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  3. Augsburg: Gewalttaten am Helmut-Haller-Platz: "Leute aggressiver und unberechenbarer"

Augsburg
14.05.2024

Gewalttaten am Helmut-Haller-Platz: "Leute aggressiver und unberechenbarer"

Die Süchtigenszene verlagert sich auch an die Haltestelle des Helmut-Haller-Platzes. Betti sagt, sie komme aufgrund steigender Aggression in der Szene nicht mehr gerne hierher. (Die nicht gepixelte Frau war mit dem Foto einverstanden).
Foto: Peter Fastl

Plus Am Oberhauser Bahnhof haben sich zuletzt Gewalttaten ereignet. Die Tatverdächtigen gehören zur Suchtszene. Welche Entwicklung Polizei und Menschen vor Ort beobachten.

Drei Gewalttaten haben zuletzt am Helmut-Haller-Platz für Schlagzeilen gesorgt. Mitte April wurde bei einem Raub ein Mann schwer verletzt. In der vergangenen Woche stach ein Mann in einer Straßenbahn an der dortigen Haltestelle auf einen Kontrahenten ein, ein weiterer Mann verletzte einen anderen mit einer Glasflasche. Beide Tatverdächtige sitzen seitdem in Untersuchungshaft. Alle Taten, das bestätigt die Polizei, spielten sich innerhalb der Suchtszene ab. Auch der Mann, der im Februar am Oberhauser Bahnhof einen Kiosk-Mitarbeiter mit einem Messer überfallen hatte und seitdem im Gefängnis ist, wird dem Kreis zugeordnet. Nimmt die Aggression am Helmut-Haller-Platz zu? Experten, Polizei und Menschen vor Ort betrachten die Lage differenziert.

Es ist kurz vor zwölf und Betti (Name geändert) sitzt in der Mittagssonne an der Straßenbahnhaltestelle mit einer Flasche Bier. Die Frau neben ihr kann sich kaum auf dem Sitz halten, immer wieder kippt ihr Oberkörper nach vorn. Betti hingegen wirkt völlig klar. Die Methadon-Patientin sagt, es gehe ihr inzwischen gut. Zwei bis drei Bier am Tag – mehr brauche sie neben der Drogenersatz-Therapie nicht mehr. Was letzte Woche am Helmut-Haller-Platz passiert ist, hat sich auch bis zur 47-Jährigen herumgesprochen. "Es wird immer aggressiver hier", stellt Betti fest. Aber dazu später mehr. 

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15.05.2024

Was Gewaltkriminalität betrifft, gibt es nun zwei Schwerpunkte: Den Königsplatz und den Helmut-Haller-Platz, vielleicht findet sich noch ein dritter. Zwar gehen die Junkies und Dealer bisher nur aufeinander los, es ist eine Frage der Zeit, bis sich die süchtigen das Geld für den nächsten Schuss bei Passenten holen.
Unsere Bürgermeisterin pumpt voller Begeisterung neunstellige Geldbeträge in das sogenannte Theaterviertel, weil ja angeblich davon die Zukunft und die Attraktivität Augsburgs abhängt. Lebenswert ist das Augsburger Stadtzentrum dann, wenn man die guten Orte mit dem Auto ansteuert und die Straßenbahn konsequent meidet.

15.05.2024

Eigentlich wäre der Oberhauser Bf für mich ein günstiger Umsteigeknoten. Trotzdem meide ich ihn. Nicht unbedingt aus Gründen meiner eigenen Sicherheit, aber weil ich keine Lust auf Gepöbel und Streit, Tierquälerei, Erbrochenes, Spritzen und Gestank habe. Befreundete Besucher mit Kindern waren schockiert über die Zustände. Ich rate generell davon ab dort anzukommen. Das Engagement von Bob ist wenigstens ein Lichtblick. Übrigens sind auch Polizisten Menschen und Übergriffe auf diese zu verurteilen. Sollte der Süchtigentreff wirklich in die Kirche bei der Wertachbrücke umgesiedelt werden, wird der nächste Umsteigeknoten zum Desaster inkl. der Grünanlagen und Umgebung. Dass der Oberhauser Bf dann ruhiger wird halte ich für naiv. Es werden einfach zwei Standorte als Aufenthaltsorte entstehen.

15.05.2024

Und genau das sind mit Gründe für den Widerstand der Nachbarschaft zu der geplanten neuen Einrichtung für die suchtkranken Mitbürger...

15.05.2024

>> (JULIAN R.) Also wenn neben mir in der Straßenbahn einer abgestochen wird, bin ich auch als Nichtmitglied der Süchtigenszene irgendwie unangenehm involviert <<

Sehr guter Hinweis!

Solche Erlebnisse senken objektiv die Lebensqualität!

Solche Erlebnisse können traumatisieren!

Wenn in diesem Zusammenhang eine angebliche Nichtbetroffenheit von Straftaten konstruiert wird - nur weil man das Messer nicht im eigenen Körper hat - wirkt das auf mich sehr unsympathisch!

Ich bitte zu akzeptieren, dass man als indirekt Betroffener auch ein Opfer von Straftaten ist und so ein Erlebnis sich auf die Last des Alltags drauf setzt.

14.05.2024

Da wird der künftige Standort sicher zu einer
Minderung jeglicher (auch schwerer) Delikte
führen ?

14.05.2024

Also wenn neben mir in der Straßenbahn einer abgestochen wird, bin ich auch als Nichtmitglied der Süchtigenszene irgendwie unangenehm involviert. Ich kann doch nicht schweren und schwersten Straftaten damit die Schärfe nehmen, indem ich wiederholt darauf hinweise, dass diese sich nur in einem bestimmten Personenkreis ereignen. Im übrigen gab es durchaus Übergriffe/Überfälle auf das Personal des Herrn Wintergest. Ist das dann einfach ein Kollateralschaden?
Irgendwie klingt die Idee, einen zunehmend aggressiven und unkontrollierbaren Trupp von Drogensüchtigen in ein Wohnquartier abzudrängen immer verrückter. Und wenn die Polizei der Lage trotz des Ausschöpfens alles repressiven Mittel nicht Herr wird, wie soll das dann der Ordnungsdienst (auch wenn er ein Zimmerchen bekommt) im neuen Süchtigentreff und Umgebung schaffen?