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Coronavirus

22.11.2020

Das Corona-Update vom 22. November

Jeden Abend um 20 Uhr erhalten Sie von uns kuratierte Artikel zum Coronavirus.
Bild: AZ Grafik

Jeden Tag laufen viele Nachrichten zum Coronavirus über den Ticker. Wir sammeln an dieser Stelle alles, was heute wichtig war – mit besonderem Blick auf Bayern und unsere Region.

Wie kommt Deutschland durch den Corona-Winter? Darüber will Bundeskanzlerin Angela Merkel am Mittwoch mit den Ministerpräsidenten sprechen. Vieles deutet darauf hin, dass die bereits geltenden Beschränkungen fortdauern - und eventuell noch verschärft werden. In diese Richtung preschte zumindest schon einmal Bayerns Ministerpräsident Markus Söder vor. Über allem schwebt dabei die Debatte um das Weihnachtsfest. Dass der Staat den Menschen vorschreiben will, wie sie zusammen Weihnachten feiern - oder vielmehr nicht feiern - davon hält CDU-Politiker Friedrich Merz wenig. FDP-Vize Wolfgang Kubicki vermisst bei all den Diskussionen um Beschränkungen ein klares Konzept der Bundesregierung. Fehlende Perspektiven beklagen auch Inhaber von Hotels, Restaurants und Kneipen. Keine einfache Gemengelage vor dem vor dem Bund-Länder-Gipfel.

Dabei wäre gerade jetzt eine Aussicht auf bessere Zeiten, ein Lichtblick für Weihnachten so wichtig, meint unsere Redakteurin Margit Hufnagel. Eine zusätzliche psychische Belastung könne das Land nicht gebrauchen.

Weitere wichtige Corona-Nachrichten des Tages

  • Bei ihren Beratungen am Mittwoch werden die politischen Entscheider auch die Situation auf den Intensivstationen genau im Blick haben. Doch während die Zahl der Patienten dort seit Oktober rapide ansteigt, fehlt es an Personal, dass sich der Welle entgegenstellt. Wie es um Deutschlands Intensivstationen bestellt ist, erfahren Sie hier.
  • Und während die Infektionszahlen weiter steigen und politisch um den bestmöglichen Umgang mit der Pandemie gerungen wird, hat sich eine kleine aber laute Minderheit bereits aus dem Diskurs verabschiedet. Zusammen mit der AfD schwadronieren Pandemie-Leugner, Reichsbürger und Rechtsextreme von einer "Corona-Diktatur". Was sich da zusammenbraut, wird so schnell nicht verschwinden, meint unser Autor Christian Grimm.
  • Derweil herrscht Empörung über die Aussagen einer Frau bei Corona-Protesten. Sie hatte ihr Engagement bei den sogenannten Querdenkern mit dem Widerstand von Sophie Scholl gegen das NS-Regime verglichen. Am Ende war das sogar einem Ordner zu viel.

Die Zahlen: Bislang gibt es in Deutschland nach Angaben des Robert-Koch-Instituts 918.269 Fälle, das sind 15.741 mehr als am Vortag. In Bayern haben sich bisher 181.001 Menschen mit dem Virus infiziert, das sind 3479 mehr als am Vortag. Alle bestätigten Fälle in Bayern sehen Sie hier in unserer interaktiven Karte.

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