Weiter mit Tracking durch Dritte

Besuchen Sie unsere Website mit personalisierter Werbung und Werbetracking durch Dritte. Details und Informationen zu Cookies, Verarbeitungszwecken sowie Ihrer jederzeitigen Widerrufsmöglichkeit finden Sie in der Datenschutzerklärung und in den Privatsphäre-Einstellungen.

Weiter mit dem PUR-Abo

Nutzen Sie unser Angebot ohne Werbetracking durch Dritte für 4,99 Euro/Monat. Kunden mit einem bestehenden Abo (Tageszeitung, e-Paper oder PLUS) zahlen nur 0,99 Euro/Monat. Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des PUR-Abos finden Sie in der Datenschutzerklärung.

Zum Angebot Bereits PUR-Abonnent? Hier anmelden

Tracking durch Dritte: Zur Finanzierung unseres journalistischen Angebots spielen wir Ihnen Werbung aus, die von Drittanbietern kommt. Zu diesem Zweck setzen diese Dienste Tracking-Technologien ein. Hierbei werden auf Ihrem Gerät Cookies gespeichert und ausgelesen oder Informationen wie die Gerätekennung abgerufen, um Anzeigen und Inhalte über verschiedene Websites hinweg basierend auf einem Profil und der Nutzungshistorie personalisiert auszuspielen.

Verarbeitungszwecke:
Informationen auf einem Gerät speichern und/oder abrufen

Für die Ihnen angezeigten Verarbeitungszwecke können Cookies, Gerätekennungen oder andere Informationen auf Ihrem Gerät gespeichert oder abgerufen werden.

Personalisierte Anzeigen und Inhalte, Anzeigen und Inhaltsmessungen, Erkenntnisse über Zielgruppen und Produktentwicklungen

Anzeigen und Inhalte können basierend auf einem Profil personalisiert werden. Es können mehr Daten hinzugefügt werden, um Anzeigen und Inhalte besser zu personalisieren. Die Performance von Anzeigen und Inhalten kann gemessen werden. Erkenntnisse über Zielgruppen, die die Anzeigen und Inhalte betrachtet haben, können abgeleitet werden. Daten können verwendet werden, um Benutzerfreundlichkeit, Systeme und Software aufzubauen oder zu verbessern.

▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌ ▉▌▌▉▍▉▌▌▉▍▉▍▉▍ ;▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌
Newsticker
Angela Merkel räumt im Umgang mit Russland Versäumnisse ein
  1. Startseite
  2. Wirtschaft
  3. Handel: Corona-Schnelltests könnten für den Handel zum Flop werden

Handel
31.05.2021

Corona-Schnelltests könnten für den Handel zum Flop werden

Schnelltests für zu Hause waren nur kurzzeitig ein Renner.
Foto: Zacharie Scheurer, dpa (Symbolbild)

Die Infektionszahlen sinken und neue Testmöglichkeiten gibt es fast überall. Wer will jetzt noch Selbsttests aus dem Supermarkt?

Schlange stehen vor der Aldi-Filiale, das gab es in den vergangenen Monaten immer mal wieder. Schuld daran waren vor allem die staatlich verordneten Zugangsbeschränkungen. Anfang März ist dem Discounter aber wieder ein Coup gelungen und die Leute standen Schlange, um eines der Produkte zu ergattern, die der Discounter hatte. Corona-Selbsttests waren damals für kurze Zeit ein großes Ding. Und Aldi hat viel dafür getan, der Erste zu sein, der die Sets im großen Stil anbieten kann.

Die Konkurrenz mit Erz-Rivale Lidl an der Spitze folgte natürlich auf dem Fuße. 25 Euro war der Marktpreis für ein Set mit fünf Tests. Ein stolzer Preis dafür, dass die Tests nie einen PCR-Test als Gesundheitsnachweis ersetzen konnten, sondern eher dafür dienten, sich mehr psychologische Gewissheit zu verschaffen.

Die Infektionszahlen sinken, die Nachfrage nach Selbsttests auch

Dieses Argument hat mittlerweile deutlich an Überzeugungskraft verloren. Zum einen ist das Osterfest vorbei, zu dem sich das Besuchsaufkommen in vielen Familien, wenn auch meist in gestaffelten Zeitfenstern, deutlich erhöht hat. Noch wichtiger dürften aber zwei andere Entwicklungen sein: Die Infektionszahlen gehen bundesweit zuverlässig in Richtung niedriger zweistelliger Werte. Und wer schnell und unkompliziert ein Testergebnis braucht, findet mittlerweile relativ flächendeckend kostenlose Schnelltestzentren.

Inzwischen fordert der Chef des Handelsverbandes (HDE), Stefan Genth, bereits wieder eine bundesweite Öffnung ohne Test- und Terminpflicht. Diese positive Entwicklung könnte für die Handelsketten zur Folge haben, dass die massenhafte Beschaffung von Selbsttests zu einem teuren Bumerang wird.

Nach Informationen der Lebensmittel-Zeitung, die sich auf Handelsinsider beruft, blieben die Testkits mittlerweile „wie Blei in den Regalen liegen“. Ob und zu welchem Preis sich die Lagerbestände noch abbauen ließen, sei fraglich. Größere Handelsunternehmen dürften demnach kaum um Abschreibungen im „jeweils siebenstelligen Euro-Bereich herumkommen.

Corona-Schnelltests: Der Preisverfall lässt sich nachzeichnen

Tatsächlich lässt sich der Preisverfall beim Blick auf die aktuelle Preispolitik der Ketten klar nachzeichnen. Bei Lidl kostet etwa das 5er-Set eines Antigen-Schnelltests aktuell noch 14,95 Euro – macht 2,99 Euro pro Stück. Doch Großabnehmer können sparen. Ein Set mit 1000 Tests bekommt man schon für 1990 Euro – macht mit 1,99 Euro ein Euro Nachlass pro Stück.

Bei Aldi Süd ist der Schnelltest mit Nasenabstrich in der Einzelpackung zu derzeit 2,99 Euro erhältlich. Online ist die Großpackung mit 100 Stück beim Lieferdienst des Discounters noch für 379 Euro gelistet, die Bestellung aber technisch offensichtlich nicht möglich.

Wir benötigen Ihre Einwilligung, um die Datawrapper-Grafik anzuzeigen

Hier kann mit Ihrer Einwilligung ein externer Inhalt angezeigt werden, der den redaktionellen Text ergänzt. Indem Sie den Inhalt über „Akzeptieren und anzeigen“ aktivieren, kann die Datawrapper GmbH Informationen auf Ihrem Gerät speichern oder abrufen und Ihre personenbezogenen Daten erheben und verarbeiten. Die Einwilligung kann jederzeit von Ihnen über den Schieberegler wieder entzogen werden. Datenschutzerklärung

Auch die Drogeriemarktketten versuchen ihre Bestände mit Preissenkungen abzubauen. Rossmann bietet noch bis Freitag, 4. Juni, 20 Prozent Rabatt auf Corona-Schnelltests. Einige Produkte sind aber zumindest online derzeit nicht verfügbar. dm bietet ein breites Sortiment verschiedener Selbsttests, die günstigsten in der Einzelpackung bereits ab 1,95 Euro, allerdings werden viele Produkte ebenfalls als online derzeit nicht verfügbar gelistet.

Die Nachfrage nach Selbsttests ist regelrecht eingebrochen

Die Margen bei Discountern und Drogerien sind traditionell klein, die Konkurrenz extrem. Daher seien nach dem Bericht der Lebensmittel-Zeitung die Startpreise von fünf Euro pro Test im März schon „scharf kalkuliert“ gewesen. Das heißt: Es ging mehr ums Image und darum, die Leute in die Filialen zu locken, als einen großen Schnitt zu machen. Doch nun seien auch die Einkaufspreise auf unter drei Euro pro Stück gefallen. Das heißt: Die aktuellen Verkaufspreise liegen wohl teils deutlich unter den Einkaufspreisen.

Mit welchen Verlusten die Händler rechnen, kann auch das Blatt nicht berichten. Laut Marktforschungsdaten wurden demnach aber von März bis Anfang Mai rund 18 Millionen Testpackungen verkauft. Allein die großen Drogeriemarktketten hätten teils eine sechsstellige Anzahl an Test-Sets pro Tag verkauft. Laut einem Handelsmanager hätten sich die Mengen nun aber mehr als halbiert.

Lesen Sie dazu auch:

Wir wollen wissen, was Sie denken: Die Augsburger Allgemeine arbeitet daher mit dem Meinungsforschungsinstitut Civey zusammen. Was es mit den repräsentativen Umfragen auf sich hat und warum Sie sich registrieren sollten, lesen Sie hier.

Wir benötigen Ihre Einwilligung, um die Umfrage von Civey anzuzeigen

Hier kann mit Ihrer Einwilligung ein externer Inhalt angezeigt werden, der den redaktionellen Text ergänzt. Indem Sie den Inhalt über „Akzeptieren und anzeigen“ aktivieren, kann die Civey GmbH Informationen auf Ihrem Gerät speichern oder abrufen und Ihre personenbezogenen Daten erheben und verarbeiten. Die Einwilligung kann jederzeit von Ihnen über den Schieberegler wieder entzogen werden. Datenschutzerklärung

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

31.05.2021

Muss man jetzt mit dem Supermarkkonzernen Mitleid haben? Die haben genug verdient die letzten Monate! Da wird ihnen der Flop mit den Tests nicht allzu weh tun.