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Schwabmünchen

20.11.2020

Kindergarten an der Schwabmünchner Römerstraße: Was Anwohner davon halten

Auf diesem Acker an der Römerstraße soll der Kindergarten St. Anna gebaut werden. Für Anwohner der Auerbergstraße ist das eine erfreuliche Nachricht. Sie hatten sich monatelang gegen den ursprünglich an der Auerbergstraße geplanten Bau gewehrt.
Bild: Christian Kruppe

Plus Heftig haben sich Anwohner gegen einen Kindergarten an der Auerbergstraße gewehrt. Was sie nun zur geplanten Einrichtung an der Römerstraße sagen.

Ihr Protest hat offenbar Wirkung gezeigt: Ein Jahr lang wehrten sich Anwohner gegen den geplanten Kindergarten-Neubau an der Auerbergstraße in Schwabmünchen. Nun scheint der Streit beigelegt. Denn die Stadt hat ein Grundstück an der Römerstraße in der Nähe des Wohngebietes "Am Breitlehen" gekauft. Dort soll jetzt der neue Kindergarten St. Anna errichtet werden und sogar größer ausfallen als ursprünglich geplant.

Schwabmünchen: Anwohner sieht neue Kindergarten-Planung positiv

Für die Anwohner der Auerbergstraße ist das eine erfreuliche Nachricht. "Wenn es dabei bleibt, haben wir keinen Grund, uns gegen das Vorhaben zu wehren", sagt Armin Forster. Sollte der Kindergarten tatsächlich an der Römerstraße gebaut werden, sei das gerade für Eltern im Breitlehen ein Erfolg. Mit den neuen Plänen, die Einrichtung zu vergrößern, schaffe die Stadt eine optimale und zukunftssichere Lösung. Zudem bleibe der Spielplatz an der Auerbergstraße als Grünfläche erhalten.

Auf dem knapp 2000 Quadratmeter großen Grundstück sollte der Kindergarten ursprünglich gebaut werden. Doch die Anwohner wehrten sich, sammelten Unterschriften und mobilisierten Gegner im gesamten Stadtgebiet. Ihre Kritik: Die Fläche sei zu klein, der Spielplatz und die dortigen Bäume müssten erhalten bleiben. Zudem warfen die Anwohner der Stadt vor, nicht ausreichend über das Vorhaben informiert und Alternativstandorte nicht richtig geprüft zu haben.

Neuer Kindergarten in Schwabmünchen mit Platz für sieben Gruppen

Schwabmünchens Bürgermeister Lorenz Müller hatte die Anschuldigungen immer wieder zurückgewiesen und betont, dass die Stadt sehr wohl um Alternativen bemüht sei. Die neuen Planungen scheinen dies zu bestätigen. Denn wie nun bekannt wurde, hatten die Stadträte bereits im Juli nichtöffentlich beschlossen, das Grundstück an der Römerstraße für den Kindergartenbau zu kaufen. Nach zähen Grundstücksverhandlungen wurden Ende Oktober die Notarverträge für Teilflächen aus zwei Grundstücken im Schwabmünchner Norden unterschrieben.

Der neue Kindergarten soll nun in größerer Form an der Römerstraße Ecke Töpferstraße gebaut werden und statt der ursprünglichen fünf nun Platz für sieben Kindergarten- und Krippengruppen bieten. Die Stadt will möglichst bald mit dem Bau beginnen, denn die Zeit drängt. Schon jetzt sind vier Gruppen in der Grundschule untergebracht, doch die dafür geltende Genehmigung läuft nur zwei Jahre. Gespräche mit den Planungsbüros und den Förderbehörden zum neuen Kindergarten an der Römerstraße wurden der Stadt zufolge bereits geführt.

Auch Simone Koos freut sich über die Planungen. Die Mutter von zwei Kindern wohnt im Breitlehen. Für sie wäre ein Kindergarten an der Römerstraße nur mehr einen Katzensprung entfernt. "Ich würde das Vorhaben sehr begrüßen", sagt Koos. Sie spreche damit wohl nicht nur für sich, sondern auch für viele Eltern in der Siedlung.

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