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  3. Nördlingen: Eine Serie von Einbrüchen beschäftigt die Nördlinger Polizei

Nördlingen
15.05.2024

Eine Serie von Einbrüchen beschäftigt die Nördlinger Polizei

Achtmal ist in den vergangenen Wochen in Nördlingen eingebrochen worden.
Foto: Alexander Kaya (Symbolbild)

Achtmal hätten Täter zugeschlagen, berichtet Polizeichef Andreas Schröter im Stadtrat. Er erklärt auch, wie es zu den zwei tödlichen Unfällen im Ries gekommen ist.

Erst die Bauernproteste, dann die Brände in Ehingen, Pfäfflingen oder Schmähingen, dazu noch acht Einbrüche: Für die Polizistinnen und Polizisten der Dienststelle Nördlingen gibt es seit Jahresbeginn viel Arbeit. Seit Januar leitet Andreas Schröter die Polizeiinspektion, im Nördlinger Stadtrat referierte er am Dienstagabend das erste Mal zur Sicherheitslage in der Stadt. Zudem ging er auf die beiden Unfälle ein, die dieses Jahr in der Region zwei Menschen das Leben kosteten.

Wie berichtet, hat sich im April bei Hainsfarth ein Unfall ereignet, infolgedessen der Geschäftsführer von Eisen-Fischer, Volker Baumgärtner, starb. Schröter sagte im Rat und im Gespräch mit unserer Redaktion, dass man davon ausgehen müsse, dass der Unfallverursacher zu schnell unterwegs gewesen sei. Der Mann war nach rechts von der Straße abgekommen und in den Wagen von Baumgärtner geprallt. Ende April war ein 51-Jähriger zwischen Oettingen und Westheim gestorben. Der Mann sei nicht angeschnallt gewesen und aus seinem Auto geschleudert worden, so Schröter. Der Fahrer sei alkoholisiert gewesen.

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Unbekannte brechen in Vereinsheime in Nördlingen ein

Eine Ursache für wohl viele Unfälle sprach Schröter im Rat an: den Blick aufs Handy. Von rund 1,3 Milliarden Handyverstößen gehe man in Deutschland pro Jahr aus. Jeder kenne das: Man steige ins Auto ein, lege das Handy auf den Beifahrersitz oder in die Mittelkonsole – und wenn es klingelt, sei der Blick weg von der Straße. Und zwar für viele Meter, wie die Dekra-Unfallforscher herausgefunden haben, in einer Pressemitteilung heißt es: "Wer bei 50 Stundenkilometern drei Sekunden aufs Smartphone schaut, legt fast 42 Meter im Blindflug zurück, bei Tempo 80 sind es fast 67 Meter." Im Stadtrat sagte CSU-Fraktionschef Steffen Höhn, Eltern müssten in diesem Punkt Vorbilder für ihre Kinder sein und sich selbst in Sachen Handy zügeln. Dem stimmte Oberbürgermeister David Wittner nachdrücklich zu. Schröter kündigte an, man werde künftig mehr kontrollieren.

Zu den verschiedenen Bränden sagte Schröter, man gehe derzeit nicht von Brandstiftung aus, zuständig ist die Kripo. In Sachen Einbrüche ermitteln seine Kollegen derzeit: Achtmal schlugen Täter in Nördlingen seit Ende Februar zu. Unter anderem wurde im März ins Eichendorffstüble eingebrochen, aber auch der DAV, das Schützenheim in Baldingen oder das Kassenhaus der Freilichtbühne des Vereins Alt Nördlingen wurden zu Tatorten. Schröter und seine Kollegen vermuten, dass es sich um mehrere Täter handele. Die Einbrüche selbst bezeichnet Schröter als "sinnfrei", schließlich gebe es in Vereinsheimen kaum einen größeren Geldbetrag zu holen. 

Handtasche im Auto: Täter schlägt die Scheibe ein

Viermal wurden in den vergangenen Monaten auch Autos aufgebrochen. In allen Fahrzeugen lagen eine Handtasche oder ein Geldbeutel für den Täter gut sichtbar im Wagen. Schröter geht davon aus, dass es sich bei diesen Fällen "ziemlich sicher" um Beschaffungskriminalität handele – also sich ein Drogensüchtiger an den Autos zu schaffen gemacht habe. In Sachen des versuchten Tötungsdeliktes ermittle die Kripo, so der Nördlinger Polizeichef. Ein 46-Jähriger soll im Januar in Nördlingen einen 26-Jährigen mit einem Messer angegriffen haben.

Trotz der Fälle betonte Schröter im Stadtrat: In Nördlingen gebe es weder einen krassen Schwerpunkt in Sachen Kriminalität noch einen Unfallschwerpunkt: "In Nördlingen leben, heißt sicher leben." Beim Stabenfest beispielsweise habe man nur wenig Einsätze gehabt, das sei "sehr gut abgelaufen". Die Zahl der sogenannten Rohheitsdelikte – also beispielsweise Körperverletzungen – sei angestiegen. Doch die Aufklärungsquote liege bei fast 97 Prozent. Und während in Bayern die Ladendiebstähle zunähmen, gelte das für Nördlingen nicht. Auch bei der Serie von Einbrüchen sei keine Wohnung dabei gewesen, betonte Schröter.

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Polizist gibt Tipps: Das sollte man bei einem Wildunfall tun

Aus dem Stadtrat gab es zahlreiche Nachfragen, unter anderem zu den Wildunfällen. PWG-Fraktionsvorsitzender Alexander Deffner wollte beispielsweise wissen, welche Tiere den Menschen vors Auto laufen würden. Vor allem Rehe, antwortete Schröter. Der Vorsitzende der Stadtteilliste, Thomas Mittring, meinte, er habe den Eindruck, nicht jeder wisse, wie er sich bei einem Wildunfall verhalten solle. Das beantwortete der Dienststellenleiter: nicht weiterfahren und die Polizei verständigen. Wolfgang Mussgnung sagte, in Deutschland würden jedes Jahr rund 200.000 Rehe überfahren, das seien rund 550 pro Tag. Er erkundigte sich auch nach den Radunfällen. Dabei seien die Radler meist alleinbeteiligt, so Schröter. 

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