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Porträt
30.11.2023

Yoav Galant: Netanjahus wichtigster Mann

Der israelische Verteidigungsminister Joav Galant
Foto: Ariel Hermoni/Israel Mod/ZUMA Press Wire, dpa

Eigentlich war der israelische Verteidigungsminister sein Amt schon los. Nun wird er im Kampf gegen die Hamas umso dringender gebraucht.

Das Leben eines Politikers nimmt oft ungewöhnliche Wege. Im Frühjahr, zum Beispiel, schien die Karriere von Yoav Galant schon am Ende, nachdem der israelische Verteidigungsminister sich im Streit um die geplante Justizreform gegen Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu gestellt hatte und von diesem entlassen worden war. Unter dem Druck heftiger öffentlicher Proteste allerdings nahm der Premier diese Entscheidung zwei Wochen später wieder zurück und ernannte Galant, der in der rechtsreligiösen Koalition zu den gemäßigteren Kabinettsmitgliedern gehört, erneut zum Minister. Inzwischen ist der 65-Jährige der vielleicht wichtigste Verbündete Netanjahus im Kampf gegen die Terrorschwadronen der Hamas.

Galant spricht bei Terroristen von "Barbaren" und "menschlichen Tieren"

Galant, ein ehemaliger General, lässt an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig, wenn er von "Barbaren" und "menschlichen Tieren" spricht, wenn er Kollegen aus anderen Ländern schockierende Filme der Gräueltaten vom 7. Oktober zeigt und jedem Terroristen quasi persönlich droht, er werde seine Taten noch bereuen. Die markigen Töne allerdings, die er anschlägt, sind vor allem der Situation geschuldet.

Galant galt zu seiner aktiven Zeit als ebenso erfahrener wie besonnener Offizier – ein Mann, der nichts überstürzt und auch in brenzligen Situationen einen kühlen Kopf bewahrt. Beinahe wäre er sogar Genrealstabschef geworden, also der ranghöchste Soldat im Lande. Ein umstrittenes Grundstücksgeschäft, bei dem er sich öffentliches Land angeeignet haben soll, verhinderte 2011 allerdings seine Beförderung und führte ihn letztlich in die Politik

Galant ist ausgebildeter Kampfschwimmer

Galant, verheiratet und Vater von drei Kindern, wurde das Militärische buchstäblich in die Wiege gelegt, obwohl er zwischenzeitlich auch ganz unsoldatisch als Holzfäller arbeitete. Seine Eltern gaben ihm den Namen Yoav – nach einer erfolgreichen Spezialoperation in der Wüste Negev, an der sein Vater 1948 teilgenommen hatte. Sohn Yoav studierte später Ökonomie, ließ sich bei der Armee zum Kampfschwimmer ausbilden und gehörte der Eliteeinheit „Shayetet 13“ an, den israelischen Navy Seals. Vor 15 Jahren, sagt er, habe er als Kommandeur im Süden von Gaza schon einmal kurz davor gestanden, die Hamas zu zerstören. Damals habe ihn die Politik noch gestoppt. Inzwischen ist Yoav Galant selbst „die Politik“. 

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