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FC Augsburg

06.03.2020

FCA-Trainer Schmidt: "Bayern nicht größer machen als sie sind"

Bayern-Derby in der Münchner Allianz Arena: der FC Bayern gegen den FC Augsburg. Auch wenn der FCA nur als Underdog gehandelt wird, die Mannschaft will alles geben.
Video: rt1.tv

Der FC Augsburg hat fünf von sieben Spielen in der Bundesliga-Rückrunde verloren. Trainer Martin Schmidt fährt trotzdem zuversichtlich zum FC Bayern München.

Der FC Augsburg tritt am Sonntag (15.30 Uhr/ Sky ) nach vier sieglosen Spielen und dem Abrutschen auf Platz 13 in der Bundesliga beim Rekordmeister und Tabellenführer FC Bayern München an. FCA-Trainer Martin Schmidt will die Bayern nicht stärker reden als sie sind, traut ihnen aber sogar den Gewinn des Triples zu. Die Schwachstelle des Gegners sieht er in dessen Konteranfälligkeit. Kritik an seiner Person kann Schmidt nachvollziehen. Auch zum Umgang mit dem Coronavirus äußerte sich der Schweizer.

Martin Schmidt...

… zu den Chancen in München : Da geht man als klarer Herausforderer hin, diese Rolle kennt jeder. Wir können uns bestens darauf vorbereiten, der Ablauf ist wegen der Nähe fast wie bei einem Heimspiel. Wir müssen in aller Zuversicht dorthin fahren. Ich habe von meinen letzten Spielen dort einen guten Eindruck.

FCA-Trainer Schmidt: "Bayern nicht größer machen als sie sind"

… zur Vorbereitung auf das Bayern-Spiel: Wir werden kein Motivationsvideo zeigen, sondern uns ganz normal auf Chancen und Risiken vorbereiten. Man darf natürlich nicht ihre Torfestivals von zuletzt zeigen, dann ist der Respekt noch größer. Wir verdeutlichen eher, dass sie auch Konter zulassen. Wir dürfen die Bayern nicht noch größer machen als sie sind.

... zur Taktik am Wochenende: Es wurde da schon vieles versucht, zum Beispiel, tief zu stehen wie Schalke im DFB-Pokal unter der Woche. Unser 2:2-Ausgleich gegen Bayern in der Hinrunde war ein für uns typisches Tor. Diese Kontermöglichkeiten können wir auch nutzen und haben das schon getan. Auf der anderen Seite gibt es auch den mutigen Ansatz, bei dem man hoch steht und immer wieder vorne anläuft. Da darf man dann aber hinten nicht zu offen sein. Es muss letztlich zum Gefühl der eigenen Mannschaft passen, man muss die Spieler mitnehmen. Von ihnen bekomme ich auch einen Input, wie sie das sehen.

... zur Stärke der Bayern : Bayern hat eine Saison wie schon oft. Sie hatten einen Durchhänger im Oktober, November. Das liegt an der fehlenden Vorbereitung der vielen Nationalspieler vor der Saison. Aber du musst am Ende auf Toplevel sein. Und da stimmt die Richtung bei den Bayern. Ich traue ihnen, wenn Lewandowski im Frühjahr wieder dazu kommt, wieder alles zu, auch das Triple.

... zu Bayerns Schwachstellen: Auch wenn man die letzten zehn Spiele mit fast nur Siegen sieht, heißt das nicht, dass sie keine Schwachstellen haben. Sie stehen mit der Abwehr an der Mittellinie, also kann man nach Balleroberung in ihren Rücken kommen und in Eins-gegen-Eins- oder Zwei-gegen-Zwei-Situationen.

... zu verletzten Spielern: Eduard Löwen hat gestern voll trainiert. Er ist auf einem guten Weg, fit zu werden für die Partie. Alle Spieler sind im Training, manche allerdings mit Rückstand. Fabian Giefer trainiert noch individuell und könnte kommende Woche zum Team stoßen.

... zur Tabellensituation des FC Augsburg : Die Tabelle kann sich schnell verändern. Wir wollen einen guten Plan stricken und die anderen Spiele ein Stück weit ausblenden. Bayern , Wolfsburg , Schalke sind drei Spiele, in denen wir punkten müssen, sonst befinden wir uns doch noch einmal im tiefsten Abstiegskampf.

... zur aktuellen Form des FC Augsburg : Unsere Rückrunde gleicht bisher der Hinrunde. Wir sind wieder in diesem negativen Trend zu Beginn. Das hat mit den Gegnern zu tun, wir zeigen aber auch nicht unseren besten Fußball. Gegen Gladbach zum Beispiel haben wir nicht intensiv genug verteidigt.

... zu Kritik an seiner Person: Wenn du von sieben Spielen fünf verlierst und den Trend nicht stoppen kannst, muss der Verantwortliche Fragen beantworten. Das hatten wir im Herbst auch schon. Man kann das nicht immer sofort schaffen, aber über die Leistung wieder zurückkommen. Die Frage ist aber gerechtfertigt.

... zum Coronavirus: Wir haben das angesprochen. Dazu gehören Maßnahmen wie Hände waschen oder das Vermeiden des Besuchs von Bahnhöfen, Flughäfen oder Restaurants. Man sollte nicht in zu kleinen Räumen mit vielen Menschen sein. Es gibt auch interne Verhaltensregeln für Spieler und Mitarbeiter. Es sollte keine zu große Hysterie oder Angst entstehen. In der Schweiz sind ja sogar alle Spiele ausgesetzt, das ist ein anderer Ansatz. Trotzdem sind die Infektionen dort da und es gab bereits Tote. Ich glaube, Deutschland bereitet sich so vor, wie es muss. Es wird aber mehr Veranstaltungen ohne Zuschauer geben. Wir haben vor zwei Wochen nicht gedacht, dass wir heute da sind, wo wir sind, deswegen sind Spiele ohne Zuschauer auch in der Bundesliga denkbar. Wir hoffen nicht, dass es so weit kommt. Man muss aber trennen zwischen Veranstaltungen in geschlossenen Räumen oder unter freiem Himmel.

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Die Diskussion ist geschlossen.

07.03.2020

Herr Schmidt nach dem Spiel sind wir bis auf 3 Punkte am Abstieg angelangt - dank ihres nicht vorhandenen Fachwissens und Sturheit. Hier noch von Entwicklung zu sprechen bei über 50 Gegentoren und schlechtester Rückrundenmannschaft nach Bremen, schlechteste Zweikampfquoute und schlechteste Passquote ist einfach nur noch lächerlich. An alle rosaroten Brillenträger.

Mainz gewinnt gegen Düsseldorf, wir verlieren denke ich mit 7-1, dann haben wir den Salat den uns Schmidt seit der Rückrunde eingebrockt hat. Entlässt vor den wichtigen Spielen im April endlich diesen Schwätzer.

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07.03.2020

Diesen selbsternannten Fußballexperten wie sie einer sind, kann man nicht mehr zuhören!
Jeder Fan in Deutschland weiß, dass unter normalen Umständen gegen die Bayern in dieser Form nix zu reißen ist. Selbst für Mannschaften wie Schalke, Wolfsburg, Gladbach und Co., die ein ganz anderes Spielermaterial zur Verfügung haben als der FCA.
Also hören Sie endlich auf, auf dem Trainer rumzuhacken oder stellen sich selbst an die Seitenlinie. Aber ich bezweifle, dass Sie jemals überhaupt gegen den Ball getreten haben.
Denn egal, wer den FCA trainiert, Sie finden an jedem was auszusetzen, wenn es nicht läuft. Die selben dämlichen Sprüche habe ich von ihnen und ihren Konsorten schon über den Weinzierl, den Schuster und den Baum gelesen. Ich kanns nicht mehr hören bzw. lesen.

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08.03.2020

Setzen sie die rosarote Brille ab. Was haben über 60 Gegentore mit Spielermaterial zu tun ? Sie sind schon blind.

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08.03.2020

@ Th.F.
Wenn Sie sich erlauben, ruhig und sachlich mit Argumenten anzukommen, werden Sie den Ruf eines blinden Rosarotbrillenträgers nicht mehr los. Was meinen Sie, wird hier heute alles geäußert werden, wenn der FCA gegen Bayern erwartungsgemäß klar verliert. Hochkonjunktur für Untergangsbeschwörer mit 20 Posts oder mehr. Bei Erfolgen des FCA wird`s dann wieder erheblich ruhiger. Ein Schelm, wer da auf die Idee kommt, manche Teilnehmer hier müssten einfach irgendwelchen Frust ablassen und verwenden dabei den FCA als willkommenes Ventil!
Ich kann mich nicht mehr richtig erinnern, aber wie muss das wohl kurz vor der Winterpause (ich glaube, es war 2013) gewesen sein, als der FCA unter Weinzierl mit 8 Punkten abgeschlagen dastand. Und was hat damals dieser blinde Reuter entgegen aller Empfehlungen gemacht? Er hat den Weinzierl behalten! Ergebnis ist bekannt!

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06.03.2020

Nach 20 Spielminuten ist der Käs gebissen!

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07.03.2020

...da Sie bei Ihrem Tip sicher das Hinspiel im Kopf hatten (nach14 Minuten 1:1 bzw. am Schluss 2:2) vertrau ich mal, positiv denkend, auf Ihre hellseherischen Fähigkeiten ;-)

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06.03.2020

Martl, kannst froh sein wennst nur 5 Stück reinbekommst.

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