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Fußball-EM 2021
08.06.2021

Die Elf des Turniers: Dieses All-Star-Team ist titelreif

Um diesen Pokal geht es. Wir schicken eine Elf ins Rennen, die so nie zusammenspielen wird, aber höchste Titelchancen hätte.
Foto: Christian Charisius/dpa

624 Spieler nehmen an der EM teil – nicht so leicht, sich auf die besten elf festzulegen. Wir haben es trotzdem getan und sind sicher: Dieses Team ist titelreif.

Tor

Goldene Regel bei All-Star-Mannschaften: Im Zweifel steht ein Deutscher im Kasten. Manuel Neuer, aktuell Europas Torhüter des Jahres. Nach einer kurzen Durststrecke wieder erkennbar der Beste seines Fachs.

Rechter Verteidiger

Seien wir ehrlich: Hier wäre eigentlich Liverpools Trent Alexander-Arnold eingeplant gewesen. Der Rechtsverteidiger des FC Liverpool verletzte sich aber in letzter Sekunde und sieht die EM vom Sofa aus. Bei uns verteidigt nun João Cancelo hinten rechts. Kennen Sie nicht? Sollten sie aber. Der Portugiese erledigt seine Arbeit unauffällig, aber zuverlässig beim englischen Meister Manchester City – und wird im zweiten Gruppenspiel bekanntlich auf die deutsche Elf treffen.

Unterschrieb bei Juventus Turin einen Fünfjahresvertrag: Matthijs de Ligt.
Foto: Nicolò Campo/Lapresse via ZUMA Press/ (dpa)

Innenverteidiger

Matthijs de Ligt ist das Wunderkind im niederländischen Kader: jüngster Kapitän der Ajax-Geschichte, jüngster Kapitän der Champions-League-Geschichte. Juventus Turin zahlte für ihn vor zwei Jahren 85 Millionen Euro. Spielt im Starensemble der Turiner wie selbstverständlich Stamm – und ist immer noch erst 21 Jahre alt.

Raphaël Varane von Real Madrid ist mit 28 Jahren im besten Fußballalter: Weltmeister, Stammspieler bei den Königlichen. Für Frankreichs Defensive ist er ein erheblicher Faktor.

Linker Verteidiger

Mit Andrew Robertson hat es tatsächlich ein Schotte in diese Elf geschafft. Der 27-Jährige vom FC Liverpool ist einer der Eckpfeiler im Gegenpressing der Reds – und soll als Kapitän der Bravehearts die Schotten in der Vorrunde gegen den englischen Nachbar führen.

Frankreichs Nationalspieler N'Golo Kanté wechselt von Leicester zu Chelsea.
Foto: Peter Powell (dpa)

Zentrales defensives Mittelfeld 1

Ein geflügelter Spruch der Chelsea-Fans lautet: 70 Prozent des Erdballs sind von Wasser bedeckt, der Rest von N’Golo Kanté. Der 30-jährige Franzose ist gleichzeitig einer der unspektakulärsten und zugleich spannendsten Profis im Fußballzirkus: Der Nutzer eines Uralt-Handys mit gebrochenem Display stellt sich auf dem Platz in den Dienst der Mannschaft, gibt keinen Ball verloren und kurbelt das Offensivspiel am. Wer mit Kanté spielt, hat gefühlt zwölf Spieler auf dem Platz. Wohl auch einer der Gründe, warum er in beiden Halbfinals und dem Finale der Königsklasse zum Spieler des Spiels gewählt wurde.

Zentrales defensives Mittelfeld 2

Wenn der FC Bayern oder die Nationalmannschaft Joshua Kimmich klonen könnte, würden mindestens zwei, eher drei Kimmichs spielen. Der 26-Jährige ist bissig, technisch versiert und offensivstark. Gemeinhin das, was man einen Mentalitätsspieler nennt.

Foto: Virginie Lefour/BELGA/dpa

Zentrales offensives Mittelfeld

Wer bei einem Team von Pep Guardiola in den Genuss kommt, die Königsposition in der zentralen Offensive einnehmen zu dürfen, sollte schon einigermaßen was auf dem Kasten haben. Kevin de Bruyne kann das von sich sagen. Der Belgier ist das Schwungrad im Mittelfeld des ewigen Geheimfavoriten Belgien und auch trotz seiner Gesichtsverletzung aus dem Champions-League-Finale gesetzt. Das erste Spiel der Roten Teufel wird er verletzungsbedingt noch fehlen.

Hatte mit Wadenproblemen zu kämpfen: PSG-Stürmer Kylian Mbappe.
Foto: Francois Mori/AP/dpa

Linker Außenstürmer

Man muss es von Zeit zu Zeit erwähnen: Kylian Mbappé ist erst 22 Jahre alt. Die Klasse und Coolness, mit der der Stürmer von Paris St.-Germain im Starensemble seines Vereins heraussticht, mag anderes vermuten. Wenn die Zeit von Ronaldo und Messi vorbei ist, spricht vieles für eine Mbappé-Ära.

Zentraler Stürmer

Der Weltfußballer darf hier nicht fehlen. Robert Lewandowski hat im Herbst seiner Karriere alles gewonnen, historische Rekorde pulverisiert und gilt als beste Neun der Welt. Das einzige Problem bei der EM: Seine Mitspieler haben nicht annähernd seine Klasse.

Portugals Cristiano Ronaldo gibt im Spiel die Richtung vor.
Foto: Olivier Matthys/AP/dpa

Rechter Außenstürmer

Keine Traumelf ohne Ronaldo. Der Portugiese in Diensten von Juventus hat bei der jüngsten EM gezeigt, dass er mit seiner Klasse auch einer schwächelnden Elf einen Kick geben kann. Will bei seiner wohl letzten EM nochmal zeigen, was in ihm steckt.

Trainer

Riesige Erwartungen, extreme Unruhe, oft überschaubares Spielermaterial: Lange Zeit war England das Schalke unter den Nationalmannschaften. Bis Gareth Southgate kam. Der zeigte bei der WM, dass England tatsächlich in ein Halbfinale kommen kann. Wird es dieses mal sogar noch mehr?

Dieser Artikel ist Teil der EM-Beilage unserer Redaktion.

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