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Die Rückkehr der Zuschauer kann die EM-Vorfreude anfachen

Kommentar Von Florian Eisele
04.06.2021

Am Montag wird die DFB-Auswahl erstmal wieder vor Heimpublikum spielen, bei der EM sollen 14.000 Menschen in München sein. Das könnte einiges bewirken.

Kurz vor dem Start der EM steht die Nationalmannschaft vor einer Zäsur. Die hat diesmal ausnahmsweise nichts mit einem scheidenden Spieler, Trainer oder Funktionär (soll alles schon passiert sein) zu tun, sondern ist diesmal deutlich erfreulicher. Erstmals seit November 2019 wird die DFB-Auswahl vor einem Heimpublikum spielen.

In Düsseldorf, wo am Montagabend der letzte Test vor dem EM-Start gegen Lettland über die Bühne gehen wird, sind nach derzeitigem Stand 1000 Zuschauer erlaubt.

Die Fußball-Welt im November 2019: Gladbach vorne, Schalke punktgleich mit BVB

Es ist ein kleiner Start – vor allem im Vergleich zum bis dato letzten Spiel, das Jogis Jungs vor heimischer Kulisse bestritten: Am 16. November 2019 sahen 42855 Zuschauer in der Frankfurter Arena einen 6:1-Sieg gegen Nordirland. Ein gewisser Hansi Flick hatte damals gerade erst mal vor zwei Wochen das Traineramt beim FC Bayern übernommen. In der Bundesliga lag Mönchengladbach mit vier Punkten Vorsprung ganz vorne, während der FC Schalke punktgleich mit dem BVB auf Rang 7 der Tabelle lag. Corona war bestenfalls eine mexikanische Biersorte – also nichts, dem man besonders viel Aufmerksamkeit schenken sollte.

Die Welt hat sich seitdem geändert. Jedes Kind weiß nun, was eine Inzidenz oder ein R-Wert sind und die 80 Millionen Bundestrainer in Deutschland haben zwischenzeitlich auf Virologe umgeschult.

Nun ist es bekanntlich so, dass sehr zeitnah wieder die Dienste von 80 Millionen Bundestrainern gefragt sein werden. Eine EM will nachgeholt, besprochen und analysiert werden – und rechtzeitig dazu kehren die Zuschauer zurück.

14.000 Zuschauern sollen zu den EM-Spielen nach München kommen

Auf die 1000, die am Montag in Düsseldorf erwartet werden, sollen 14.000 zu den EM-Spielen in München folgen. Das steht seit Freitagnachmittag fest. Es ist ein Aufflackern jener Normalität, die im November 2019 noch so selbstverständlich schien.

Im Gegensatz zum vergangenen Herbst, als in manchen deutschen Stadien schon vereinzelt wieder Fans in die Arenen durften, scheint die jetzige Rückkehr angesichts der Impfwellen nachhaltiger zu sein. Das ist eine gute Nachricht – und eine, die die bislang spärlich verteilte EM-Freude befeuern könnte. Nur auf eine Sache müssen die deutschen Kicker bislang noch verzichten: Bundeskanzlerin Angela Merkel besucht die Kicker bislang nicht persönlich, sondern nur per Video-Schalte am Donnerstag. Das dürfte aber zu verkraften sein.

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04.06.2021

Das ist auch das Wichtigste. Hauptsache der Ball rollt...

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