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News-Blog

18.09.2019

News - Barack Obama trifft Greta Thunberg: "Sind ein Team"

News: Greta Thunberg hält sich in den USA auf. Dort hat sie unter anderem Barack Obama getroffen.
Bild: Jacquelyn Martin, dpa

News: Greta Thunberg hat in den USA den Ex-Präsidenten Barack Obama getroffen. Er ist ein Fan der 16-Jährigen.

  • Greta Thunberg hält sich in den USA auf und beteiligt sich an Protesten.
  • Die 16-Jährige kämpft seit mehr als einem Jahr für mehr Klimaschutz.
  • Die Fridays-For-Future-Bewegung hat ab Freitag einen globalen Klimastreik angekündigt.

Greta Thunberg: News aktuell

News am 18. September: Greta Thunberg trifft Barack Obama

Greta Thunberg hatte schon vor ihrer Reise in die USA ausgeschlossen, Präsident Donald Trump zu treffen. Sie wolle ihre Zeit damit nicht verschwenden, da Trump leugne, dass Menschen für den Klimawandel verantwortlich sind. Ganz anders Ex-Präsident Barack Obama, der zum Kampf gegen den Klimawandel aufruft - und nun Greta Thunberg getroffen hat.

Obama sagte bei dem Treffen am Dienstag in Washington: "Du und ich, wir sind ein Team." Er sei ein Fan von Greta, da die 16-Jährige die Welt verändere. Das ist in einem Video zu sehen, das die Obama-Stiftung veröffentlicht hat. Am Ende fragt der frühere Präsident: "Kennst Du Fist Bumping?" Er und Greta schlagen daraufhin ihre Fäuste gegeneinander. Hier das Video:

17. September: Greta Thunberg von Amnesty International mit Preis geehrt

Die Organisation Amnesty International verleiht ihren wichtigsten Preis Ambassador of Conscience Award an Persönlichkeiten, die für Menschenrechte kämpfen. Am Montag wurde in Washington die Klimaaktivistin Greta Thunberg ausgezeichnet - und mit ihr die ganze Fridays-For-Future-Bewegung. Amnesty-Generalsekretär Kumi Naidoo lobte den Kampf gegen den Klimawandel.

Greta Thunberg sagte selbst, dass der Preis für alle die Jugendlichen sei, die ohne Frucht für die Zukunft kämpfen. Gleichzeitig rief sie auch andere zum Handeln auf. Es gebe eine Verbindung zwischen dem Klimawandel und Hunger oder der Verletzung der Menschenrechte. Die Welt dürfte nicht wegschauen, wenn Menschen sterben.

16. September: Globaler Klimastreik in 2000 Städten

Greta Thunberg hält sich in den USA auf, die von ihr ausgelöste Fridays-For-Future-Bewegung ist aber längst weltweit zu spüren. Das zeigt auch ein globaler Klimastreik, der am Freitag für eine Woche beginnen soll. In mehr als 2000 Städten in 129 Ländern wurden Aktionen angekündigt.

Auch in Deutschland beteiligen sich Menschen in Dutzenden von Städten. Insgesamt soll es dabei über 400 Aktionen geben. Forderungen sind hierzulande unter anderem ein schnellerer Kohleausstieg. Er soll laut den Demonstranten spätestens bis zum Jahr 2030 beendet sein.

13. September: Greta Thunberg demonstriert vor dem Weißen Haus

Greta Thunberg will in den USA nicht nur an Klimagipfeln teilnehmen und Entscheidungsträger treffen - sie beteiligt sich vor allem an Demonstrationen für mehr Klimaschutz. Am heutigen Freitag ist sie bei einem Schulstreik vor dem Weißen Haus in Washington dabei.

Den US-Präsidenten Donald Trump wird Greta Thunberg aber eher nicht treffen. Sie hatte schon vor dem Start der Reise gesagt, dass sie damit keine Zeit verschwenden wolle. Trump bezweifle schließlich, dass die Menschen für den Klimawandel verantwortlich sind.

Allgemein hat Greta in den USA eine andere Sicht aufs Klima als etwa in ihrer Heimat Schweden erlebt. In einer TV-Sendung sagte sie, dass der Klimawandel in Schweden als Tatsache behandelt werde, in den USA sei er eher eine Glaubensfrage.

Wir wollen wissen, was Sie denken: Die Augsburger Allgemeine arbeitet daher mit dem Meinungsforschungsinstitut Civey zusammen. Was es mit den repräsentativen Umfragen auf sich hat und warum Sie sich registrieren sollten, lesen Sie hier.

7. September: Greta Thunberg beteiligt sich an Protest in New York

Greta Thunberg hat sich in New York an einem weiteren Protest beteiligt. Schon vor einer Woche hatte sie mit etwa 100 weiteren Jugendlichen vor dem Gebäude der Vereinten Nationen demonstriert. Am Freitag nahm sie nun am selben Ort an einem kleineren Protest teil.

Greta und etwa 20 weitere Jugendliche demonstrierten vor der UN für mehr Klimaschutz. Dabei riefen sie Parolen wie: "Hört auf es zu leugnen, unsere Erde stirbt." Eine Rede hielt Greta aber nicht.

Die 16-Jährige will in den kommenden Wochen an weiteren Demonstrationen teilnehmen - aber auch am UN-Klimagipfel und am Jugend-Klimagipfel.

2. September: Greta Thunberg reagiert auf Hass: "Anders zu sein ist eine Superkraft"

Greta Thunberg hat das Asperger-Syndrom, bei der es sich um eine Forum von Autismus handelt. Betroffene sind oft intelligent, haben aber auch Probleme, mit ihren Mitmenschen umzugehen. Kritiker von Greta nutzen das immer wieder, um Hasskommentare gegen die 16-Jährige zu schreiben.

Nun reagierte die 16-Jährige auf Twitter auf den Hass und sendete eine klare Botschaft: "Anders zu sein ist eine Superkraft." Sie gehe davon aus, dass sie sich ohne Autismus nie so stark für Klima interessiert und nie mit ihrem Schulstreik begonnen hätte. Greta schrieb weiter: "Wenn Hater dich wegen Deines Aussehens und Deines Andersseins angreifen, bedeutet das, dass ihnen sonst nichts mehr bleibt."

30. August: New York: Nur wenige Teilnehmer bei Demo mit Greta Thunberg

Die schwedische Umweltaktivistin Greta Thunberg hat erstmals in den USA an einer Protestaktion für das Klima teilgenommen. Bei einer Demonstration vor dem Hauptgebäude der Vereinten Nationen nahmen gut hundert Jugendliche teil - und damit deutlich weniger Menschen als bei vergleichbaren Protesten in europäischen Städten. Begleitet von vielen Journalisten und Schaulustigen zog der Protestzug einige Straßen nach Norden durch die Millionenmetropole.

29. August: Greta Thunberg nimmt an Klimaprotest in New York teil

Nach ihrer Atlantik-Überfahrt mit einem Segelboot hat Greta Thunberg angekündigt, sich erst einmal einen Tag ausruhen zu wollen. Am Freitag möchte sie sich dann aber schon an einem Klimaprotest vor dem Gebäude der Vereinten Nationen beteiligen.

In den kommenden Wochen möchte Greta Thunberg an vielen Demonstrationen der Fridays-for-Future-Bewegung teilnehmen - aber auch an Konferenzen wie den Jugend-Klimagipfel und den UN-Klimagipfel. Die 16-Jährige möchte auch nach Washington reisen, um dort mit Politikern zu reden. Ein Treffen mit US-Präsident Donald Trump gilt aber als unwahrscheinlich.

Die Aktivistin plant außerdem, im Dezember bei der Weltklimakonferenz in Santiago de Chile dabei zu sein. Die Anreise wird aber eine Herausforderung, da sie weiterhin auf Flugreisen verzichten möchte. Sie wolle stattdessen mit Bussen und Zügen reisen - oder wieder mit einem Segelboot.

Hunderte Stunden auf dem rauen Ozean sind gemeistert: Bei der Ankunft der Klimaaktivistin Greta Thunberg in New York darf ihr berühmt gewordenes Protestschild genauso wenig fehlen wie Kritik an US-Präsident Trump.
Video: dpa

28. August: Nach 14 Tagen am Ziel - Greta Thunberg in New York angekommen

Das Wetter ist durchwachsen und ab und zu nieselt es. Greta Thunberg dürfte es egal sein. Sie hat nach ihrer zweiwöchigen Reise auf einem Segelboot ihr Ziel in New York erreicht. 22 Uhr deutscher Zeit kam sie im Hafen North Cove Marina in Manhattan an - in den USA war es der Mittwochnachmittag.

Hunderte Schaulustige empfingen die 16-Jährige. Als Greta zum ersten Mal den US-Boden betrat, trug sie ihr Schild, das sie bekannt gemacht hatte: "Skolstrejk för klimatet" ("Schulstreik fürs Klima").

Greta sagte kurz nach ihrer Ankunft: "All das hier ist sehr überwältigend. Der Boden wackelt noch." Die Reise mit dem Segelboot beschrieb sie als überraschend angenehm. Sie habe sich nicht einmal seekrank gefühlt.

Greta Thunberg kurz vor dem Ziel - Zwischenstopp auf Coney Island

Nachdem sie vor 14 Tagen in Plymouth aufgebrochen war, erreicht ist Greta Thunberg nun kurz vor dem endgültigen Ziel. Ihr Schiff "Malizia II" hat am Mittwoch noch einen Zwischenhalt auf Coney Island wenige Kilometer vor Manhattan eingelegt. Wie die 16-jährige Klimaaktivistin auf Twitter mitteilte, stünden dort "Zollabfertigung und Einwanderung" an. Gegen 20.45 Uhr deutscher Zeit wird ihr Boot dann in der North Cove Marina, einer Hafenanlage im südlichen Manhattan, anlegen. 

 

Greta Thunberg erreicht heute wohl New York

Sie war zwei Wochen lang auf dem Atlantik unterwegs: Jetzt erreicht Greta Thunberg wohl ihr Ziel New York. Das Team auf der Rennjacht "Malizia" rechnete zuletzt mit einer Ankunft am späten Vormittag oder Nachmittag New Yorker Zeit (in Deutschland ist es dann zwischen 17 und 23 Uhr). Das Boot mit Thunberg befand sich am frühen Mittwochmorgen noch etwa 167 Kilometer vom Hafen entfernt.

27. August: Greta kommt wohl am Mittwochabend in New York an

Endspurt bei der Atlantik-Reise nach New York: Greta Thunberg war am Dienstagnachmittag nur noch etwa 300 Kilometer von dem Zielhafen entfernt. Nach zweiwöchiger Überfahrt kommt sie wohl am Mittwochabend zwischen 20 und 23 Uhr deutscher Zeit an - in den USA wäre das der Mittwochnachmittag.

Mit an Bord sind noch die beiden Skipper Boris Herrmann und Pierre Casiraghi, ein Filmemacher und Gretas Vater Svante Thunberg. Die Schiffsreise ist als Zeichen gegen klimaschädliche Flugreisen gedacht.

26. August: Ankunft von Greta Thunberg in New York verzögert sich doch

Eigentlich wollte Greta Thunberg schon am Dienstag in New York ankommen. Auf Twitter hatte sie geschrieben, dass die Reise mit dem Segelboot über den Atlantik schnell vorangehe und die Jacht mit 20 bis 25 Knoten unterwegs sei. Dazu hatte sie ein Video gepostet, das die rauen Bedingungen zeigt:

Mittlerweile ist der Wind aber abgeflaut. Am Montagnachmittag wurde bekannt, dass die Jacht daher wohl erst am Mittwochabend oder Donnerstagsmorgen ankommt.

In der Schlussphase wird die Reise außerdem noch etwas ausgebremst: Bis zum Hafen muss das Boot in New York auch noch den Hudson River hochfahren, was etwa zwei Stunden dauern und nur bei Hochwasser möglich sein wird. Zu spät am Abend ist das Anlegen außerdem nicht möglich, da der US-Zoll ab 22 Uhr schließt.

23. August: "Fridays for Future" hat laut Studie nur wenig Einfluss auf Deutsche

Fast wöchentlich gehen Tausende Jugendliche in Deutschland für mehr Klimaschutz auf die Straße. Viel Einfluss hat die von Greta Thunberg initiierte Bewegung "Fridays for Future" einer Studie nach allerdings nicht. Im ARD-Deutschlandtrend wurden Deutsche gefragt, ob sie ihre Meinung zu Themen aus den Bereichen Klima und Umwelt wegen der Proteste überdacht oder verändert hätten. Nur jeder Vierte gab bei der Befragung an, von Greta Thunberg und "Fridays for Future" stark oder sehr stark beeinflusst worden zu sein.

Die meisten Befragten gaben dagegen an, dass sich ihre Meinung gar nicht (41 Prozent) oder kaum (31 Prozent) verändert habe. Das traf der Studie nach vor allem auf Wähler der CDU, FDP und AfD zu.

22. August: Skipper der Atlantik-Reise kommt aus Fürstenhaus

Bei der Reise über den Atlantik steht Greta Thunberg im Mittelpunkt. Ihr Skipper Pierre Casiraghi hält sich im Hintergrund. Er gibt beim Segeln aber eigentlich die Richtung vor und hat selbst eine interessante Geschichte. Der 31-Jährige ist Mitglied des Fürstenhauses von Monaco: Er ist das jüngste Kind der monegassischen Prinzessin Caroline.

Segeln ist seine Leidenschaft, weswegen er das "Team Malizia" gegründet hat, das die Jacht betreibt. Vor zwei Jahren schloss er sich mit Boris Herrmann zusammen. Die beiden nehmen an Regatten teil. Abseits vom Sport engagieren sie sich für Forschung und Umweltschutz - und fahren jetzt Greta Thunberg über den Atlantik in die USA.

Hier lesen Sie unseren Artikel zu Pierre Casiraghi: Greta Thunbergs Skipper gehört zum Fürstenhaus von Monaco.

Kommentar: Warum Greta so sehr polarisiert

Für die einen ist Greta Thunberg eine Heilsbringerin, für andere eine Hassfigur. Beides sei naiv, schreibt unser Autor in seinem Kommentar. Und er argumentiert dafür, dass die Menschen beim Klimaschutz mehr miteinander reden müssen - aber nicht über Greta. Hier lesen Sie den Kommentar: Die Greta-Frage - Warum Thunberg so extrem polarisiert.

21. August: Fast die Hälfte der Atlantik-Überfahrt ist geschafft

Vor einer Woche war Greta Thunberg mit einem Segelboot zur Atlantik-Überfahrt aufgebrochen, um ohne Flugzeug in die USA zu reisen. Nun hat sie fast die Hälfte geschafft: Rund 1500 Seemeilen hat sie bisher zurückgelegt, etwa 1700 sind es noch. Ihr Plan ist es, am 28. oder 29. August in New York einzutreffen.

Segelprofi Boris Herrmann ist auf der Reise dabei und zeigt sich begeistert davon. Das Wetter sei sehr gut und die Reisenden könnten die weiten Aussichten genießen. "Wir segeln in angenehmen Winden um 13 Knoten, die Sonne scheint", sagte er.

Herrmann geht auch auf die Kritik ein, dass die Crew mit Flugzeugen zurückreist. "Unsere Flüge ändern nichts daran, dass Greta emissionsfrei nach New York kommt", sagt er. Auch das Ziel der Aktion trübe das nicht: Die Menschen sollen sich mehr mit Flugreisen und deren Folgen fürs Klima auseinandersetzen.

Greta Thunberg Stockholm Recihstag Skolstrejk For Klimatet
19 Bilder
Idol der "Fridays for Future"-Bewegung: Seit einem Jahr streikt Greta Thunberg
Bild: Hanna Franzen, AFP

20. August: Vor einem Jahr begann der Protest von Greta Thunberg - Lob von Bardem

Am 20. August 2018 demonstrierte Greta Thunberg zum ersten Mal vor dem schwedischen Parlament für mehr Klimaschutz. Ein Jahr später haben sich ihr Schüler auf der ganzen Welt angeschlossen. Die Fridays-For-Future-Bewegung demonstriert auch in Deutschland freitags fürs Klima.

Der Oscar-Preisträger Javier Bardem lobte die 16-Jährige nun für ihren Einsatz. "Ihre Stimme ist so wichtig", sagte er. Greta sein eine Inspiration für ihre ganze Generation.

17. August: Deutsche Umweltministerin lobt Thunberg

Die deutsche Umweltministerin Svenja Schulze sieht den Einsatz von Greta Thunberg als Motivation für eine bessere Klimapolitik. Sie sei ein "Rückenwind" für alles, was die Bundesregierung tun müsse.

Am 20. September tagt das Klimakabinett. Bis dahin will die Bundesregierung laut Schulze ein komplettes Programm zum Klimaschutz entwickeln, das dann schrittweise durch Gesetze umgesetzt werde.

15. August: Greta Thunberg erlebt raue erste Nacht bei Überfahrt

Greta Thunberg ist zwei Wochen auf einem Schiff unterwegs, um über den Altantik in die USA zu reisen. Nach der ersten Nacht schrieb sie nun auf Twitter: "Eine sehr unruhige Nacht, aber ich habe überraschend gut geschlafen."

Profisegler Boris Herrmann sprach von einer rauen Nacht - die aber alle gut überstanden hätten. Die Stimmung auf dem Schiff sei gut. Greta sei auch nicht seekrank geworden. Das Schiff wird New York wohl am 27. oder 28. August erreichen.

14. August 2019: Greta Thunberg startet Segelreise über Atlantik

Klimaaktivistin Greta Thunberg möchte auf eine Flugreise verzichten und reist daher mit einem Segelschiff über den Atlantik in die USA. Am Mittwoch ist die 16-Jährige in Großbritannien mit dem Boot in Richtung New York aufgebrochen. Sie wird wohl zwei Wochen lang unterwegs sein.

An Bord befinden sich außerdem noch Gretas Vater Svante Thunberg, der Filmemacher Nathan Grossman und die beiden Profisegler Boris Herrmann und Pierre Casiraghi.

Von Großbritannien aus ist die Klimaaktivistin Greta Thunberg am Mittwoch auf einer Segeljacht nach New York aufgebrochen. Dort will die 16-jährige Schwedin am UN-Klimagipfel teilnehmen.
Video: dpa

Greta Thunberg verzichtet auf Flugreisen, da dabei große Mengen Treibhausgase ausgestoßen werden. Kritiker werfen der 16-Jährigen aber vor, dass ein Flug umweltfreundlicher als die Schiffsreise gewesen wäre. Fünf Segler bringen die Jacht nämlich zurück nach Europa - und müssen dafür nach New York fliegen. Mehr lesen Sie hier: Ein Flug wäre wohl besser fürs Klima gewesen.

In diesem News-Blog berichten wir über die Atlantiküberfahrt und allgemein über die Neuigkeiten rund um Greta Thunberg.

News-Blog: Das ist Greta Thunberg

Die Schwedin Greta Tintin Eleonora Ernman Thunberg - wie sie mit vollem Namen heißt - hat zum ersten Mal am 20. August 2018 vor dem schwedischen Parlament für mich Klimaschutz demonstriert. Sie wurde durch ihren regelmäßigen Protest eine Leitfigur für die Klimaschutzbewegung. Bei "Fridays for Future" folgen Schüler auf der ganzen Welt Gretas Vorbild und demonstrieren freitags fürs Klima. Da sie dafür meistens die Schule schwänzen, gibt es aber auch viel Kritik an dieser Bewegung.

Greta Thunberg beschränkt sich schon längst nicht mehr aufs Demonstrieren. Sie tritt regelmäßig in der Öffentlichkeit auf und diskutiert mit Politikern über den Klimaschutz. Die Zeitschrift Time zählt Greta Thunberg zu den 100 einflussreichsten Persönlichkeiten des Jahres 2019.

Die Schwedin geht offen mit ihrem Asperger-Syndrom um, bei der es sich um eine Autismus-Variante handelt. Sie sagte einmal dazu: "Ich sehe die Welt dadurch anders und glaube, dass ich sonst nicht in der Lage wäre, von außen auf die Probleme zu schauen." (AZ, dpa)

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31.08.2019

>> Bei einer Demonstration vor dem Hauptgebäude der Vereinten Nationen nahmen gut hundert Jugendliche teil - und damit deutlich weniger Menschen als bei vergleichbaren Protesten in europäischen Städten. <<

War diese Mini-Demo jetzt wirklich wichtiger?

https://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/greta-thunberg-will-zeit-nicht-mit-einem-treffen-mit-donald-trump-verschwenden-a-1281130.html

>> Danach erwartet die junge Schwedin ein straffes Programm. Ein Termin mit US-Präsident Donald Trump wird allerdings nicht dazugehören. An einem solchen Treffen hätte Thunberg nach eigenen Angaben aber ohnehin kaum Interesse gehabt. <<

Greta könnte immerhin mal die Möglichkeit in ihren Denkraum lassen, dass sie davon vielleicht mehr profitiert hätte...

Aber möglicherweise hätte Donald ihr nur gesagt, dass der schwedische König gerade so besorgt ist ;-)

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31.08.2019

Das Marketing-Konzept "Greta Thunberg" scheint in den USA zu floppen, nach dem Märchen: "Der Prinzessin neuen Kleider".

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