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Impfen
19.09.2016

Kurzzeitige Rötung nach Impfung sind kein Grund zur Sorge

Nach Impfungen können Beschwerden auftreten. Verschwinden Rötungen, Schwellungen oder Schmerzen an der Einstichstelle von selbst, ist das aber kein Grund zur Sorge.
Foto: Ralf Hirschberger (dpa)

Nach einer Impfung leiden manche Menschen an Rötungen, Schwellungen oder Schmerzen an der Einstichstelle. Dies ist jedoch unproblematisch - solange die Rötung nur kurz andauert.

Viele Menschen haben Angst vor dem Impfen. Ist eine Impfung erst einmal überstanden, kommt es dann auch manchmal zu Rötungen. Bedenken muss man sich über diese Reaktion in den meisten Fällen aber nicht machen.

Beschwerden nach Impfung sollten nach drei Tagen verschwinden

In der Regel müsse man sich über Rötungen nach Impfungen keine Gedanken machen, erläutert das Robert-Koch-Institut (RKI), sofern die Beschwerden innerhalb von drei Tagen wieder verschwinden. Neben Rötungen kann es auch zu Schwellungen oder Schmerzen an der Einstichstelle kommen.

Das ist in der Regel kein Grund zur Sorge, wenn die Beschwerden innerhalb von drei Tagen wieder weggehen, so das Robert-Koch-Institut weiter.

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Rötungen nach Impfungen: Meist kein Grund zur Sorge

Auch Fieber bis 39,5 Grad, Kopf- und Gliederschmerzen sowie Mattigkeit können in diesem Zeitraum auftreten. Zudem sind Übelkeit und Unruhe typische Symptome. Das seien übliche Impfreaktionen, die zeigen, dass der Körper sich mit dem Impfstoff auseinandersetzt, führt das RKI aus.

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Derartige Symptome sind deshalb nicht meldepflichtig. Gehen die Beschwerden aber darüber hinaus, sollten Patienten zum Arzt gehen. Dieser sollte das ans Gesundheitsamt melden. dpa/tmn

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