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  3. Krieg in Nahost: Für deutsche Juden kommt zur Angst die Enttäuschung

Krieg in Nahost
02.11.2023

Für deutsche Juden kommt zur Angst die Enttäuschung

Bei der verbotenen Demonstration in Neukölln wird Pyrotechnik abgebrannt.
Foto: Paul Zinken, dpa

Zentralrats-Präsident Schuster klagt über "Zeichen des Alleinlassens". In den Gemeinden wächst die Sorge um die Sicherheit.

Für viele deutsche Juden kommt zur wachsenden Sorge um ihre Sicherheit jetzt die Enttäuschung, dass die Solidarität der Zivilgesellschaft Risse bekommt. Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden, sagte unserer Redaktion: "Jüdinnen und Juden in Deutschland erleben gegenwärtig einen psychischen Terror." Seit der brutalen Attacke der Hamas auf Israel am 7. Oktober hat es in vielen deutschen Städten Ausschreitungen und antisemitische Vorfälle im Zusammenhang mit pro-palästinensischen Demonstrationen gegeben. Fanatische Mobs skandieren Parolen, die Israel das Existenzrecht absprechen, in Berlin wurde ein Brandsatz auf eine Synagoge geworfen, Häuser, in denen Juden leben, wurden mit Davidsternen "markiert". 

Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland.
Foto: Pia Bayer, dpa

Das Bundeskriminalamt hat bereits mehr als 2000 entsprechende Straftaten registriert, Körperverletzungen, Landfriedensbrüche, Volksverhetzungen und Sachbeschädigungen. Zwar hat die Bundesregierung den Schutz jüdischer Einrichtungen weiter verschärft und Israel die deutsche Solidarität versichert, doch Josef Schuster warnt, dass sich die Stimmung im Land zu drehen beginnt: "Sehr schnell hört man von vielen Seiten der Gesellschaft jedoch bereits das berühmte 'Ja, aber'". Auch die Bundesregierung habe "mit ihrer Enthaltung zur relativierenden UN-Resolution ein Zeichen des Alleinlassens gesendet". Eine Erklärung der Vereinten Nationen, die einen sofortigen Waffenstillstand im Gazastreifen forderte und weder den Hamas-Terror klar verurteilte, noch das Recht auf Selbstverteidigung Israels betonte, hatte Deutschland nicht abgelehnt. Die Bundesrepublik, die die Sicherheit Israels zur eigenen Staatsräson erklärt hatte, enthielt sich vielmehr ihrer Stimme. Schuster: "Das verletzt und enttäuscht viele Jüdinnen und Juden schwer.“ 

Sind jüdische Kinder in der Schule noch sicher?

Dass Solidaritätsadressen und zusätzliche Wachleute vor Synagogen und koscheren Restaurants ausreichen werden, um jüdisches Leben in Deutschland zu sichern, daran wachsen die Zweifel. Hermann Simon, Gründungsdirektor der Stiftung Centrum Judaicum in der berühmten Berliner Synagoge in der Oranienburger Straße, sagte unserer Redaktion: "Bei fast allen Familien in der Gemeinde geht es gerade darum, ob etwa die Kinder noch sicher sind in der Kita oder Schule." Gebäude könnten bewacht werden, aber nicht alle Juden im Alltag. Dass es in bestimmten, muslimisch geprägten Vierteln Berlins gefährlich sei, als Jude erkennbar zu sein, sei zwar nicht neu, doch die Situation habe sich noch einmal drastisch verschärft. Der Historiker, dessen Mutter im Berliner Untergrund den Holocaust überlebt hatte, sagte: "Ja, ich habe Angst. Nicht um mich, aber um die Generationen nach uns. Angst habe ich auch um ein Land, dessen Bürger ich bin und in dem ich mich bisher gut aufgehoben fühlte." Simon, Jahrgang 1949 und für seine Verdienste "um die Förderung jüdischen Lebens sowie für Verständigung und Versöhnung" frisch mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet, fügte hinzu: "Die Betonung liegt auf 'bisher'."

Sergej Lagodinsky ist Mitglied der Jüdischen Gemeinde zu Berlin.
Foto: Paul Zinken

Auch der grüne Europaabgeordnete Sergej Lagodinsky sagte: "Es herrscht eine grundsätzliche Verunsicherung." Er wolle zwar nicht von Angst sprechen, sondern eher von Enttäuschung, vom "Abschied von der Zuversicht, dass eine jüdische Zukunft in Europa oder in Deutschland möglich ist". Gleichzeitig sehe er in den öffentlichen Solidaritätsadressen und der klaren Linie aller demokratischen Parteien auch "eine Chance, dass wir die jüdische Zukunft hier sichern können". Lagodinsky, 1993 als junger jüdischer Kontingentflüchtling aus der damaligen Sowjetunion nach Deutschland gekommen, nannte dafür eine Voraussetzung: "Die Strafverfolgungsbehörden, Nachrichtendienste und Polizei zu befähigen, auf die erhöhte Gefahrenstufe angemessen zu reagieren."

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Die Diskussion ist geschlossen.

07.11.2023

Deutschland sollte es nicht zulassen zur Kampfarena von zerstrittenen und eigereisten Emigranten zu werden. Diese Emigranten, egal welchen Couleurs, sollten besser in ihr Land zurück reisen, um es im Kampf vor ihren Feinden zu unterstützen.

03.11.2023

Wenn ich mir die Zuschriften so ansehe, dann sehe ich nur schwarz-weiss-Denken.
Da gibt es nur Antisemitismus, eine berechtigte Kritik an der Politik Israels wird damit gleichgesetzt.
Wenn man sich wirklich damit auseinandersetzt dann kommt man leider aber nicht umhin Kritik zu üben.
Es hat schon seinen Grund, dass die Abstimmung in der UN so und nicht anders ausgegangen ist.
Und es hat seinen Grund, dass der Leiter des New Yorker Büros des UN-Hochkommissariats für Menschenrechte (UNHCR),
Craig Mokhiber von seinem Posten zurüchgetreten ist. Die Argumentation dazu sollte man halt mal lesen.

02.11.2023

Was nutzen die Reden Habeks und die Solidaritätsbekundungen von Scholz -
wenn in den deutschen Städten antisemitische Aufzüge wie gerade in Berlin oder Hamburg offenbar nicht nur möglich sind, sondern sich diesen palästinensischen Terror-Fans auch keine Bürgerachaft etngegenstellt.

Selbst die Polizei schreitet nicht ein, sondern läßt die palästinensischen Terror-Fans gewähren.

Die Deutschen schauen zu !
Wie sie

02.11.2023

So lange Promis, Politiker und weitere Personen des öffentlichen Lebens keinen "Szeneapplaus" bekommen, wenn sie sich öffentlich gegen muslimisch-geprägten Antisemitismus äußern, so lange werden solche Solidaritätsbekundungen eine Seltenheit bleiben. Dies hängt natürlich auch damit zusammen, dass die links geprägte Szene aus Medien und Politik solche gesellschaftlichen Tendenzen wie islam(ist)ischen Antisemitismus immer noch nicht wahrhaben möchte, ihn kleinredet, stattdessen lieber von der Gefahr von rechts spricht und jeden, der darauf hinweist in die rechte, Ausländerfeindliche und islamophobe Ecke schieben möchte. So aber werden öffentliche Debatten zum eigentlichen Problem und möglichen Lösungsansätzen bereits im Keim erstickt.

Man muss an die Ideologie ran, und da wird eine unbequeme aber notwendige Debatte über die konservative bis radikal-antisemitische Auslegung des Koran so mancher Koranschulen und Imame hierzulande unumgänglich sein.

02.11.2023

Der Terrorangriff der Hamas auf #Israel ist jetzt bald vier Wochen her. Vieles ist seitdem passiert, die öffentliche Debatte aufgeheizt und verworren. Im Video deshalb einige Gedanken von Vizekanzler und Minister Robert #Habeck zur Einordnung und Differenzierung.
Es lohnt, sich dieses Video anzusehen, Robert Habeck zur Lage der Nation, ohne wenn und ohne aber

02.11.2023

sehe gerade, auch in der AZ als dpa Meldung verfügbar

02.11.2023

Gisela B., absolut sehenswert die gestrige Lanz-Sendung, die ich mir gerade in der Mediathek angesehen habe. Besonders beeindruckend die jüdische Schriftstellerin Deborah Feldmann und Wirtschaftsminister Habeck, die sich zwar nicht einig waren, aber beide viel Richtiges sagten. Tolle Sendung, wenn nur dieser selbstgefällige und schmierige Lanz nicht wäre.

02.11.2023

@Gisela B.: Volle Zustimmung. Die Rede von Robert Habeck bringt es in jedem Satz auf den Punkt und ist ein Zeichen des mutigen Voranschreitens und der Klarheit, wie sie Olaf Scholz bisweilen vermissen lässt. Zahlreiche Anhänger der Grünen sowie des Linken SPD-Flügels sollten sich diese Rede zu Herzen nehmen und ihre ständigen Relativierungen islamistischer antisemitischer Verfehlungen hierzulande abstellen.

02.11.2023

Habeck will nur von seinem Unvermögen als Wirtschaftsminister ablenken; diese Vorlage war dann natürlich optimal

02.11.2023

In Gegenden mit einer bestimmten Demographie kann man Juden mit dem liberalen deutschen Strafrecht und einer weitgehend gewaltfreien Polizei praktisch nicht mehr dauerhaft schützen. Es ist mit diesen Rahmenbedingungen schlicht unmöglich, dass Juden im "Gaza-Streifen Deutschlands" 24/7 ein sicheres Leben garantiert werden kann. Zu Sylvester schaffte es die Berliner Polizei ja gerade noch sich selbst und eingeschränkt die Rettungsdienste zu schützen.

Es gibt genug Fläche in Deutschland wo das alles kein Problem ist und diese Flächen kann man auch recht gut lokalisieren. Dabei können auch statistische Übereinstimmungen mit bestimmten Wahlergebnissen helfen;-)

Es zerbricht halt gerade das Narrativ des erfolgreichen bunten Fluchtlandes und dessen Hauptgegner in Form einer antisemitischen Afd. Diese Entwicklung hat auch gerade erst begonnen und wird auch nicht durch einen völlig lächerlichen 5-Punkte Plan der Grünen gebremst.

02.11.2023

Schrecklich, der erneut aufflammende Judenhass vieler alter u n d junger D e u t s c h e r , nachdem die deutschen Nazis
6 Millionen ( ! ) Juden aus ganz Europa in den Vernichtungslagern in Polen auf grausamste Weise ermordet haben, weil sie nicht
zur arischen Rassenlehre passten. Leider haben viele Deutsche nichts daraus gelernt, wenn ihr H a s s immer noch bzw. wieder
hochkocht. Warum zum Teufel schon wieder soviel Hass in Deutschland ?
Wie dieser Hass mit dem Bildungsgrad zusammenhängt, würde mich interessieren. Wer kann mich auch diesbezüglich aufklären ?
Danke an Bernhard Junginger von der Augsburger Allgemeinen, der die A n g s t , die die Juden heute w i e d e r haben müssen in Deutschland, in seinem Kommentar zu dokumentieren versucht durch jüdische Zeitzeugen.

02.11.2023

Daran ist sicherlich die FDP schuld. :)

02.11.2023

Ihnen geht's wohl nicht gut?? Was soll dieses Geraune von "vielen Deutschen, die nichts gelernt haben und bei denen der Hass wieder hochkommt"? Lassen Sie gefälligst diese Verleumdung der "wirklich Deutschen Bürger" sein, was erlauben Sie sich? Schauen Sie Fernsehen oder Videos im Internet an, und Sie werden -wenn Sie wollen- feststellen, welche Personen hier Ihren Judentums hinausschreien. Das sind ausser einigen verwirrten, linken Krakelern, die sich eine willkommene Abwechslung vom Klimakleben gönnen, ausschließlich Menschen arabischer und/oder muslimischer Herkunft. Wenn unsere schlafmützige Regierung den Mut hätte, diese direkt und SOFORT auszuweisen bzw. rauszuschmeissen, wäre es bedeutend ruhiger im Land. Was nicht nur der jüdischen Bevölkerung zugute kommen würde.

02.11.2023

Sie haben offensichtlich nicht die Flaggen, Banner zur Kenntnis genommen. Das waren keine Deutschen Flaggen und Banner etc.
Was soll Ihr nicht zutreffender Hinweis "arische Rassenlehre" ? Das ist reine Provokation Ihrerseits.

02.11.2023

Vielleicht bringen Sie da etwas durcheinender! Es gibt keinen Hass der Deutschen auf die Juden.
Der Vergleich mit der Nazi-Zeit ist kontraproduktiv! Wir haben keine Regierung wie zu Zeiten Hitlers, welcher den Judenhass schürte, ganz im Gegenteil!
Weil Deutschland so liberal ist, die meisten Flüchtlinge in Europa aufnimmt, enstehen diese Konflikte, auch durch wenige militante Gegener der Juden. Deswegen aber dürfen wir uns nicht davon drücken, den "echten" Flüchtlingen zu helfen und Schutz zu gewähren.
Die große Mehrheit der arabischstämmigen Immigranten und Flüchtlinge in D. distanzieren sich von diesen Extremisten. Leider aber werden eben nur diese gehört!
Auch weigere ich mich zu akzeptieren, dass judische Personen, welche hauptsächlich Organisationen angehören, das Wort "Holocoust" zu benutzen im Zusammenhag dieser "antijüdischen" Demonstrationen.
Dem Holocoust ging ein Naziregime voraus, welchen diesen erst machbar gemacht hatte! Das jetzt zu vergleichen (den Ursprung des Holocoust) und Deutschland und die Deutschen damit in Zusammenhag zu brigen, ist in meinen Augen verwerflich und dient nicht der De-Eskalation!
Die Pro-palästinischen Demos aber sind keine Demos für die Hamas oder "atisemitisch", sondern für die Palästinische Bevölkerung.
Nach meiner Meinung gehen die meisten Proteste nicht gegen Juden, sondern gegen das Vorgehen der israelischen Regierung gegen die Hamas und damit auch gegen die palästinische Bevölkerung, welche auch zweifelslos unter den Hamas zu leiden hat.
Auch in der jüdischen Bevölkerung in Israel gibt es da sehr viele Demonstrationen und auch bei vielen Juden in der übrigen Welt!
Die momentane Regierung in Israel und deren Vorgehen ohne Rücksicht auf die zivile Bevölkerung, steht immer mehr in der Kritik.
Allerdings, und auch das muss deutlich gemacht werden, ist die Hamas eine extrem terroristische Vereinigung und muss bekämft werden. Nur die Wahl der Mittel ist das Problem, welches eben nicht so einfach zu lösen ist.

02.11.2023

Aktuell ist der öffentliche Antisemtitismus von Muslimen geprägt. Egal ob arabisch oder türkisch.

Nur den Antisemtismus in der "einheimischen" Bevölkerung macht es nicht besser. Er ist aktuell nur "leise", weil nicht salonfähig im Gegensatz zu Islamphobie.
Hier nur mal ein Beispiel aus der biodeutschen Ecke. Spielt sich halt nicht auf der Straße sondern im "Privaten" ab.
https://www.nzz.ch/international/bayrischer-afd-politiker-halemba-vor-erster-sitzung-des-landtags-festgenommen-ld.1763173
https://www.juedische-allgemeine.de/politik/staatsanwaltschaft-nazi-devotionalien-und-antisemitische-schriften-bei-afd-politiker-entdeckt/

Und nur Muslime und Linke sind nicht die einzigen die auf die Straße gehen und den Hamasterror begrüßen.
https://www.derwesten.de/staedte/dortmund/dortmund-israel-news-hamas-krieg-polizei-neonazis-id300680575.html
https://www.n-tv.de/politik/Deutsche-Neonazis-bejubeln-Hamas-Terror-in-Israel-article24471223.html
Und das hat schon lange Tradition.
https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.gaza-krieg-neonazis-und-islamisten-vereint.044c5309-8c6c-49d7-ab31-c9f114190a92.html aus 2014!


Auch sollte man nicht alles pauschalisieren sondern das Ganze durchaus differenzieren.
https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2023-10/palaestinenser-deutschland-demonstration-verbot-berlin

Noch zum dem immer wieder genannten Argument.
Israel hat mehrere Kriege gewonnen, also darf es auch das Westjordanland behalten.

Genau mit diesem Argument rechtfertigt man den Raketenterror und den "Krieg" der Hamas. Wenn Israel das Recht hat das Westjordanland zu erobern, haben auch arabische Organisationen das Recht mit Krieg es sich zurückzuholen oder gar auch israelische Gebiete. Oder etwa nicht?
Jede militärische Vormacht endet einmal. Und dann?