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Deutschlands Klimaschutz ist teuer und ineffektiv

Kommentar Von Christian Grimm
04.12.2023

Deutschland wendet enorme Summen auf, um den CO2-Ausstoß zu senken. Die dadurch erzielten Effekte sind teilweise gering. Wirkungsvoller wäre ein anderer Ansatz.

Auf der Weltklimakonferenz in Dubai hat Bundeskanzler Olaf Scholz die Menschheit zur Rasanz gedrängt. "Wir müssen uns dafür sehr beeilen", sagte er und meinte damit den Kampf gegen die Aufheizung des Planeten. Die Staaten der Erde haben sich verpflichtet, die Erwärmung auf 1,5 Grad Celsius im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter zu begrenzen. Dann, so die Hoffnung, lassen sich die Folgen des Klimawandels wie Hitze, Dürre, Springfluten und Migrationsströme halbwegs beherrschen. Doch die Anstrengungen der Klimapolitik, da sind sich die Wissenschaftler einig, reichen bei Weitem nicht aus, um das Ziel zu erreichen.

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Scholz hat also recht, wenn er zur Eile mahnt. Auch wenn das adventliche Winterwunder die Dramatik der Klimawandels derzeit unter einer Schneedecke verbirgt, wird das Jahr 2023 aller Voraussicht nach das wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Im Selbstbild präsentiert sich Deutschland gerne als Primus des Klimaschutzes. Doch die eigene Bilanz ist durchwachsen, was vor allem an der verkorksten Energiewende hierzulande liegt. 

Deutschland hat schon einmal bezahlt

Der größte Dienst Deutschlands bei der Bekämpfung der Erderwärmung war die Förderung von Solarfeldern und Windrädern, die im Jahr 2000 beschlossen wurde. Private Verbraucher und der Großteil der Unternehmen brachten über zwei Jahrzehnte Abermilliarden auf, um die seinerzeit noch unrentablen Grünstromanlagen zu subventionieren und in den Markt zu drücken. Der breite Feldversuch führte dazu, dass Fotovoltaikanlagen und Windräder im Preis deutlich sanken und dadurch wettbewerbsfähig wurden. 

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) mahnte die Weltgemeinschaft zu großer Eile beim Klimaschutz. In Deutschland muss er die die Klimapolitik von ihren Selbstwidersprüchen befreien.
Foto: Rafiq Maqbool, dpa

Doch dieser Großtat stehen in der Bilanz hausgemachte Fehler gegenüber. Weil sich der Ausbau der Stromautobahnen von Nord nach Süd um Jahre verzögerte, müssen Windparks im Norden abgestellt und für das Stillstehen von den Stromkunden bezahlt werden. Weil sichere deutsche Atomkraftwerke von einer indirekten Koalition aus Altkanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Grünen aus Angst abgestellt wurden, müssen jetzt Kohlekraftwerke einspringen.

Video: AFP

Bekanntlich blasen sie das meiste Kohlendioxid in die Atmosphäre. Laut dem Plan der Ampelregierung sollen sie 2030 vom Netz gehen, was aber derzeit unwahrscheinlich ist. Denn als Ersatz für die gesicherte Leistung müssen in großem Stil neue Gaskraftwerke gebaut werden, von denen sich aber bislang kaum eines in Planung befindet. Ergo werden die schmutzigsten Kraftwerke wohl auch nach 2030 noch Energie liefern müssen. 

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Viel Geld, wenig Nutzen

Widersprüchlich und ineffizient ist auch die Förderung der Energiewende im Kleinen. Ein Beispiel: Der Staat bezuschusst gut situierten Fahrern von E-Autos nicht nur den Kauf der Wagen, sondern auch noch die Solaranlage auf dem Carport. Ein weiteres Beispiel: Die Bundesregierung versucht mit allen Mitteln die Bürger dazu zu bewegen, alte Öl- und Gasheizungen auszutauschen. Dafür hatte die Ampelkoalition Milliarden an Zuschüssen eingeplant. Im Gebäudebestand reicht es aber nicht aus, Kessel durch Wärmepumpe zu ersetzen, es müssen Heizkörper getauscht und die Dämmung aufgerüstet werden. Für sehr viel Geld gibt es einen überschaubaren Nutzen für den Klimaschutz.

Das jüngste Urteil des Verfassungsgerichts zu den Staatsfinanzen könnte sich in diesem Zusammenhang als heilsam für die Neuausrichtung der gesamten Klimapolitik erweisen. Viel wirksamer, als hierzulande Geld mit geringem Nutzen aufzuwenden, wäre es, die Entwicklungsländer stärker zu unterstützen. Wenn beispielsweise in Indien mit deutscher Förderung Gas- statt Kohlekraftwerke errichtet werden oder besser Solarfelder und Windfarmen, ist für das Klima unter dem Strich mehr gewonnen. Deutschland mag dann vielleicht zehn Jahre später klimaneutral werden, aber wenn sich ein Riese wie Indien in die richtige Richtung bewegt, dann ist der Gewinn für die Welt ein unvergleichlich größerer.

Wir wollen wissen, was Sie denken: Die Augsburger Allgemeine arbeitet daher mit dem Meinungsforschungsinstitut Civey zusammen. Was es mit den repräsentativen Umfragen auf sich hat und warum Sie sich registrieren sollten, lesen Sie hier.

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Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

05.12.2023

Als Anmerkung:
36,8 Milliarden Tonnen Kohlendioxid dürfte der Gesamtausstoß 2023 sein.

Die EU hat 7,4% ihres Ausstoßes reduziert die USA 3%.

In China steigen die jährlichen Emissionen um vier Prozent, Indien stößt 8% mehr aus und erzeugt nun mehr Co2 wie die EU.

Und sie deutschen Ökos wollen die Welt retten?
Dann aber bitte in den Ländern die den Haupt Ausstoß verursachen.

05.12.2023

Die Wahrheit bahnt sich ihren Weg...

04.12.2023

"Nein Herr Grimm: wir müssen UNSERE CO2-Emissionen senken, da kommen wir nicht drumrum. Flugbenzin besteuern, Tempolimit, mit einem CO2-Preis von 130, später 180 € /t fossile Mobilität und Energie sowie Fleischproduktion fair bepreisen und Motivation für Transformation schaffen."

Und welchen Globalen Effekt haben diese Maßnahmen? Irgendwelche Belege dafür das diese Maßnahmen sinnvoll sind?

04.12.2023

… und da ist wieder: Das Faktenbefreite Geschrei:
„wenn die deutschen Erneuerbaren (über 40.000 Arbeitsplätze) nicht unter dem CDU-Wirtschaftsminister Altmaier zerstört worden wären“
Das ist faktenfreier Quatsch. Das „Solar-Valley“ (3000 Arbeitsplätze) starb 2012 an der falschen Ausrichtung der Solarförderung unter Schröder/Clement (SPD) und der fehlenden Nachsteuerung unter Merkel/Glos/Gutenberg.
Damit hatte Altmayer gar nix zu tun.

„ weil die Politik in den vergangenen 20 Jahren nichts gemacht hat.“
Von 1990-2020 wurde der CO2 Ausstoß in Deutschland bei steigendem Wirtschaftswachstum, steigendem BIP, ausufernden Sozialstaat um 40% gesenkt. Das sind 2/3 der Vorgaben des deutschen Klimaschutzgesetzes. Wie kann man nur behaupten, dies wäre „gar nichts“?
In den letzten Tagen haben Kohle und Gas ca. 70-80% unseres Strombedarfes gedeckt, obwohl die installierte Leistung Wind/Solar weit über dem Gesamtbedarf liegt. Das hat es unter Altmayer nicht gegeben. Ich jedenfalls bin dankbar, dass da „ 10.000 klimaschädliche Arbeitsplätze“ in Sachsen existieren, ohne die unser Licht aus und unsere Heizung kalt wäre.
Deutschland hat nach Polen den „zweit-schmutzigsten“ Strom-Mix in der EU. Diesen Spitzenplatz hat die Ampel erobert. Wieso haben die Vorgänger daran schuld?

Was bleibt:
Das wirkliche „Versäumnis der Vorgängerregierung“ bleibt der von der Ampel exekutierte Ausstieg aus der Kernkraft, die nachweislich beim COP28 eine Renesance erfährt.

Der Rest ist grünes Palaver. Da wird die Volkswirtschaft ruiniert, was zum Versagen des Sozialstaates führen muss und am Ende noch nicht mal CO2 eingespart. Diese Politik ist so dumm, dass NIEMAND auf der Welt sich diese zum Vorbild nimmt. Es geht nur noch um Symbole (130 km/h) und Zeichen („Fleisch fair bepreisen“). Nichts davon senkt den weltweiten CO2-Ausstoß.

Nur die deutschen Grünen Jünger der Klimakirche fühlen sich gut. Der Preis für dieses Wohlfühlen ist der Exodus unserer Gesellschaft. Mir ist der jedenfalls zu hoch

04.12.2023

Das Fazit ist also, dass, wenn Indien sich bewegt, dann tun wir auch was? Und wenn Indien sagt, Europa soll sich bewegen? Es reicht nicht, dass jeder auf den anderen zeigt. Jeder muss für sich bereit sein, etwas zur CO2-Einsparung beizutragen – von der Wärmepumpe bis zu konsequentem Energiesparen. Dass es nun teuer wird, verdanken wir Merkel und ihrem Adlatus Altmaier, die bei gut laufender Konjunktur nicht bereit waren, weitere Schritte zu gehen, sondern einfach bei ein paar Solaranlagen stehengeblieben sind. Damit haben sie versucht, das Wohlwollen der Mehrheit zu erkaufen und sich das Wohlwollen der Industrie zu sichern, aber mit dem Ergebnis, dass die Ampelregierung nun große Schritte machen muss, um Schritt halten zu können. Das ist bitter und natürlich auch teuer, der Bürger bezahlt im Endeffekt die Versäumnisse der Vorgängerregierung. Aber es ist nicht richtig, diese Tatsache nun ständig der Ampelregierung unterzuschieben.

04.12.2023

Sehr geehrte Frau Reichenauer

Sie reden davon „dass die Ampelregierung nun große Schritte machen muss“, Frau Schulze, die sich im Wartestand befindliche Vorsitzende einer Regierungsfraktion von „Weit-Weit-weg“, nannte es „Robert Habeck hat die Erneuerbaren entfesselt!“

Können Sie uns helfen und aufzeigen, welche „großen Schritte“ die Ampel gegangen ist? Der Windkraftausbau stagniert weiterhin und bleibt weit hinter den Zielen der Ampel zurück. Die CO2-Emissionen verharren auf stabilem Niveau.
Es werden also weder „große Schritte“ gemacht, noch wurde irgendetwas „entfesselt“.
Das einzige was sichtbar ist - Große Klappe und nix dahinter. Die Ziele sind weder mit noch ohne „große Ampelschritte“ erreichbar. Aber die Volkswirtschaft soll geschrotet und das letzte Vermögen der Menschen vernichtet werden.
Mit dem weiteren Ergebnis: All das ist für die Entwicklung der weltweite CO2-Emission völlig egal.
Und die deutschen Grünen sind außer guten Willens völlig ohne Fähigkeit zur Lösung.
Wasserkraft soll reduziert werden.
Die E-Mobilität basiert auf Strom aus Kohle.
Der Strom für Wärmepumpen existiert nicht.
Aber Kernkraft ist und Kohle soll abgeschaltet werden.
Fraking in Deutschen soll verboten bleiben.
Fraking-LNG aus den USA wird in Massen importiert, hat aber in Summe ein noch schlechtere CO2 Bilanz als Kohle.

Die Ampel-Regierung geht keinerlei große Schritte. Sie stolpert und vernichtet bei schlechter werdender Stromsicherheit im Land und bei zunehmenden Importen das kleine Vermögen der Masse der Bürger.

04.12.2023

Man muss es nur wissen wollen: :))

"Photovoltaik-Boom in Deutschland: Deutschland verzeichnet Rekorde beim Solar-Ausbau
Die Energiewende nimmt immer mehr Fahrt auf. Einer der maßgeblichen Treiber: Photovoltaik (PV). Die Entwicklung im ersten Quartal 2023 zeigt einen gewaltigen PV-Boom."
https://www.google.com/amp/s/amp.infranken.de/ratgeber/wohnen/energie-umwelt/photovoltaik-boom-in-deutschland-deutschland-verzeichnet-rekorde-beim-solar-ausbau-art-5711938

04.12.2023

Ach, Thomas T., das sehe ich entspannt.
Der deutsche Aktienindex DAX bewegt sich trotz kleiner Rezession auf Rekordkurs und die Dividenden werden im nächsten Jahr so hoch wie nie ausfallen.

Wenn so die "Vernichtung von Vermögen" ausfällt, darf das ruhig so weitergehen.
Bei fallender Inflation steigen die Reallöhne bereits leicht und nächstes Jahr wird auch die Wirtschaft wieder wachsen. Wenn dann auch noch die Zinsen fallen, können wir einer rosigen Zukunft entgegen sehen. :)

04.12.2023

Ach ja, die arme Ampel Regierung müssen nun alle Versäumnisse der CDU nachholen um die Klimaziele zu erreichen..seufz....Komisch, war da nichtmal eine Regierung Rot Grün, Bundeskanzler Gerhard Schröder SPD und Jürgen Trittin als Umweltminister, die erstnals beschlossen haben, die laufenden kernkraftwerke abzuschalten ? Also Grund- und Mittelastfähige Stromerzeugung ohne jeden CO2 Ausstoß, mit Grenzkosten (die braucht man für das "Merrit Order Prinzip" ) so um die 5-8 Cent je KWh. Davon laufen zur Zeit weltweit deutlich über 400 Atomkraftanlagen, zig hunderte im Bau oder in Planung. Aber die Deutschen Grünen "Klimaexperten" sind schlauer wie der Rest der Welt wollen ja lieber mit Kohlekraft und Gas die Zeit überbrücken, bis es genügend Energieerzeugung mit erneuerbaren Energien gibt. Da hat man hier von gleicher Seite jahrelang vorgerechnet, wie teuer der Klimawandel ist (Dürren, Tote, Flüchtlinge etc etc.) Aber wenn es um die rein ideologisch belegten Atomkraftwerke geht, spielen die Kosten des Klimwandels plötzlich keine Rolle mehr. Da mutiert das angebliche Problem der Menscheit Nr. 1 "Klimawandel" plötzlich zu einem niedlichen Problemchen, lösbar mit der ausreichenden Installation von Windrädern und Solaranlagen , vielleicht etwas angereichert mit irgendeiner Wassertstoff Technologie zur Überbrückung der Dunkelflauten inklusive natürlich der ausreichenden Nutzung von Lastenrädern. Alles kein Problem aber natürlich von Merkel und Altmaier verpennt..ach herje ... Und dafür müssen nun lt. Habeck Millionen Hausbesitzer nicht genug vorhandene Handerker irgendwie herbeilocke und ihre Altersvorsorgen plündern um, bitte bitte, genug PV Anlagen und Wärmepumpen zu installieren, damit diese Land doch bitte sehr seine Klimaziele doch erreicht. Die durch die völlig unsinnige Abschaltung funktionierender AKW in weite Ferne rückten. Die letzten 3 AKW, die dieses Jahr vom Netz genommen wurden hätten den CO2 Ausstoß vermieden, der von 20% des gesamten hiesigen PKW Bestands verursacht wird. Aber klar was nicht sein darf das nicht sein kann und dafür werden dann in Bezug aufs Klima vollkommen unsinnige Tempolimits auf den Autobahnen gefordert. Und weil die Erneuerbaren Energien ja so preiswert und wirtschaftlich sind, steigen jedes Jahr die Strompreise und die Grünen wollen oder müssen nun den Strompreis subventionieren, damit die Energieintensive Industrie nicht auch noch abwandert. Eigenartig, das ausgerechnet Deutschland als energiepolitischer Geisterfahrer im internationalen Vergleich die höchsten Stromkosten hat, sukkzesive steigend mit jedem Abschalten eines AKW.

04.12.2023

Thomas T.: ich möchte einen Vorposter noch ergänzen (mal nicht verbessern :) ). Die Börse ist einer (von mehreren) Gradmessern wie es einer Nation so geht. Sie bildet die Entschätzung der Entwicklung der nächsten 6 Monate ab, sagt man. Man muß hierbei auf den Trend schauen und nicht auf möglicherweise einige Tage abseits des Trends. Der DAX hat seit Anfang des Jahres um 15% zugenommen. Somit hat sich das dort investierte Vermögen um ca. 200 Milliarden € erhöht. Das nur weil Sie von Vermögensvernichtung philosophiert haben. Natürlich sind das alles nur Buchgewinne und Durchschnittswerte. Das sollte als eiun Indiz reichen, daß es der deutschen Wirtschaft zwar nicht sehr gut, aber auch nicht schlecht geht. Die Zukunftsaussichten sind nach heutigem Stand: gut.

04.12.2023

@Wolfgang L.: „Wenn so die ‚Vernichtung von Vermögen‘ ausfällt, darf das ruhig so weitergehen.“

Herr L., im privaten Bereich habe ich mich für Depotwerte nie interessiert. Ich bin als Bauernbub aufgewachsen und damals hat man mir gesagt, dass für einen Bauern der Maßstab für seinen Reichtum die Fläche der eigenen Grundstücke sei, wobei 3 „Tagwerke“ ein Hektar ergeben. Und auch bei der Brautsuche galt für den Hofnachfolger: „Schönheit vergeht, Tagwerk (als „Heiratsgut“, heute: „Mitgift“) besteht.“
Deshalb nur eine Frage an Sie als Fachmann: Was wird wohl passieren, wenn plötzlich alle ihr Vermögen nur noch in Sachwerten anlegen wollen und es keinen mehr erfreut, noch kurz vor dem Schlafengehen auf die hohen Werte auf seinem Depotauszug zu schauen?
(Habe gerade gefunden: „Der Einfluss der Geldmengen-Entwicklung auf den Kurs der Aktienmärkte wird häufig unterschätzt.“ - https://www.brokervergleich.de/wissen/statistiken/entwicklung-von-geldmengen-und-aktien/)

04.12.2023

H. Eimiller, ich verstehe Ihre Frage bzw. den Sinn Ihrer Frage nicht. Was verstehen Sie unter Sachwerten?

05.12.2023

Sehr geehrter Herr Wolfgang L.

Was auch immer Sie aus der Entwicklung des DAX ableiten, es hat nichts mit der Vermögensentwicklung in Deutschland zu tun.

„Zum Ende des Jahres 2022 verfügte jede private Person* in Deutschland über ein durchschnittliches Geldvermögen in Höhe von etwa 88.600 Euro. Im Vorjahr betrug das Pro-Kopf-Geldvermögen noch ca. 94.100 Euro. Dies entspricht einem Rückgang um rund 5,8 Prozent.
Das Geldvermögen der privaten Haushalte gliedert sich in gehaltene Bargeldbestände, Bankeinlagen und Wertpapiere“

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1024232/umfrage/privates-pro-kopf-geldvermoegen-in-deutschland/#:~:text=Zum%20Ende%20des%20Jahres%202022,94.100%20Euro.

Deutsche investieren im Ausland. Wir befinden uns in einer Rezession. Die Zahl der Insolvenzen steigt.
Die Ergebnisse von 2 Jahren Habeck-Wirtschaftspolitik lesen sich wie ein Lexikon des Grauens.

Und dann werden noch Gesetze gemacht, die das Immobilienvermögen der Menschen schmälert. Das eigene Haus als zentraler Baustein der privaten Vorsorge verliert bei galoppierender Inflation an Wert.
Das gibt dem Land den Rest.

05.12.2023

@Herr Eimiller, diesen Beitrag hätte ich von Ihnen nicht erwartet. Ganz nebenbei: Aktien zählen als Sachwerte; sie verbriefen einen Anteil an einem Unternehmen (ganz einfach formuliert).

05.12.2023

Thomas T., wenn Sie mich mit Statistiken austricksen wollen, müssen Sie schon ein bisschen früher aufstehen: :)

"Das Geldvermögen der privaten Haushalte in Deutschland ist im ersten Quartal des Jahres 2023 um rund 146 Milliarden Euro gestiegen und betrug zum Quartalsende 7.393 Milliarden Euro. Damit setzt das Geldvermögen nach Rückgängen in den ersten drei Quartalen 2022 die Aufwärtsbewegung des vierten Quartals 2022 fort. Gemäß Angaben der Bundesbank erhöhten die privaten Haushalte ihre Forderungen um insgesamt 70 Milliarden Euro und konnten Bewertungsgewinne in Höhe von 76 Milliarden Euro verbuchen."
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/37880/umfrage/geldvermoegen-der-privathaushalte-in-deutschland/

Das Geldvermögen schwankt und der kleine Einbruch, ausgelöst durch den Überfall Russlands auf die Ukraine, ist bereits wieder überwunden.

Auch die Insolvenzen nehmen in jeder Rezession etwas zu. Historisch gesehen sind sie derzeit auf einem sehr niedrigen Stand.

05.12.2023

@ THOMAS T.

"Die Ergebnisse von 2 Jahren Habeck-Wirtschaftspolitik lesen sich wie ein Lexikon des Grauens."

Das könnte man auch von ihren Kommentaren sagen.

Dass wir mit Akteuren wie Altmaier oder gar unverbesserlichen Sprücheklopfern vom Schlage Merz und Söder besser durch diese gefährlichste Periode nach WK 2 gekommen wären ist sehr zu bezweifeln.

Die Aufarbeitung von 16 Jahren Stillstand wird noch lange andauern . . .

05.12.2023

Das Bruttovermögen von privaten Haushaltren und privaten Organisatiuonen ohne Erwerbszweck ist von 2005 bis 2018 um 50% gestiegen. Schön, daß wenigstens die Gruppe(n) keinen Vermögensstillstand verkraften mußte. :))

05.12.2023

@Wolfgang B.
Herr B., dass Aktien als Sachwerte klassifiziert werden, ist mir schon bekannt. Aber waren 1923 die Aktienbesitzer wirklich weniger hart von der Hyperinflation betroffen?

Bei dem Stichwort Hyperinflation 1923 denke ich an die Sendung „hart aber fair“ gestern Abend.
(Da gab es für mich überraschend viel Übereinstimmung zwischen dem Meteorologen Sven Plöger und dem Ökonomen Clemens Fuest. Z. B. ab 27. Minute sagt der Ökonom:
„Klimaschutz ist nicht umsonst zu haben … Da wurden bislang viele hinter die Fichte geführt“. Und Plöger antwortet: „Wir müssen auf unsere Kinder zutreten und Ihnen sagen: ‚Dir soll es später mal schlechter gehen als mir‘“.)
Die Hyperinflation 1923 angesprochen hat Sven Plöger dann in der 49. Minute:
„Geld kann man nicht drucken, hat man ziemlich genau vor 100 Jahren mal gemerkt, dass es nicht geht.“
(An dieser Stelle dachte ich mir, manchmal verstehen Menschen ohne Wirtschaftsstudium wirtschaftliche Zusammenhänge besser als die mit einschlägigem Studium.)

05.12.2023

H. Eimiller, glauben Sie, dass ein Bauer während der Hyperinflation von seinen Grundstücken mehr hatte als ein Unternehmer von seiner Fabrik?
Aktien sind Anteile von Unternehmen, besser kann man sein Vermögen nicht anlegen, vorausgesetzt, man streut die Risiken möglichst breit und setzt nicht alles auf eine Karte.
Immobilien haben auch ihre Vorteile, aber sie können nur als langfristige Anlage dienen, am besten über mehrere Generationen hinweg.
Dass ein Ökonom denkt wie ein Landwirt, ist erstaunlich. Als Beamter sollte Ihr Sicherheitsbedürfnis doch gestillt sein.

05.12.2023

@Herr Eimiller: wollen Sie im Ernst Vorgänge von vor 100 Jahren in die heutige Zeit transportieren? Von einer Hyperinflation sind wir meilenweit entfernt und sie ist auch für den €-Raum absolut unvorstellbar. Wir leben schliesslich nicht in Venezuela oder Simbabwe wo wir Inflationen jenseits der 100% Marke haben. Allgemein spricht man davon wenn man mehrere Monate Preissteigerungsraten von 50% und mehr hat (nach Cagan). Und was sollte an in diesen (theoretischen) Fall mit seinem Geld machen: Aktien, Immobilien und ein wenig Gold. Plöger ist ja so weit in Ordnung so lange er beim Wetter/Klima bleibt.

05.12.2023

@Wolfgang B.
Herr B., wie Sven Plöger gehe auch ich davon aus, dass eine Hyperinflation wie 1923 nicht kommen wird.
Trotzdem bin ich mir beim Ausschluss bestimmter Entwicklungen unserer Wirtschaft nicht so sicher wie andere. Manche hier getätigte Aussagen sind auch nicht leicht zu glauben. So wurde z. B. im August 2022 von einem Mitforisten geschrieben: „Die Politik des billigen Geldes hatte entgegen der Meinung des Herrn Sinn und anderen Schwarzmalern 10 Jahre lang keinerlei inflationäre Auswirkungen.“ (https://www.augsburger-allgemeine.de/politik/kommentar-die-gasumlage-darf-nicht-bleiben-id63741811.html)

Der ehemalige Chefökonom der EZB sah das im Mai 2023 in einem NZZ-Interview allerdings wie folgt: „Die Notenbanken entschuldigen sich damit, die Pandemie und der Krieg hätten sie überrascht. Aber sie hatten vorher schon den Boden bereitet. Die Inflation, mit der wir nun kämpfen, war schon unterwegs. Man sagte, die Notenbanken sollten keine zu restriktive Politik machen. Aber es war viel schlimmer. Sie haben eine extrem expansive Politik fortgesetzt, als es dafür überhaupt keinen Grund mehr gab.“

06.12.2023

@Herr Eimiller: welchen Chefökonomen meinen Sie (da gibts ja wohl mehrere). Ist aber auch nicht so wichtig. Dieses Zitat würde ich in seiner Gesamtheit nicht unterschreiben. Aber wir geraten in eine Themaverfehlung dieses Threads. :)

06.12.2023

Herr B., es war Otmar Issing. (Ich hatte vorgehabt, den Link
https://www.nzz.ch/wirtschaft/otmar-issing-der-erste-chefoekonom-der-europaeischen-zentralbank-zieht-nach-25-jahren-bilanz-ich-sehe-mit-grosser-sorge-die-zunehmende-politisierung-der-ezb-ld.1739310
in den Text einzubauen, dann war mir der Link aber doch zu lang.)

Da Klimaschutz, Schulden, Zinslasten usw. nach meiner Sicht zusammenhängen, erlaube ich mir jetzt sogar noch, an Paul Kirchhof zu erinnern. Auf den Namen bin ich in der heutigen Presseschau unter www.lto.de gestoßen. Paul Kirchhof ist der Mann, bei dem die Menge regelmäßig lachte, wenn der damalige Bundeskanzler Schröder bei seinen Wahlkampfauftritten 2005 auf den „Professor aus Heidelberg“ zu sprechen kam. (Als ein Beispiel für den Satz „Jedes Volk hat die Regierung, die es verdient“ taugt dies zwar nicht, denn Schröder hat mit seinem Wahlkampfstil 2005 zwar den Abstand zu Merkel verkürzt, letztlich aber doch verloren. Für den Satz "Das Volk hat die Politiker, die es verdient!" taugt es aber schon.)

Zu Paul Kirchhof schrieb der Tagesspiegel 2011: „Als wahrer Wissenschaftler steht er zu seinen Visionen – und zeigt, dass er eben doch ein richtiger Professor aus Heidelberg ist.“
Und heute steht in der bereits angesprochenen Presseschau zur Schuldenbremse:
„In einem Gastbeitrag für den FAZ-Einspruch fordert der frühere Verfassungsrichter Paul Kirchhof die Politik auf, Vorschlägen zu widerstehen, die Schuldenbremse durch eine Reform zu umgehen. Das ‚einfache‘ Prinzip der Finanzierung von Ausgaben durch Steuereinnahmen müsse unbedingt verwirklicht bleiben. ‚Der für den Unternehmer vernünftige Gedanke‘, die Ertragskraft seines Unternehmens durch kreditfinanzierte Investitionen zu steigern, könne ‚auf den Staat nicht‘ übertragen werden. Staatlich geschaffene Einrichtungen wie ‚Krankenhäuser, Universitäten, Kindertagesstätten oder Straßen‘ würden die Tilgung von Krediten um ‚nicht einen Euro‘ voranbringen.“

06.12.2023

Danke @Herr Eimiller. Ich erinnere mich noch an Prof. Kirchhof. Seine Steuervorschläghe 2005 machten ihn zu einer Hassfiguer der Linken. Seine Aussagen in Ihrem letzten Absatz treffen auch meine Ansicht zu diesem Thema.

07.12.2023

Sehr geehrter Herr Wolfgang L.

Das mit dem „austricksen“ überlasse ich Ihnen oder Saskia Esken.

Wenn Sie sich ihre zitierte Statistik ansehen, stellen sie fest, dass der Wert Q1/23 gerade mal bei dem von Q2/21 liegt.
2 Jahre hat sich also bei grassierender Inflation nix getan. Rechnet man die ein und beachtet die Bevölkerungsentwicklung, so sind die Pro/Kopf-Zahlen schlechter geworden.

Und zu Ihren DAX-Werten. Warum gehen die nach oben? Weil sie sich entschlossen haben in Deutschland zu investieren oder weil sie ihre Investitionen in die Welt tragen?

Aber den Finanz-Hokus-Pokus überlasse ich hier gerne den diskutierenden Linken. Das ist amüsant.

Am Ende war meine Frage: Wo die versprochen großen Schritte sind? Irgendwie wissen Sie dazu gar nix zu sagen.

58% vom Plan bei Windkraftanlagen wurden erfüllt. Jetzt kommt gleich - ja aber Solar!
Nachts nutzt das glaube ich wenig.

Und 2030 soll sich die Leistung von Windkraftanlagen „verdoppeln“. Es ist aussichtslos. Aber vielleicht hat Frau Esken dafür noch ein paar „Tricks“ auf Lager.
Aber dafür wird dann u.a. der Reinhardswald geopfert. Ist nur ein Naturpark. Deutscher „Märchenwald“. Wo sind da die ganzen „Hambi-bleibt!“-Aktivisten?


04.12.2023

Der Kommentator erwähnt das Urteil des Bundesverfassungsgericht zum Bundeshaushalt, erwähnt aber nicht das Urteil des selben Gerichts, das zum deutschen Klimaschutzgesetz der GroKo führte oder auch das jüngste Urteil aus Berlin, das erklärte, dass die Bundesregierung nichts tut, obwohl das Klimaschutzgesetz Sofortmaßnahmen vorsieht beim Reißen von Klimaschutzzielen in einzelnen Sektoren. Um dem juristischen Zwängen zu entkommen (noch sind wir nicht auf Putin-Niveau) müssten wir also etwas tun. Wenn wir keine Lust haben, hilft wohl nur der Austritt aus dem Pariser Klimaabkommen (Trump hat es vorgemacht).
Natürlich sind die vielen Subventionen zu teuer. Das liegt aber auch daran, dass es niemandem mehr weh tun darf weder beim Eingriff in den privaten Heizungskeller noch bei steuernden deutlich höheren CO2-Preisen, usw. Natürlich sind auch Nord-Süd-Stromtrassen, sowie die Verspargelung der Landschaft eine Zumutung für die man abgewählt wird.
Das Fazit des Kommentars ist dann auch lustig (mal frei übersetzt): Wir sind eh unfähig für alles - sollen doch die Inder.

04.12.2023

Wenn ich das Wort immer höre transformieren... fällt mir immer der Film ein "Die Transformers" ihhhh hab aber gar nicht Lust zu transformieren... ist auch das Wort .. tran..... usw. Das mit dem Klimaschutz ist eine gute Sache es nannte sich auch Umweltschutz.. bleifreies Benzin, Rauchgasentschwefelung usw usw usw.. aber das was jetzt läuft ist schlicht weg Hanebüchen.. weil das nicht machbar ist und extrem viel Geld, Arbeitsplätze und Wohlstand für jeden kostet,, ich hab auch gar keine Lust auf einen Staat der mir sagt wie warm es in meiner Wohnung sein soll, was ich essen soll, wie ich mich waschen soll, wie ich meine Gedanken in korrekter Form sagen darf und diese Endlosschleife von Nachhaltigkeit und Heuchelei an "Gutmenschentum"... vor 80ig Jahren machte sich Deutschland auf die Welt zu erobern... jetzt wollen Sie die Welt retten... wie das aus ging weis ein jeder... nur weiter so!

04.12.2023

Niemand hat Lust zu transformieren, ich auch nicht! Aber jetzt müssen wir es leider, weil die Politik in den vergangenen 20 Jahren nichts gemacht hat. Da hilft kein Lamentieren, und kein Phantasieren, dass wir das in Indien lösen können. Herr Grimm will die deutsche Wirtschaft schonen, deswegen denkt er sich solche "genialen" Sachen aus. Tiefergehendes Studium der Zusammenhänge und Kausalitäten wäre dringend empfehlenswert. Indien und China werden uns bei der Transformation in eine klimaneutrale Wirtschaft und Gesellschaft möglicherweise ganz fix überholen. Für China gilt das auf jeden Fall.

04.12.2023

Hauptsache man findet Argumente, dass wir selbst uns möglichst wenig und langsam transformieren müssen und vor allem die Wirtschaft weiter und weiter wächst. Und seien sie noch so abstrus: Indien ist doch kein Entwicklungsland! Indien hat viele Ressourcen und braucht keine "Entwicklungshilfe" von uns.
Nein Herr Grimm: wir müssen UNSERE CO2-Emissionen senken, da kommen wir nicht drumrum. Flugbenzin besteuern, Tempolimit, mit einem CO2-Preis von 130, später 180 € /t fossile Mobilität und Energie sowie Fleischproduktion fair bepreisen und Motivation für Transformation schaffen.
Hier hat Herr Grimm recht: wenn die deutschen Erneuerbaren (über 40.000 Arbeitsplätze) nicht unter dem CDU-Wirtschaftsminister Altmaier zerstört worden wären, wären wir heute viel weiter. Viel mehr Geld hat (15 Milliarden) Altmaier dem Kohleland Sachsen zugeschachert, um etwas über 10.000 klimaschädliche Arbeitsplätze noch bis 2038 zu schleppen. Über 1 Mio Subvention pro Job. Das lässt sich nicht wieder gut machen, aber Lamento hilft nix, nach vorne schauen und das Richtige tun, nicht darüber phantasieren, die Klimakrise in Indien kolonial zu lösen, damit sich bei uns nix ändern muss. Klappt nicht!

04.12.2023

"Weil sich der Ausbau der Stromautobahnen von Nord nach Süd um Jahre verzögerte, müssen Windparks im Norden abgestellt und für das Stillstehen von den Stromkunden bezahlt werden."

Das war für mich die Handbremse, bis zum Anschlag angezogen verzögert und enorm den Strompreis verteuert.

04.12.2023

Peter Z., genau! Diese Stromautobahn haben Seehofer und Söder wegen Bürgerprotesten auf unterirdische Verlegung umentschieden, was krasse Verzögerungen erzeugt hat. Ich will nicht parteipolitisch werden, aber solche Sachen müssen auch ausgesprochen werden.

04.12.2023

Lieber Gregor B, als ob 10 mal mehr Windräder und 10 mal mehr Solaranlagen etwas nutzen würden, wenn die Dächer unter einer 40 cm Schneeschicht begraben sind, die einzige Meldung von der Solaranlage lautet "Wechselrichter" ausgefallen. Und die Wärmepumpe bei minus 11 Grad Celsius mal eben locker 80 - 90 Kwh in 24 Stunden zieht. Und da sind wir noch weit und breit eine der wenigen Häuser mit einer Wärmepumpe , einem neu sanierten und gut gedämmten Dach, haben 3 fach verglaste Fenster und Wände die deutlich besser gedämmt sind als mindestens 70% der existierenden Häuser. Wo soll denn der Strom in der schönen neuen Welt der Erneuerbaren Energien im Winter und bei Flaute herkommen, wenn die Gas- und Ölheizungen alle durch Wärmepumpen ersetzt wurden und die Stromverbräuche sich explosionsartig steigern - und da ist die Elektromobilität noch garnicht eingerechnet ? Hören Sie doch auf zu glauben, das Problem der Dunkelflauten und schneebedeckten Dächer ließe sich mit noch mehr Erneuerbaren Energien lösen. Wie groß ist nochmal gleich Ihre Solaranlage und seit wann heizen Sie mit einer Wärmepumpe Ihr Haus oder Ihre Wohung und wie ist der Stromverbrauch dafür in den letzten Tagen nochmal so ca. ?? ?
Oder basieren Ihre Aussagen auf "hohem" theoretischen Niveau ?
Das Abschalten gut funktionierender AKW zur Stromerzeugung, die keine CO2 Emission erzeugen und bei jedem Wetter und jeder Jahreszeit laufen, war eine politische Fehlleistung allererster Güte, egal ob von den Grünen oder in einer stillen Koalition zwischen Angela Merkel und damals Frau Göhring-Eckardt und Anti AKW Altmeister Jürgen Trittin . Nur die letzten 3 der dieses Jahr abgeschalteten AKW hätten soviel CO2 gespart wie etwa 20% des Straßenverkehrs ausstoßen. Und da reden wir über Tempo 100 umd den Klimawandel aufzuhalten .....einfach lachhaft, zeigt nur, das die Klimaaktivisten und Fans der Erneuerbaren Energien von jeder Art von Fakten und vernunftgesteuerten Diskussionen völlig unbelastet sind.

04.12.2023

@Christoph S.
Schön, dass sich doch mal wieder die Gelegenheit ergibt, das Hohelied der AKW zu singen. Wenn Sie alle Kosten rund im die AKW (Uranabbau, Urantransport, Zwischenlagerung, Endlagerung) einrechnen, dann geht Ihre Rechnung nicht auf, da sollten Sie also nochmal ganz genau nachrechnen, bevor Sie hier von CO2-neutraler Energiegewinnung reden.

04.12.2023

Liebe Frau @Reichenauer
in ihrer Berechnung über die angeblich unwirtschaftlichen AKW ist die staatliche Förderung der Betreiber von Windkraft und Solaranlagen im Erneuerbaren Energien Gesetz seit Beginn , die Vorhaltung konventioneller Kraftwerke für Dunkelflauten , die Subventionierung des Industriestroms und der Ausbau geeigneter Stromnetze sowie die Folgen des Klimawandels wegen der zusätzlichen CO2 Emmission von Gas- und Kohlekraftwerken gleich nochmal mit wieviel Milliarden Kosten enthalten ?