn ich mich mit ihr austauschen will, dann spreche ich sie direkt an … dazu braucht es keinen Vermittler.

Permalink
07.08.2022

(edit/mod/Verstoß NUB 7.3/7.2)

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06.08.2022

(edit/mod/NUB 7.3/lassen Sie bitte endlich dieses Austragen von persönlichen Animositäten auf unseren Seiten sein)

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05.08.2022

Wenn man denn will,
kann man das auch überlesen, tun aber ganz sicher die Meisten nicht, denn "Sandkaste Spielchen" haben doch auch etwas an sich, gelle!
Aber Sie, trauen sich das wenigsten mit Klarnamen zu schreiben, deshalb verurteile ich es zu tiefst, dass sich so manche "Schlaumeier" mit ihren 1 - 3 Zeilern so oft hervor tun wollen und glauben, ja sooo gescheit zu sein, aber ihren ganzen Namen trauen sich "diese Feiglinge" dann nicht drunter zu schreiben!
>>VON
MARIA REICHENAUER
vor 58 Min.
Jeder soll so viel von sich preisgeben, wie er es für richtig hält. Möglicherweise ist aber nicht alles, was jemand von sich preisgibt, auch für alle anderen interessant.<<

Das mag zwar so sein, dann dürfen diese Damen und Herren, sich aber auch nicht über "anonyme Hater" auslassen, wenn Sie ganz genauso auftreten, nämlich anonym!

>>Wer sich im Internet daneben benimmt tut das auch im analogen Leben, ist also eine Art Zwiderwurzn.<<

Sagt wer???

VON
WOLFGANG B.
12:42 Uhr

Permalink
05.08.2022

@ Christina M.
Ich glaube, Sie würden sehr schnell verstehen, was damit gemeint ist, wenn jemand gezielt Hassbotschaften im Internet und in sozialen Medien und dergl. gegen Sie richtet, um Sie zu nicht nur zu nerven, sondern um Sie zu zermürben, zu bedrohen und seelisch zugrunde zu richten. Und zwar, ohne, dass Sie ihm einen Anlass dazu gegeben haben und ohne dass Sie wissen, wer in dieser Weise Stimmung gegen Sie macht. Vielleicht nur, weil Sie anders denken, anders sind oder nur, weil jemand ihre Nase nicht passt.

Permalink
05.08.2022

Da ist was dran liebe Frau Reichenauer!

>>VON
MARIA REICHENAUER
vor 3 Min.
Vielleicht nur, weil Sie anders denken, anders sind oder nur, weil jemand ihre Nase nicht passt.<<

und die "liebe Christina" weiß das auch ganz genau!
Da würde ich sogar meine Hand dafür ins Feuer legen, oder bzw. meine Dame im Schachspiel dafür opfern!

>>VON
CHRISTINA M.
vor 37 Min.
@ Willi D.:
Hass hat es schon immer gegeben, er ist einfach ein starkes Gefühl wie Liebe.<<

Permalink
06.08.2022

@ Maria Reichenauer:

Wir sind ja in diesem Punkt garnicht auseinander, dass das nicht schön ist. Aber dafür gibt es normale Wörter von Straftaten, wie üble Nachrede, Nachstellung, Beleidigung, Bedrohung, Körperverletzung. Das schöne Wort Hass hat da nichts zu suchen. Höchstens dass ich den Typ dann hasse, weil er mir was böses antut. Und das steht mir zu. Lieben hat seine Zeit, hassen hat seine Zeit.

Der so schlaue Psychologe Haller sagt, Hass ist ein primitives Gefühl. Das ist aber falsch und sogar Gotteslästerung. Weil in der Bibel steht in Sprüche 6:16-19:

16 Diese sechs Dinge hasst der HERR, diese sieben sind ihm ein Gräuel: 17 stolze Augen, falsche Zunge, Hände, die unschuldiges Blut vergießen, 18 ein Herz, das arge Ränke schmiedet, eilige Füße, die zum Bösen laufen, 19 ein falscher Zeuge, der frech Lügen redet, und wer Streit zwischen Brüdern anrichtet.

Gott hasst also auch, und Haller unterstellt ihm damit ein primitives Gefühl zu uns Menschen. Vielleicht sollte Psychologe Haller erstmal die Bibel und Thomas von Aquin lesen, bevor er wieder was zu Hass schreibt?

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05.08.2022

Ja lieber Herr Willi D.
Sie schreiben es doch und warum gehen Sie selber nicht mit gutem Beispiel voran?
Warum trauen Sie sich nicht und die vielen anderen User hier nicht mit "Klarnamen" zu schreiben?
Ich selber habe nichts zu verbergen, deshalb schreibe ich unter meinem vollen Namen, mit Franz Wildegger und gebe dazu sogar auch noch meinen Wohnort preis!

Ich selber fühle mich da nicht in diesem Artikel überhaupt nicht angesprochen und schreibe bestimmt "keine Hass-Botschaften anonym" wie das hier leider sehr viele User machen!
Wenn ich hier "Klartext" spreche/schreibe, dann auch unter meinem "Klarnamen" verstanden?

Darüber dürfen Sie und Andere jetzt gerne nachdenken!

>>VON
WILLI D.
vor 29 Min.
Hass ist entstanden durch die Anonymität des Internets.<<

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05.08.2022

Jeder soll so viel von sich preisgeben, wie er es für richtig hält. Möglicherweise ist aber nicht alles, was jemand von sich preisgibt, auch für alle anderen interessant. Mir ist es ganz fürchterlich egal, wo jemand wohnt, was für ein Auto er fährt, was er in seienr Freizeit macht usw. Mich interessieren die Argumente, die jemand beizutragen hat, sonst nichts.
Und zum Kommentar von Wolfgang B: Wer andere anonym im Internet beschimpft und übelst bedroht, ist nicht nur eine Zwiderwurzn. Denn aus Worten können Tatenwerden, auch wenn nicht der sie verübt, der sie ausgesprochen hat. Zwiderwurzn greift hier wahrlich zu kurz.

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05.08.2022

Stefan K., Sie haben "Hass" psychologisch eindrucksvoll erläutert, wie es zum Hass in der Psyche der Betroffenen kommt.
Angst machen muss der Hass der Impfgegner, Coronaleugner und Verschwörungsideologen gegen Ärzte, Virologen, Politiker,
kurz gesagt gegen alle Andersdenkenden, die um ihren Ruf und sogar um ihr Leben fürchten müssen. Hass ist entstanden
durch die Anonymität des Internets.

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05.08.2022

Irrtum! Man ist nicht anonym und auch vor Strafverfolgung nicht sicher. "Das Netz vergisst nichts". Und Hass ist nichts Internetspezifisches. Den gabs schon immer. Wer sich im Internet daneben benimmt tut das auch im analogen Leben, ist also eine Art Zwiderwurzn.

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05.08.2022

Wolfgang B., es handelt sich hier nicht um bloße Unhöflichkeiten, sondern um organisierte Personen, die aus politischen Gründen gezielt im Netz andere angreifen, um sie mundtot zu machen. Diese Leute arbeiten zudem systematisch daran, in unserer Gesellschaft eine Stimmung zu schaffen, die einen Umsturz unseres demokratischen Systems ermöglichen soll. Finanziert werden diese Umtriebe von autoritären Staaten wie Russland.
Im Kielwasser dieser professionellen Brunnenvergifter sammeln sich im Netz natürlich auch Leute, die ihrer eigenen Unzufriedenheit und Ihrem Frust Ausdruck verleihen, über alles und jedes schimpfen und sich in ihrem Zynismus gefallen, nicht aber an die Folgen denken, die ihnen selbst bei einem Umsturz drohen. Denken Sie mal darüber nach.

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05.08.2022

@ Willi D.:
Hass hat es schon immer gegeben, er ist einfach ein starkes Gefühl wie Liebe. "Zeit zu lieben, Zeit zu hassen" steht schon in der Bibel. Auch Gott hasst, steht da drinnen. Nämlich das Böse. Der Hass ist nicht selber das böse, er richtet sich nur gegen das böse. Darum versteh ich auch das ganze Theater um "hate speech" oder Hassrede nicht?

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05.08.2022

Das Leben sch..., der Job sch..., die Frau grätzig, die Kinder folgen nicht mehr... was willste da machen ausser Dich in der großen Anonymität des Internets verstecken und die Schuld an Deinem jämmerlichen Leben auf andere abladen indem man sie bedroht, belästigt und beleidigt... Und in aller Regel muss man nicht dazu stehen. Wie haben wir schon vor 25 Jahre in Internetforen geschrieben: Im Internet der große Macker, im echten Leben einszwanzig mit Hut...

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