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Bayern-Monitor

06.07.2018

CSU im Aufwind: Partei legt in Umfrage zu

Die CSU um Parteichef Horst Seehofer legt in unserer repräsentativen Umfrage zu.
Bild: Carsten Koall, dpa

Exklusiv Die CSU befindet sich laut einer exklusiven Umfrage unserer Redaktion im Aufwind. Welche Rolle spielt dabei der Asylstreit?

Der heftige Asylstreit der Union inklusive Rücktrittsdrohungen von Innenminister Horst Seehofer schadet der CSU offenbar nicht. Im Gegenteil: In einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey für unsere Redaktion und Spiegel Online legen die Christsozialen um 1,4 Prozentpunkte im Vergleich zum Vormonat zu. Die CSU kommt in unserem "Bayern-Monitor" auf 42,5 Prozent. Von der absoluten Mehrheit wäre sie weiter klar entfernt.

SPD (13,7 Prozent), Grüne (13,2) und AfD (13,1) liegen in der "Sonntagsfrage" immer noch eng beieinander, wobei SPD und Grüne leicht zulegen und die AfD etwas verliert. Die Freien Wähler verlieren einen Prozentpunkt, blieben aber im Parlament. Die FDP (5,2 Prozent) wäre wieder im Landtag, Die Linke (2,8) nicht.

CSU-Generalsekretär Markus Blume sieht sich in seiner Ansicht bestätigt, dass der harte Kurs seiner Partei in der Asylpolitik richtig ist: "Mit dem Masterplan Migration und dem Erreichen der Asylwende spüren wir auch wieder zunehmende Zustimmung für die CSU", sagte Blume unserer Redaktion.

Gespalten sind die Bayern in ihrer Meinung zur Arbeit des CSU-Ministerpräsidenten Markus Söder. Laut einer weiteren Civey-Umfrage im Auftrag unserer Redaktion sagen 42,4 Prozent der Bayern, sie seien mit Söders Arbeit zufrieden. Fast genauso viele (42,1 Prozent) sind mit seiner Arbeit unzufrieden. Die Zahl der Unentschiedenen liegt bei 15,5 Prozent. Die Zahl derer, die zufrieden sind mit Söders Arbeit, ist im Vergleich zum Vormonat um 2,5 Prozent gestiegen, die Zahl der Unzufriedenen allerdings mit 5,6 Prozentpunkten noch deutlicher. Mehr zu dieser Exklusiv-Umfrage lesen Sie hier.

Das Meinungsforschungsinstitut Civey zählt für seine repräsentativen Umfragen nur die Stimmen registrierter und verifizierter Internetnutzer, die Daten wie Alter, Wohnort und Geschlecht angegeben haben. Die Stimmen werden nach einem wissenschaftlichen Verfahren gemäß der Zusammensetzung der bayerischen Bevölkerung gewichtet. Für die Sonntagsfrage wurden die Antworten von 5093 Teilnehmern aus Bayern berücksichtigt. Der Befragungszeitraum war vom 24. Juni bis 5. Juli. Der statistische Fehler liegt bei 2,5 Prozent.

Das ist unser Bayern-Monitor

Wir möchten wissen, wie Bayern tickt. Mit Blick auf die Landtagswahl im Herbst untersuchen wir in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut Civey in Umfragen, wie die Menschen im Freistaat über bestimmte Themen denken.

Die Ergebnisse werden regelmäßig in unserer Zeitung und in unserem Online-Portal veröffentlicht. Zusätzlich zu den vier dauerhaft laufenden Umfragen befragen wir Sie in einzelnen Umfragen zu aktuellen Themen - wie zur Frage, ob Seehofer und Söder gut zusammenarbeiten werden. Was es mit unserem Bayern-Monitor auf sich hat, warum wir das Ganze machen und wie die Civey-Umfragen funktionieren, erklären wir Ihnen an dieser Stelle. Alle Informationen auf einen Blick finden Sie hier.

Zu den Fragen des Bayern-Monitors gelangen Sie auch hier:

Hinweis zu den Umfragen des Bayern-Monitors: Da wir mit unserem Bayern-Monitor die Stimmung in Bayern langfristig betrachten, laufen unsere Umfragen weiter. Es ist also möglich, dass sich die Umfrageergebnisse zu einem späteren Zeitpunkt von den im Text thematisierten Ergebnissen unterscheiden.

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07.07.2018

Wer heute noch auf Meinungsumfragen vertraut ist selbst schuld. Einige Zeitungen berichten genau das Gegenteil und behaupten, die CSU ist auf Talfahrt. Beliebt, nichtbeliebt, steigend, fallend - so wie es aussieht kommt es nur darauf an, aus welchem Blickwinkel (Einstellung) man diese Dinge beurteilt. Diese Art von Meinungsumfragen (-bildung) sind leicht beeinflußbar.

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