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Spanien
03.07.2022

Flugchaos zur Ferienzeit: Urlauber hängen wegen Ryanair-Streiks fest

Aufgrund von Streiks beim spanischen Kabinenpersonal blieben viele Flugzeuge von Ryanair und Easyjet am Boden.
Foto: Daniel Karmann, dpa

Die Vorfreude auf den Urlaub wird gedämpft. Aufgrund von Streiks bei dem spanischen Kabinenpersonal wurden zahlreiche Flüge gestrichen. Warum die Stimmung an den Flughäfen eskalierte.

Ärger und Empörung bei Tausenden von Reisenden, deren Spanien-Flüge wegen eines Streiks bei Ryanair oder Easyjet abgesagt oder erheblich verzögert wurden. Bei beiden Fluglinien befindet sich das im spanischen Königreich stationierte Kabinenpersonal im Ausstand. Dutzende Flüge dieser beiden Gesellschaften mussten in den letzten Tagen abgesagt werden oder hatten Verspätungen. Der Streik betrifft Mallorca, aber auch andere spanische Ferienflughäfen wie Málaga, Alicante, Valencia, Teneriffa oder Barcelona.

Die Streiktage verstärken noch das allgemeine europäische Flugchaos, das bei fast allen Airlines immer wieder zu Flugabsagen und lange Wartezeiten führt und den Start in den Urlaub zuweilen in einen Albtraum verwandelt. „Das ist der Horror“, klagt eine Mallorca-Freundin namens Gabriele im sozialen Netzwerk Facebook. „Ich bin froh, diesen Sommer nicht mehr fliegen zu müssen.“ Und Facebook-Nutzer Peter schreibt: „Das ganze Theater hat dazu geführt, dass wir statt auf Mallorca zwei Wochen an der deutschen Nordsee verbringen.“

Video: SAT.1

Chaos im Flugzeug: Mehrere Passagiere haben die Polizei gerufen

Mit am schlimmsten erwischte es die Passagiere eines Ryanair-Fluges nach Mallorca, die auf dem Flughafen Köln/Bonn festhingen. Erst wurde die Einsteigezeit um drei Stunden verschoben. Dann konnten die Reisenden ins Flugzeug, mussten aber in der Maschine weiter auf dem Rollfeld warten. Schließlich wurde der Flug abgesagt, doch die Urlauber durften zunächst längere Zeit nicht aussteigen, weil angeblich keine Treppe verfügbar war.

Es sei zu chaotischen Szenen an Bord gekommen, berichtet eine deutsche Touristin in der Mallorca Zeitung. Einige Passagiere hätten geweint. Andere offenbar alkoholisierte Reisende, die als „typische Ballermann-Gruppe“ beschrieben wurden, hätten angefangen zu pöbeln. Auch eine Flugbegleiterin sei den Tränen nahe gewesen. Mehrere genervte Passagiere baten per Handy die Polizei um Hilfe. „So etwas habe ich noch nie erlebt“, sagt die Urlauberin.

In den vergangenen Tagen wurden mehr als 200 Flüge nach Spanien gestrichen

Ryanair und Easyjet erklärten derweil, die Auswirkung des Streiks seien gering. Spaniens Regierung hat für diesen Arbeitskampf eine Mindestflugversorgung von 50-80 Prozent festgelegt. Beide Linien versuchen, teilweise auch mit Ersatzpersonal aus anderen Ländern, so viele Flüge wie möglich durchzuführen. Aber trotzdem mussten nach Gewerkschaftsangaben in den letzten Tagen weit mehr als 200 Spanienflüge gecancelt werden, mehr als 1000 hatten Verspätungen.

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Die Gewerkschaft USO kündigte an, dass der Streik der 2400 spanischen Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter von Ryanair bis Ende Juli verlängert wird. Gestreikt werden soll vom 12. bis 15. Juli, vom 18. bis 21. Juli und vom 25. bis 28. Juli. Die in Spanien stationierten 450 Easyjet-Mitarbeiter, die an diesem Wochenende ebenfalls im Ausstand waren, wollen noch am 15., 16., 17., 29., 30. und 31. Juli streiken. Die Mitarbeiter beider Fluglinien verlangen vor allem höhere Löhne, die bisher in Spanien bis zur Hälfte niedriger sind als in anderen Ländern.

Auch bei anderen Fluggesellschaften kam es zu Verspätungen und Betriebsstörungen

Übrigens: Die Anzeigetafeln auf Mallorcas Airport signalisierten am Wochenende, dass es ebenfalls bei zahlreichen anderen Fluggesellschaften Störungen im Betrieb gab. So landeten oder starteten zum Beispiel auch Maschinen der Linien Lufthansa, Swiss, Austrian Airlines, Eurowings, Tuifly oder Condor verspätet. Entweder wegen der bekannten operativen Probleme, die durch Personalmangel verursacht werden. Oder auch wegen Überlastung des Luftraums. Mallorcas Flughafen ist derzeit am Limit: In diesen Sommertagen werden täglich mehr als 1000 Maschinen abgefertigt.

Im europaweiten Flug- und Airport-Chaos gibt es aber zugleich ein paar halbwegs gute Nachrichten: Die auf Mallorca stationierten Mitarbeiter der Ryanair-Tochter Lauda Europe sagten ihren Arbeitskampf ab, nachdem die Gespräche mit der Geschäftsführung Fortschritte brachten. Das Reinigungspersonal auf Mallorcas Flughafen cancelte ebenfalls seine Streikpläne, nachdem eine Gehaltserhöhung zugesagt wurde. Und Spaniens Fluglotsen haben ihre Entscheidung über einen neuen Arbeitskampf zunächst einmal um ein paar Wochen verschoben.

Eine spanische Brauerei, die ihr Bier auch in Deutschland vertreibt, dachte sich derweil einen besonderen Werbegag aus: Sie verspricht allen in Deutschland startenden Spanien-Reisenden, deren Flug storniert wurde oder wenigstens drei Stunden Verspätung hat, Freibier in Form eines kostenlosen Sixpacks.

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