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Fußball
05.03.2021

Keeper Gregor Kobel: VfB-Spieler hören sich in der Kabine Fangesänge an

Stuttgarts Torwart Gregor Kobel dirigiert bei einem gegnerischen Freistoß die eigene Mauer.
Foto: Tom Weller/dpa/Archivbild

Wegen der Corona-Krise sind die Stadien leer - die Profis des VfB Stuttgart stimmen sich jedoch mit Gesängen ihrer Anhänger auf die Spiele ein. Das verriet Torwart Gregor Kobel.

Die Profis des VfB Stuttgart wollen in der Zeit coronabedingter Geisterspiele nicht gänzlich auf die Unterstützung durch ihre Fans verzichten. Deshalb lassen sie hin und wieder in der Kabine Fangesänge laufen, wie Torhüter Gregor Kobel der Stuttgarter Zeitung und den Stuttgarter Nachrichten  sagte.

Der ehemalige Schlussmann des FC Augsburg sagte, es fühle sich nach wie vor "traurig" an, regelmäßig in leere Stadien einzulaufen, sagte der Schlussmann des schwäbischen Fußball-Bundesligisten. "Ich bin einer, der es liebt, vor 60.000 zu spielen. Das ist ein Megagefühl, das nur schwer zu beschreiben ist. Nichts ersetzt ein Fußballspiel mit Fans."

MITTELFELD: László Bénes wechselte bis Sommer 2021 auf Leihbasis von Borussia Mönchengladbach zum FC Augsburg.
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Foto: Ulrich Wagner

Die Partien ohne Publikum seien weniger emotionsgetrieben, und es gebe "weniger Eindrücke, die auf einen einprasseln", sagte Kobel. "Rein bezogen auf den Nervositätsfaktor, kann das für eine junge Mannschaft wie unsere in einigen wenigen Situationen sogar von Vorteil sein. Das ist jetzt aber auch das einzig Positive, das mir einfällt."

In der Rückrunde 2018/19 lief Gregor Kobel für den FCA auf

Der Schweizer Keeper steht seit 2019 beim VfB Stuttgart unter Vertrag, nach einer Leihe hatten ihn die Schwaben im Sommer 2020 fest von der TSG Hoffenheim verpflichtet. Zuvor war Kobel in der Rückrunde 2018/19 von Hoffenheim an den FCA verliehen und kam damals ins 16 Bundesliga- sowie zwei Pokalpartien zum Einsatz. Der FC Augsburg war damals auch stark an einer festen Verpflichtung Kobels interessiert, scheiterte aber mit diesem Ansinnen.

Statt zum FC Augsburg wechselte Kobel zum damaligen Bundesliga-Absteiger VfB Stuttgart in die zweite Liga. Bei den Schwaben hat sich der 23-Jährige nach Anfangsschwierigkeiten zur festen Größe gemausert und kam bislang in allen Bundesligapartien dieser Spielzeit zum Einsatz. (eisl, dpa)

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