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Hochwasser
22.05.2024

Wie versichert man sein Haus gegen Überschwemmungen?

Hochwasser kann hohe Schäden an Gebäuden hinterlassen.
Foto: Focke Strangmann, dpa

Notwendig ist eine Elementarschadenversicherung. Diese hat aber nur rund jeder zweite Immobilienbesitzer abgeschlossen. Und wer in Risikogebieten wohnt, für den könnte es schwierig werden.

Die Überschwemmungen im Saarland hinterlassen an vielen Gebäuden hohe Schäden. Fachleute rufen deshalb Immobilienbesitzer dazu auf, zu prüfen, ob auch für ihr Gebäude ein ausreichender Versicherungsschutz besteht. Denn dies ist im Fall von Hochwasser nicht selbstverständlich. 

Die meisten Immobilienbesitzer haben eine Wohngebäudeversicherung. Diese schützt nach Auskunft des Gesamtverbandes der Versicherer gegen Schäden, die durch Sturm, Blitz oder Hagel entstehen. „Sie zahlt beispielsweise, wenn ein Orkan das Dach abdeckt“, nennt der Verband ein Beispiel. Viele haben häufig auch eine Hausratversicherung abgeschlossen, die für Schäden am Mobiliar aufkommt. 

Elementarschadenversicherung für Hochwasser, Starkregen, Schneedruck, Lawinen, Erdbeben

Das Problem: Insbesondere die Wohngebäudeversicherung kommt im Normalfall nicht für Schäden auf, die durch Hochwasser, Starkregen, Schneedruck, Lawinen, Erdrutsche, Erdabsenkungen und Erdbeben entstehen. „Wer sein Haus oder Inventar auch dagegen absichern will, braucht den erweiterten Naturgefahrenschutz, eine Elementarschadenversicherung“, erklärt der Verband. 

Bei der Absicherung gegen Elementarschäden wie Hochwasser klaffen im Versicherungsschutz deutschlandweit aber große Lücken: „Die Absicherung von privaten Gebäuden gegen Naturgefahren ist nach wie vor nicht ausreichend“, sagt Claudia Frenz, Pressereferentin des Bundes der Versicherten. „Bundesweit ist nur rund jedes zweite Gebäude gegen Elementarschäden versichert.“ Eine Ausnahme ist Baden-Württemberg, wo 94 der Hausbesitzer versichert sind. Hier bestand bis 1994 eine Versicherungspflicht. Eine Elementarschadenversicherung ist häufig als Zusatzbaustein zur bestehenden Wohngebäude- oder Hausratversicherung zu bekommen.

Video: dpa

Kosten teilweise unter 100 Euro, teilweise deutlich mehr

Die Kosten halten sich in vielen Fällen in Grenzen: „Eine Elementarschadenversicherung kann man bereits für weniger als 100 Euro im Jahr bekommen“, berichtet das bayerische Wirtschaftsministerium. „Selbst mehrere Hundert Euro im Jahr sind zur Absicherung eines Hauses im Wert von mehreren Hunderttausend Euro nicht zu teuer.“ Üblich ist dem Bund der Versicherten zufolge aber ein Selbstbehalt: Beispielweise müssen Versicherte für zehn Prozent des Schadens, maximal aber 5000 Euro, selbst aufkommen. 

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Ob und zu welchen Konditionen sich eine Versicherung für eine Elementarschadenversicherung findet, richtet sich laut Verbraucherzentrale nach der Lage des Hauses: Deutschland ist hier in Risikozonen aufgeteilt. Dieses Zonierungssystem für Überschwemmungen, Rückstau und Starkregen – kurz ZÜRS – kennt vier Klassen: Klasse 1 bedeutet eine „sehr geringe Gefährdung“, hier treten im Schnitt seltener als alle 200 Jahre Hochwasser auf. Klasse 2 steht für eine „geringe Gefährdung“, hier gibt es statistisch nur einmal in 100 bis 200 Jahren ein Hochwasser, höhere Deiche schützen die Gebäude. In Klasse 3 finden sich Gebäude mit „mittlerer Gefährdung“ und einem Hochwasser einmal in zehn bis 100 Jahren. Schließlich steht Klasse 4 für eine „hohe Gefährdung“, statistisch tritt hier einmal in zehn Jahren ein Hochwasser auf. 

Bund der Versicherten: Teilweise kann es schwer sein, einen erschwinglichen Versicherungsschutz zu bekommen

Der Versicherungswirtschaft zufolge sind in diesem System 99 Prozent der Gebäude in Deutschland versicherbar. Trotzdem kann es vorkommen, dass Immobilienbesitzer außen vor bleiben: „Bei Gebäuden in Risikogebieten kann es sehr schwierig werden, einen erschwinglichen Versicherungsschutz zu erhalten“, warnt Frenz. „Einige Gesellschaften scheuen das hohe Risiko – und viele Versicherer bieten diesen Schutz in gefährdeten Gebieten nur gegen hohe oder sehr hohe Prämien und/oder hohe Selbstbeteiligungen an“, erklärt sie. „War das Gebäude bereits einmal von einem Elementarschaden betroffen, ist ein neuer Versicherungsvertrag unter Umständen gar nicht zu bekommen.“

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25.05.2024

Jeder, der in einem Hochwassergebiet gebaut hat / baut,
möge sich entsprechend versichern / sein Risiko selbst
tragen - keine weitere staatliche Risikotragung (vielleicht
gar mehrmals??) !

Zu der „Hochwasser-Demenz“ lese man (beispielhaft) :

„Wiederaufbau trotz Hochwasserrisiko: Menschen
kehren nach Heppingen zurück“
(SWR Aktuell - 13.07.2023 17:08 Uhr)
und
„Wiederaufbau trotz Hochwassergefahr - wie geht das““
(SWR Aktuell - 14.07.2023 20:37 Uhr)

25.05.2024

Bei der Prämienberechnung nach individuellem Risiko schätzt die Versicherungsbranche, „dass die Kosten je Einfamilienhaus bei 100 bis 2000 Euro jährlich liegen würden.“* Ohne Einschätzung des Einzelfalls wird es die Spitze von 2000 Euro vermutlich nicht geben, aber in der Summe viel höhere Schadenssummen. Schließlich ist ja allgemein bekannt, wenn eine Gemeinschaft (hier dann die der Versicherten) zahlt, dann wird kein Risiko gescheut und weiterhin munter in Hochwassergebieten gebaut und bei der Prävention geschludert. Auch bei der Behebung der entstandenen Schäden fehlt dann der Anreiz, auf die Kosten zu achten.
* https://www.augsburger-allgemeine.de/politik/klimawandel-union-fordert-pflichtversicherung-gegen-naturkatastrophen-id70828541.html vom 22.05.2024)

Helmut Eimiller

25.05.2024

Wer rechnerisch 2000€ für die ElementarSV zahlen müsste, sollte sein Anwesen verkaufen. Er hat nämlich auf einem Vulkan gebaut. Ab einem gewissen Risiko sind Gebäude nicht mehr versicherbar.

23.05.2024

Hier wäre noch anzumerken das viele Hausbesitzer nicht erkennen daß sie ihre eigene Immobilie genauso gut versichern sollten wie ihre Arbeitskraft durch eine entsprechende EU/BU-Versicherung. Da diese Verträge jedoch nicht billig sind wird gespart und das Geld lieber in einen Leasingvertrag für ein fettes SUV oder in einen teuren Urlaub gesteckt.

Da heute ja jeder sich von "staatlicher Gängelei" freihalten möchte soll halt jeder es auch machen wie er es für richtig hält. Im Fall der Fälle hat der Staat dann aber auch nichts zu leisten. So einfach ist das.

23.05.2024

In Relation zu einem möglichen Schaden ist die sog. Elementarversicherung wirklich nicht teuer, es sei denn man wohnt 5m neben dem Lech (aber dann würde man eh keinen Versicherer finden). Man ollte bei der Wahl einer Immobilie auch schon eine Standortbewertung hinsichtlich möglicher Risiken durchführen.

23.05.2024

Wichtig ist, dass man das Haus nicht in überschwemmungsgefährdete Gebiete bauen sollte, denn dies war bisher der größte Fehler. Man kaufte günstiges Land in Risikogebieten, die Versicherungen verlangten überhöhte Prämien oder lehnten eine Versicherungsdeckung gegen Hochwasserschäden gänzlich ab. Ein Schadensfall wird dann existenzbedrohlich. Dieser Tatbestand war auch bei der Flutkatastrophe im Ahrtal u.a. kein Einzelfall.