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Heftiger Schneefall sorgt für Verkehrschaos in Tirol: Darauf müssen Urlauber jetzt achten

Tirol

Heftiger Schneefall sorgt für Verkehrschaos in Tirol: Darauf müssen Urlauber jetzt achten

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    Auf den Straßen Tirols kann es derzeit gefährlich werden. Ein Wetterumschwung brachte viel Schnee und Eis mit sich.
    Auf den Straßen Tirols kann es derzeit gefährlich werden. Ein Wetterumschwung brachte viel Schnee und Eis mit sich. Foto: MARIMA, stock.adobe.com (Symbolbild)

    Schneechaos in Tirol: Der Westen Österreichs hat derzeit mit einem extremen Wetterumschwung zu kämpfen. Eine Ausnahmesituation für Einheimische wie auch Urlauberinnen und Urlauber. Worauf Sie in Tirol nun achten sollten und wie sich das Wetter entwickeln soll, erfahren Sie hier.

    Schneechaos in Tirol: Wie entwickelt sich das Wetter?

    In der Nacht auf Montag, 16. Februar 2026, fielen in Tirol zwischen zehn und 30 Zentimeter Neuschnee, wie aus der Wetterprognose von GeoSphere Austria hervorgeht. Demnach kommt es auch am Dienstag und Mittwoch zu Schneefällen, die regional unterschiedlich stark ausfallen. Die Schneefallgrenzen sollen zwischen 500 und 1000 Metern liegen.

    Zudem kommt es in Tirol seit dem Wochenstart immer wieder zu Unwettern, die Warnkarte der Unwetterzentrale ist für den Dienstag teils rot eingefärbt, auch in den kommenden Tagen wird vor „markantem Wetter“ und „Unwetter“ gewarnt. Zum Wochenende könnten die Temperaturen laut GeoSphere Austria wieder etwas ansteigen, was vor allem auf den Straßen nicht ungefährlich ist. Gefrierender Regen könnte nämlich für Glatteis sorgen.

    Verkehrschaos in Tirol: Wo gibt es eine Schneekettenpflicht?

    Die starken Schneefälle sorgen in Tirol für ein Verkehrschaos. Räumungsdienste und Polizei sind laut dem Österreichischen Automobil-, Motorrad- und Touring Club (ÖAMTC) im Dauereinsatz, trotzdem sei die Lage vor allem auf den Fernpassstraßen kritisch. Unter anderem wurde die B179 zwischen dem Fernpass und dem Lermooser Tunnel gesperrt. Seit Dienstagnachmittag, dem 17. Februar 2026, soll sich die Situation entspannt haben, doch es ist unklar, wie sie sich im Verlauf der Woche entwickelt.

    Der ÖAMTC führt in seinem Verkehrsservice zahlreiche Staus und Verkehrsbehinderungen auf, die auf das Schneechaos zurückzuführen sind. Zudem gilt auf einigen Strecken eine Schneekettenpflicht, was Urlauberinnen und Urlauber unbedingt wissen sollten. Laut ÖAMTC sind derzeit unter anderem die folgenden Bundesstraßen von einer Schneekettenpflicht betroffen:

    • B20: Auf der Mariazeller Straße zwischen St. Pölten und Mariazell.
    • B21: Auf der Gutensteiner Straße zwischen Mariazell und Theresienfeld.
    • B161: Auf der Pass Thurn Straße zwischen Kitzbühel und Mittersill.
    • B197: Auf der Arlbergstraße zwischen St. Anton und Langen am Arlberg.

    Für die nächsten Tage und Wochen appelliert der ÖAMTC „an alle Verkehrsteilnehmer:innen, sich vor Fahrtantritt über die Straßenbedingungen zu informieren und bei Fahrten in höhere Lagen unbedingt Schneeketten mitzuführen!“

    Lawinengefahr in Tirol: Gefahrenstufe 4 ausgerufen

    Neben der Staugefahr und den Gefahren, die von Eis und Schnee auf den Straßen ausgehen, herrscht in Tirol durch das Wetterchaos auch eine verstärkte Lawinengefahr. Im Westen und Südwesten Tirols herrschte am Dienstag, 17. Februar 2026, die Lawinengefahrstufe 4, wie der Lawinenwarndienst Lawinen.Report informierte. Dabei handelt es sich um die zweithöchste Warnstufe.

    GeoSphere Austria rät allen Wintersport-Urlauberinnen und -Urlaubern, die sich in den nächsten Tagen in Richtung Tirol aufmachen, die aktuellen Lawinenlageberichte anzusehen. Zuletzt kam es in Tirol fast täglich zu Lawinenunfällen. Am Sonntag, 15. Februar 2026, kamen zwei Menschen am Stubaier Gletscher ums Leben.

    Auch interessant: Wie lange man in einer Lawine überleben kann, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Wintersportler haben aber mehrere Optionen, sich vor einer Lawine schützen zu können.

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