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  3. FC Bayern München: Thomas Tuchel zu seinem Bayern-Abschied: "Bin nicht das einzige Problem"

FC Bayern München
23.02.2024

Thomas Tuchel zu seinem Bayern-Abschied: "Bin nicht das einzige Problem"

Thomas Tuchel spricht erstmals nach Bekanntwerden der Trennung vom FC Bayern.
Foto: Swen Pförtner, dpa

Erstmals seitdem sein Abschied zum Saisonende bekannt ist, spricht Bayern-Trainer Thomas Tuchel – und sagt, wie sich seine Arbeit verändern wird.

So richtig warm schien Thomas Tuchel mit dem FC Bayern nie zu werden. Nicht einmal ein Jahr nach seiner Vorstellung Ende März 2023 verkündete der Rekordmeister in dieser Woche, dass der 50-Jährige im Sommer den Verein verlassen wird. Nun trat Tuchel erstmals seit der Entscheidung vor die Öffentlichkeit. Auf der Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen RB Leipzig (Samstag, 18.30 Uhr, Sky) gab Tuchel Einblicke in sein Innenleben – und betonte gleich zweimal: "Ich denke nicht, dass ich das einzige Problem bin."

Die Entscheidung, die gemeinsame Zusammenarbeit zu beenden, sei am Dienstag getroffen worden: "Wir haben am Dienstag gesprochen, am Mittwoch haben wir die Mannschaft informiert." Danach habe man die Öffentlichkeit in Kenntnis gesetzt. Tuchel spricht von einem "kurzen Gespräch", das er mit der Vereinsführung geführt habe und korrigiert sich gleich darauf: "Es war ein Gespräch, das eine normale Länge gehabt hat." Die Stimmungslage innerhalb des Vereins sei eindeutig: "Wir sind nicht zufrieden mit der Art und Weise wie wir spielen, mit der Punkteausbeute, mit den drei Niederlagen in Folge." Das Bild sei aber "nicht eindeutig", so Tuchel: "Wenn es einen einseitigen Schuldigen gäbe, säße ich hier nicht mehr auf der Pressekonferenz." Dass man ihm noch zutraue, die Mannschaft bis Saisonende zu coachen, sei auch ein Ausdruck dafür, dass man mit seiner Arbeit nicht völlig unzufrieden sei: "Die Entscheidung ist für das Saisonende getroffen – das impliziert, dass es nicht das große Zerwürfnis gibt, dass wir nicht aneinander vorbeiarbeiten."

Tuchel über die Probleme beim FC Bayern: "Die Verantwortlichen kennen meine Analyse"

Auf die Frage hin, welche Probleme es außer ihm noch gibt, wehrt Tuchel erst mal ab: "Die Verantwortlichen kennen meine Analyse, es ist eine selbstkritische Analyse. Aber es ist keine Analyse für die Öffentlichkeit." Wenig später wird Tuchel in einem anderen Punkt aber recht deutlich und liefert doch eine Teilerklärung – nämlich dann, wenn es um die Verletztensituation geht, die den ohnehin dünnen Kader weiter beansprucht hatte. "Wir hatten in der ganzen Saison über nicht ein Mal die Situation, dass Spieler um ihren Platz kämpfen mussten, dass jede Position doppelt besetzt ist. Jeder, der ins Training kommt, ist im Kader. Wir hatten die ganze Saison über nicht die Situation, dass wir einem Lizenzspieler die Nachricht geben mussten, dass er am Wochenende nicht dabei ist." Diese Situation führe dazu, dass vielleicht nicht der letzte Biss bei den Spielern vorhanden sei. "Das ist mit Sicherheit ein großer Baustein in der Beschreibung der Situation", so Tuchel. Auf die Frage hin, ob es Probleme mit Joshua Kimmich gebe, antwortete Tuchel nur knapp: "Josh ist ein wichtiger Spieler, der in den vergangenen Spielen aber nicht an seine Top-Form herankommt."

Seine eigene Arbeit werde die Situation dahingehend befreien, dass er keine Rücksicht mehr auf langfristige Auswirkungen seiner Entscheidungen geben müsse, jede Partie könne er nun "wie ein Pokalspiel" angehen: "Eine Startelf hat für mich keine Langzweitwirkung mehr, ich muss nicht mehr überlegen: Will der Spieler gehen? Wie ist da die Chemie?" Das könne auch Freiheit geben und Energie freisetzen – für Mannschaft und Trainer: "Es gibt genug Beispiele, wo es dem Trainer und der Mannschaft gutgetan hat."

Tuchel über einen Autoritätsverlust: "Das würde mehr über den Spieler aussagen"

Ob er nun befürchtet, dass er eine "Lame Duck" sei, seine Autorität bei den Spielern durch das Feststehen des Abschieds geschwächt werde? "Das würde mehr über den Spieler aussagen als über meine Autorität", so Tuchel. Dass er während seiner gesamten Zeit beim FC Bayern nie mit dem Verein warm geworden zu sein schien – dieser Eindruck täusche. In Richtung des Reporters fügte Tuchel an: "Ich glaube nicht, dass Sie im Verein viele Stimmen finden würden, die das bestätigen. Das empfinde ich nicht so, eher das Gegenteil." Bei einer späteren Gelegenheit fügte er sarkastisch an: "Wenn es so einfach wäre, dann ist ja spätestens im Sommer alles gut."

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Wie es für ihn selbst weitergeht? Er habe zwar "eine Idee davon", wie es für ihn weitergeht, "aber die muss bis zum Saisonende in der Schublade bleiben". Nun gehe es darum, noch bis zuletzt um zwei Titel weiterzuspielen – "so unrealistisch das im Moment scheint". Schon gegen Leipzig müsse nun eine Reaktion kommen – ein Team, das dem FC Bayern zuletzt mehrfach peinliche Niederlagen zugefügt habe: "Leipzig hat vieles, was uns wehtut." Mit einem Lächeln fügte Tuchel an: "Aber ein Störfaktor ist jetzt weg."

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