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  3. Breitenbrunn: Sind Windräder eine Gefahr für das Trinkwasser?

Breitenbrunn
06.06.2024

Sind Windräder eine Gefahr für das Trinkwasser?

Im Saal des Gasthauses Stadler in Breitenbrunn war das Interesse an der Bürgerversammlung groß.
Foto: Sabine Adelwarth

Bei der Bürgerversammlung in Breitenbrunn geht auch um geplante Standorte für Windkraftanlagen. Aber nicht nur.

Das „Wind-an-Land“-Gesetz, das den Ausbau von Windkraftanlagen fördern soll, beschäftigt die Gemeinde Breitenbrunn und bereitet Bürgermeister Jürgen Tempel große Sorgen, wie er auf der Bürgerversammlung im Saal Gasthaus Stadler berichtete. Der Frauenwald bei Breitenbrunn sowie am Weitfeld zwischen Bedernau, Weilbach und Unterrieden wurden als geeignete Stellen für mehrere Windkraftanlagen auserkoren. „Es ist noch nichts fix und momentan befinden wir uns in der Planungsphase“, so Tempel. Er gab zu bedenken, dass ein Windrad rund 300 Meter hoch ist und ein großes Fundament benötigt: „3000 Kubikmeter Beton muss man rechnen und dies bedeutet ein immenses Eingreifen in die Natur. Ein solches Bauwerk wird immer bleiben.“ Gerade das Gebiet „Weitfeld“ sei das Einzugsgebiet der Wassergewinnung für die beiden Flachbrunnen der Gemeinde und durchläuft durch das Wasserschutzgebiet. Die Anhörungstermine seien im September/Oktober geplant und Tempel appelliert an die Bürger, sich schon heute Gedanken zu machen und sich zu informieren. 

Weitere Themen der Bürgerversammlung in Breitenbrunn waren:

  • Wasserzweckverband: Durch die Bauvorhaben und Brunnensanierung war eine Kreditaufnahme notwendig und der Schuldenstand ist von rund 121.000 Euro auf 1.312.100 Euro hochgeschnellt. Auch die Wassergebühr musste von 72 Cent auf 1,04 Euro pro Kubikmeter angehoben werden. „Die Finanzlage und die ständig steigenden Preise und Löhne haben uns keine Wahl gelassen“, sagt Hefele und ergänzt: „Erfreulich ist jedoch, dass die Sanierungsarbeiten Wirkung zeigen und der Wasserverlust eine abnehmende Tendenz hat.“
Breitenbrunns Bürgermeister Jürgen Tempel berichtete bei der Bürgerversammlung über das Geschehen in der Gemeinde.
Foto: Sabine Adelwarth
  • Mobilfunkmast: Der kleine Mobilfunksender auf dem Haus in der Mühlenstraße in Breitenbrunn soll bald der Vergangenheit angehören. Ein neuer Mobilfunkmast ist nördlich der Deponie geplant. „Ich denke, dass es in den nächsten Wochen losgehen wird und wir die Strahlenbelastung im Wohngebiet damit minimieren können.“
  • Breitbandausbau: Der Breitbandausbau ist für das Gemeindeoberhaupt außerordentlich wichtig. Mit 4,3 Millionen Euro wird die Maßnahme gefördert und soll bis Ende 2027 durchgeführt werden. „Die Fördersumme bedeutet aber auch, dass die Gemeinde ihren Anteil leisten muss. Sanierungen im Bereich Wasser, Kanal und Straßen müssen eingeplant werden, soweit es finanzierbar ist.“
  • Bahnstrecke: Auch die Bahn hat weitere Sanierungsarbeiten entlang der Bahnstrecke geplant. Somit soll heuer die Strecke samt Brücke über das Krumbächle in Richtung Loppenhausen saniert und erneuert werden. Im Sommer wird es daher Schienenersatzverkehr geben. Bis 2028 werden zwei Bahnübergänge mit Schranken versehen.
  • Kindergarten: Der Breitenbrunner Kindergarten muss erweitert werden. Da der Platz eine Erweiterung nicht so einfach hergibt, hat die Gemeinde aus der Not heraus die Straße vorsorglich eingezogen. Jürgen Tempel hofft aber, dass die Straße erhalten bleiben kann. Momentan führe er noch Grundstücksgespräche.
  • Haushalt: 2023 umfasste der Haushalt 7,37 Millionen Euro und liegt damit deutlich höher als im Vorjahr. „Der Anstieg des Haushaltsvolumens zeigt, dass wir unsere Gemeindeentwicklung mit großem Einsatz vorantreiben.“ Die Pro-Kopf-Verschuldung ist von 587 Euro (2022) auf 1057 Euro angestiegen. „Durch die vielen Investitionen mussten wir Kredite aufnehmen“, so Tempel, der aber zuversichtlich ist, dass „wir schnell wieder runterkommen“. Über 47.000 Euro ist in die technische Ausstattung des Bauhofes geflossen, das waren 32.000 Euro mehr, als angedacht. „Wir haben im Sommer letzten Jahres erfahren, dass der Landkreis etliche Strecken im Winter nicht mehr räumt. Daher waren wir gezwungen, unseren Fuhrpark aufzurüsten.“ Ein gebrauchter Unimog wurde angeschafft und statt drei gibt es jetzt fünf Bauhofmitarbeiter.
  • Baugebiete: Das Baugebiet in Loppenhausen „Sonnenbühl Nord“ ist fertiggestellt. Sechs Bauplätze wurden ausgeschrieben und auch zwei Mehrfamilienhäuser seien geplant. Die restlichen Plätze stehen in den nächsten Jahren zum Verkauf.
  • Dorferneuerung: Am Ende ging Tempel noch ausführlich auf die Dorferneuerungsmaßnahmen ein, die nach über 20 Jahren erfolgreich abgeschlossen sind. Mit vielen Bildern demonstrierte er die vielfältigen Maßnahmen. Die abschließende Diskussionsrunde fiel mangels Wortmeldung quasi aus, was auch als Zeichen der Zufriedenheit verstanden werden kann.
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