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Urlaub
27.07.2023

Jedem fünften Deutschen fehlt Geld für Urlaub

Millionen von Deutschen können sich keinen Urlaub leisten. Damit fällt auch das Entspannen am Strand für viele weg.
Foto: Christoph Reichwein, dpa (Symbolbild)

Millionen von Deutschen können sich keinen Urlaub mehr leisten. Besonders betroffen sind Kinder und Alleinerziehende. Was macht das mit den Menschen?

Ferien werden zum Luxus. Jede und jeder fünfte Deutsche kann es sich nicht mehr leisten, in den Urlaub zu fahren. Das ergeben neue Zahlen des Europäischen Statistikamtes Eurostat. Beim genauen Blick auf die Daten zeigt sich ein noch dramatischeres Bild: Knapp die Hälfte aller Deutschen unter der Armutsgrenze konnte sich 2022 keinen Urlaub leisten. Armut trifft besonders Kinder und alleinerziehende Eltern. Das hat weitreichende gesellschaftliche Folgen. Gleichzeitig boomt der Tourismus, beliebte Urlaubsländer der Deutschen rechnen mit Rekordzahlen.

Über zwei Millionen Kinder sind von Armut betroffen

Eurostat führt jährlich EU-weite Datenerhebungen durch, die zeigen, wie viele Menschen finanziell nicht in der Lage sind, sich eine Woche Urlaub pro Jahr zu leisten. Für 2022 sind es in Deutschland knapp 22 Prozent, also mehr als jede und jeder Fünfte. Bei alleinerziehenden Eltern ist der Wert doppelt so hoch. Das hängt oft mit Armut zusammen. Als armutsgefährdet gelten Erwachsene, wenn sie weniger als 60 Prozent des deutschen Durchschnittseinkommens verdienen. Laut Statistischem Bundesamt waren im vergangenen Jahr aber auch 2,2 Millionen Kinder armutsgefährdet.

Fehlende finanzielle Mittel wirken sich negativ auf die soziale Situation von Menschen aus. "Armut kann nahezu alle Lebensbereiche beeinflussen", sagt Antje Funcke, Expertin für Familie und Bildung bei der Bertelsmann Stiftung. "Das umfasst eine schlechtere Bildung, Gesundheitsversorgung und soziale Teilhabe wie die Fahrt in den Urlaub." Besonders Kinder leiden, wenn ihre Freundinnen und Freunde verreisen und sie als einzige zurückbleiben. "Sie fragen sich, wieso alle anderen weg sind und geben sich dann oft selbst die Schuld daran", sagt die Expertin.

Urlaub wird zur Klassenfrage

Ferien werden damit zur Klassenfrage. Laut Eurostat geben Deutsche für den Urlaub, gerechnet auf die Gesamtbevölkerung, durchschnittlich 460 Euro pro Person aus. Für eine mehrköpfige Familie kostet eine Reise schnell mehrere tausend Euro. Einige Politikerinnen und Politiker sehen Handlungsbedarf. So forderte etwa NRW-Familienministerin Josefine Paul (Grüne) im Stern mehr Unterstützung für Menschen ohne finanziellen Spielraum, "sodass sie eine Auszeit nehmen können." Die Politik müsse "Familien in den Mittelpunkt rücken und für Entlastungen sorgen, wo es möglich ist." Dietmar Bartsch, Fraktionsvorsitzender der Linken, fordert "Urlaub für alle" und spricht sich für eine "armutsfeste Kindergrundsicherung" aus. Einige Bundesländer haben bereits Förderprogramme aufgesetzt. In Bayern etwa können Familien pro Kind bis zu 25,50 Euro Unterstützung pro Urlaubstag beantragen.

Dabei ist das Problem kein neues. Wie aus den Eurostat-Daten ersichtlich wird, konnten sich schon 2013 ähnlich viele Menschen in Deutschland keinen Urlaub leisten. Bei armutsgefährdeten Haushalten war der Anteil damals sogar höher. Zwischenzeitlich sanken die Zahlen, nun sind sie wieder so hoch wie vor zehn Jahren. Expertinnen und Experten führen das vor allem auf die Inflation zurück. Die Armutsquote bei Kindern ist in Deutschland seit Jahren auf ähnlich hohem Niveau. Antje Funcke von der Bertelsmann Stiftung verlangt mehr Mittel für Familien: "Gegen Armut hilft Geld – deshalb ist die geplante Kindergrundsicherung ein guter Weg."

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Der Tourismus boomt trotzdem in Deutschland

Im krassen Gegensatz zu diesen Zahlen steht der Tourismus-Boom, mit dem die bei Deutschen beliebten Urlaubsländer rechnen. Die Umsätze bei Reiseveranstaltern haben sich laut deutschem Reiseverband Anfang 2023 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum teilweise verdoppelt. Italien und Spanien rechnen 2023 mit neuen Rekordzahlen an Urlauberinnen und Urlaubern.

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Die Diskussion ist geschlossen.

28.07.2023

Richtig Herr @Walter F.
aber das wissen "nur Rentner" die selber Kinder haben und diese Kinder, wiederum dafür gesorgt haben, dass Sie dadurch überhaupt erst, zu einer Oma und zu einem, Opa "geworden" sind, Danke!

Andere Leute die dieses besondere Glück noch "nicht" haben, bzw. hatten, oder erst gar "nicht" gewollt haben, die können da "bestimmt nicht" mitreden, Nein!

>>@Wolfgang
Rentner haben selten 365/366 Tage Urlaub.
Sie betreuen ihre Enkelkinder oder helfen in sozialen Einrichtungen.<<

Meine Frau und ich, sind sogar sehr "froh" dass wir das überhaupt "dürfen" hatten wir doch bei der Geburt unserer beiden Töchter damals als "Frühgeburten" genügend Sorgen und Nöte mitgemacht.

Und dann auch später mit unserem, bereits "mit 5 Jahren" an Nierenkrebs erkrankten Enkel, (jetzt nur noch mit "einer Niere" und einer 2. Teil-Niere, wo damals auch etwa 1/4 entfernt wurde) Gott sei Dank" trotz einem Jahr Klinik-Aufenthalt, jetzt aber mit 12 Jahren, wieder trotz 1/4 jährlichen Überprüfungen, ihm wieder gut geht.

Und gerade "deshalb" glaube ich an Gott und gehe "des Öfteren in die Kirche" und empfange dort dann auch meistens die Kommunion!

Ob das jetzt aber wieder "bestimmte Personen" lesen mögen, oder auch "nicht" das berührt mich nämlich am Aller-Wenigsten überhaupt.

28.07.2023

Ob einer Kinder hat oder nicht spielt doch in diesen Artikel keine Rolle.. Mensch muss man sein.. und so wie ich es lese geht es um Kinder.. und ihre Teilnahme am sozialen Leben.
Wolfgang@ .. viel Glück deinem Enkel in seinem weiteren Leben.. ich denke dass er mit solchen lieben Großeltern ein großes Glück hat.. und ein sicheres warmes Nest.. !

28.07.2023

Sorry der falsche Artikel... aber alles andere und vor allen an Wolfgang von Herzen so gemeint..!

28.07.2023

Liebe Frau @Marianne B.
Sie haben Sie sich wohl in der "Person mit @Wolfgang" etwas geirrt, den mein Vorname ist Franz!
Aber trotzdem vielen Dank, dass Sie meinem Enkel "viel Glück" für sein weiteres Leben, wünschen.

Wir kommen gerade vom Besuch unserer Tochter zurück, die neben unserem Grundstück ihr Haus hat, (genauso wie die jüngere Tochter) und heute ihren 45 . Geburtstag feierte (auch die andere Tochter war natürlich da) und heute gab es ja auch für den Enkel und die Enkelin, die Schul-Zeugnisse, wo der Opa natürlich auch wieder seinen Geldbeutel etwas geleert hat.
Aber was bedeutet schon Geld,
die Gesundheit ist nämlich das Wichtigste im Leben, die mit noch soviel Geld "nicht" zu bezahlen ist und ich weiß, von was ich spreche!

28.07.2023

Wir konnten früher auch nicht in den Urlaub fahren.
Unsere Eltern hatten in den 50-und 60er Jahren auch nicht genügend Geld dafür.
Wenn man heute nicht jedes Jahr in den Urlaub fahren kann, dann geht die Welt unter.
Die Leute sollten mehr auf Gesundheit, Essen und die Umwelt schauen, als nur
vom Verreisen zu reden.
@Wolfgang
Rentner haben selten 365/366 Tage Urlaub.
Sie betreuen ihre Enkelkinder oder helfen in sozialen Einrichtungen.

28.07.2023

Mag alles sein - aber sie machen das freiwillig während ihrer Frei- oder Urlaubszeit.

28.07.2023

Vieleicht Wofgang wirst du auch mal alt,dann wirst du auch anders reden.
Wieviel Menschen such im Abfalleimer nach essen und Pfandflaschen,weil ihre Rente nicht reichen.

28.07.2023

Auf flegelhafte Anreden reagiere ich nicht.

28.07.2023

Viele alte arme Rentner können sich auch keinen Urlaub leisten.
Aber alte Menschen zählen in Deutschland nicht mehr.

28.07.2023

Rentner haben 365/366 Tage/Jahr Urlaub.

28.07.2023

Wolfgang, es gibt genug Rentner die arbeiten müssen oder Flaschen sammeln, um halbwegs über die Runden zu kommen.

Nach ihrer Ansicht haben dann aber auch Bezieherinnen von SGB II Leistungen auch permanent Urlaub?

28.07.2023

Andreas B.: die Rede war von Rentnern - und von sonst keiner anderen Gruppe. Und wenn eine Rente nicht ausreicht springt der Sozialstaat ein. Im übrigen geht es hier um die "Normal-Rentner". Erwerbsminderungsrenten, Berufs- und Erwerbsunfähigkeitsrenten sind Sonderfälle.

27.07.2023

"Jedem fünften Deutschen fehlt Geld für Urlaub" ........... ???

Also darüber würde ich mir jetzt keine Sorgen machen - wenn nicht noch mehr Leuten das Geld für viel Wichtigeres fehlen würde!

Aber nun muss man natürlich die "Urlaubssau" durch das Sommerloch jagen!
Und der arme Daheimgebliebene meint, er hätte nun die mitfühlende Seele eines Politiker erreicht ... der gerade überlegt, ob er sich mit den 16.000 € monatlich noch eine Ferienwohnung in der Karibik kaufen soll.....

Man muss mal in die Familien reinsehen, was da alles fehlt - und das Schlimmste: Es fehlt die Zuversicht auf Zukunft und Besserung!

Und wo die Hoffnung schwindet - da wird es problematisch! Warten wir noch ein paar Jahre und wir werden sehen ....

27.07.2023

Der Artikel hier drunter passt: AFD im Höhenflug. Das ist die Konsequenz. Oder mit den Worten unseres Bundeskanzlers: Die haben alle Schlechte Laune :-)