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Bayern-Monitor: CSU steckt weiter im Umfragetief – Zufriedenheit mit Söder sinkt

Bayern-Monitor

CSU steckt weiter im Umfragetief – Zufriedenheit mit Söder sinkt

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    Sowohl die CSU als auch Markus Söder müssen laut aktueller Umfrage einen Dämpfer hinnehmen.
    Sowohl die CSU als auch Markus Söder müssen laut aktueller Umfrage einen Dämpfer hinnehmen. Foto: Michael Kappeler, dpa

    Die CSU kommt in Bayern nicht vom Fleck: Knapp drei Wochen nachdem die CSU bei der Bundestagswahl in Bayern historisch schlecht abgeschnitten hat, verharren die Christsozialen in ihrem Heimatbundesland weiter im Umfragetief. Wäre am Sonntag Landtagswahl im Freistaat, würden lediglich 34 Prozent der Wählerinnen und Wähler ihr Kreuz bei der Partei von Markus Söder machen. Im Vergleich zum Vormonat verliert die CSU damit einen weiteren Prozentpunkt. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey, mit dem unsere Redaktion kontinuierlich die politische Stimmung im Freistaat untersucht. Schlechtere Werte hatte die CSU zuletzt im Juni 2019.

    Weiter im Aufwind befindet sich dagegen die SPD. Die Sozialdemokraten können offenbar den Schwung aus dem bundesweiten Wahlsieg auch nach Bayern mitnehmen und kämen laut Umfrage auf 15 Prozent - das sind nochmals zwei Prozentpunkte mehr als Mitte September und satte fünf Prozentpunkte mehr als noch im August. Damit rückt die SPD im Freistaat an die Grünen heran, die nach wie vor zweitstärkste Kraft sind. Sie könnten derzeit 17 Prozent der Stimmen auf sich vereinen. Das bedeutet ein leichtes Minus um einen Prozentpunkt gegenüber dem Vormonat.

    Auf den weitere Plätzen folgen im Freistaat die AfD mit zehn Prozent, die Freien Wähler (neun Prozent) und die FDP mit acht Prozent. Die Linke würde den Sprung in den Landtag weiterhin deutlich verpassen. Sie steht in Bayern laut Umfrage derzeit bei drei Prozent.

    Zufriedenheit mit CSU-Ministerpräsident Markus Söder sinkt

    Bergab geht es nicht nur für die CSU, sondern auch für ihren Chef Markus Söder: 46 Prozent der Bayerinnen und Bayern sind laut Umfrage zufrieden mit der Arbeit des Ministerpräsidenten. Im Vergleich zum Vormonat bedeutet das ein Minus von fünf Prozentpunkten. Der Anteil derer, die ihm für seinen Job kein gutes Zeugnis ausstellen, steigt von 40 Prozent Mitte September auf jetzt 43 Prozent.

    Das Meinungsforschungsinstitut Civey zählt für seine repräsentativen Umfragen nur die Stimmen registrierter und verifizierter Internetnutzerinnen und -nutzer, die Daten wie Alter, Wohnort und Geschlecht angegeben haben. Die Stimmen werden nach einem wissenschaftlichen Verfahren gemäß der Zusammensetzung von Bayerns Bevölkerung gewichtet. Für die erste Frage wurden im Zeitraum vom 1.10.2021 bis 15.10.2021 die Antworten von 2923 Teilnehmenden aus Bayern berücksichtigt, für die zweite Frage im Zeitraum vom 17.09.2021 bis 15.10.2021 die Antworten von 4255 Teilnehmenden aus Bayern. Der statistische Fehler liegt bei 3,1 Prozent für die erste und 2,5 Prozent für die zweite Frage.

    Das ist unser Bayern-Monitor

    Wir möchten wissen, wie Bayern tickt. In Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut Civey untersuchen wir in Umfragen, wie die Menschen im Freistaat über bestimmte Themen denken.

    Was es mit unserem Bayern-Monitor auf sich hat, warum wir das Ganze machen und wie die Civey-Umfragen funktionieren, erklären wir Ihnen an dieser Stelle. Alle Informationen auf einen Blick finden Sie hier.

    Zu den Fragen des Bayern-Monitors gelangen Sie auch hier:

    Wen würden Sie wählen, wenn am Sonntag Landtagswahl in Bayern wäre?

    Wie zufrieden sind Sie mit der Arbeit von Ministerpräsident Söder?

    Welches dieser Themen ist Ihnen gegenwärtig besonders wichtig?

    Hinweis zu den Umfragen des Bayern-Monitors: Da wir mit unserem Bayern-Monitor die Stimmung in Bayern langfristig betrachten, laufen unsere Umfragen weiter. Es ist also möglich, dass sich die Umfrageergebnisse zu einem späteren Zeitpunkt von den im Text thematisierten Ergebnissen unterscheiden.

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