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Coronavirus
16.10.2020

Das Corona-Update vom 16. Oktober

Jeden Abend um 20 Uhr erhalten Sie von uns kuratierte Artikel zum Coronavirus.
Foto: AZ Grafik

Jeden Tag laufen viele Nachrichten zum Coronavirus über den Ticker. Wir sammeln an dieser Stelle alles, was heute wichtig war – mit besonderem Blick auf Bayern und unsere Region.

In Deutschland gibt es laut Robert-Koch-Institut Stand heute so viele Corona-Neuinfektionen wie nie zuvor. Eltern können jedoch aufatmen, denn beim Thema Schul- und Kitaschließungen gibt es an diesem Freitag Entwarnung: Franziska Giffey hat sich angesichts der Infektionszahlen gegen präventive, flächendeckende Schließungen von Kitas ausgesprochen - zumindest vorerst. "Kitas selbst sind keine Infektionsherde und Kinder sind nicht die Infektionstreiber", so die Bundesfamilienministerin. Kita- und Schulschließungen dürften nur das allerletzte Mittel sein.

Wenn sich ein Schulkind mit dem Coronavirus infiziert, muss oft mindestens die ganze Klasse in Quarantäne. Für das betroffene Kind kann das weitreichende Folgen wie Schuldgefühle, Scham und Ausgrenzung haben. Der Ulmer Professor Jörg Fegert warnt daher eindringlich vor der psychischen Belastung durch eine Stigmatisierung.

Weitere wichtige Corona-Nachrichten des Tages

  • Das umstrittene Beherbergungsverbot für Reisende aus Corona-Hotspots läuft in Bayern heute aus. Ab Samstag gilt es im Freistaat vorerst nicht mehr, wie die Regierung heute bekanntgab. Allerdings könnte das Verbot - wenn nötig - wieder angewendet werden, so Staatskanzleichef Florian Herrmann. Mehr dazu lesen Sie hier.
  • 28 Bewohner des Augsburger Seniorenheims Haus Abraham sowie sechs Mitarbeiter haben sich nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Was das für die Einrichtung bedeutet, lesen Sie hier.
  • Eine Konjunkturumfrage der IHK Schwaben macht Hoffnung: Im Handwerk bewerten 80 Prozent der Betriebe ihre Lage als gut oder befriedigend. Die wirtschaftliche Erholung ist demnach über den Sommer in einem Rekordtempo verlaufen. Mehr dazu lesen Sie hier. 

Die Zahlen: Bislang gibt es in Deutschland nach Angaben des Robert-Koch-Instituts 348.557 Fälle, das sind 7334 mehr als am Vortag. In Bayern haben sich bisher 76.680 Menschen mit dem Virus infiziert, das sind 1145 mehr als am Vortag. Alle bestätigten Fälle in Bayern sehen Sie hier in unserer interaktiven Karte.

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