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Augsburger Panther
25.03.2019

Kolumne "Polos Check": Jetzt treffen auch die zweite und dritte Reihe

Aleksander Polaczek, 38, hat während seiner Karriere 85 Play-off-Spiele in der DEL bestritten und zehn Tore erzielt. Von 2015 bis 2018 stürmte „Polo“ für die Augsburger Panther.
Foto: Ulrich Wagner (Archiv)

Der ehemalige Panther-Spieler Aleksander Polaczek analysiert für uns die Play-off-Partien. Vor allem für einen ehemaligen Mitspieler freut er sich.

Aleksander Polaczek, 38, hat während seiner Karriere 85 Play-off-Spiele in der DEL bestritten und zehn Tore erzielt. Von 2015 bis 2018 stürmte „Polo“ für die Augsburger Panther. In seiner Kolumne „Polos Check“ blickt er während der aktuellen Play-offs auf die Spiele seiner ehemaligen Kollegen und schreibt, was ihm aufgefallen ist.

Besser hätte es für die Panther kaum laufen können. Erst mit dem Rücken zur Wand und jetzt sind die Vorzeichen genau umgekehrt. Augsburg kann mit breiter Brust nach Düsseldorf fahren. (Lesen Sie dazu: Sieg in der Overtime! AEV holt sich den Matchball)

Am Freitag ging es darum, wer besser aus dieser Pause kommt. Damit sind die Panther besser zurecht gekommen. Der Einsatzwille war enorm, ohne geht es in den Play-offs aber auch nicht. Sich in die Schüsse zu werfen gehört mit Sicherheit nicht zu den Lieblingsaufgaben eines Spielers.

Die Panther haben gezeigt, dass sie Kraftreserven haben

Besonders für die Verteidiger ist es aber leider Teil des Jobs. Der Sieg war richtungsweisend, wie sich die Serie weiter entwickelt. Im Heimspiel am Sonntag war der Start gut, trotzdem lagen die Panther zurück. Dann hat man aber gesehen, dass sie mehr Kraftreserven hatten. Deswegen konnten sie die Partie noch drehen.

"Vor allem für Holzi freut es mich sehr"

Neu ist, dass auf Augsburger Seite jetzt auch die zweite und dritte Reihe treffen. Das hatte vorher bei beiden Mannschaften noch nicht richtig funktioniert. In Spiel fünf war das ausschlaggebend. Hafenrichter, Fraser und Holzmann haben zum ersten Mal in diesen Play-offs getroffen. Vor allem für Holzi freut es mich sehr. Wir kennen uns schon ewig. Er gibt immer alles für die Mannschaft, aber heuer hat es für ihn nicht so richtig funktioniert.

Die Overtime des fünften Viertelfinal-Spiels dauerte nur 92 Sekunden, dann schoss Thomas Holzmann das entscheidende Tor für die Augsburger Panther. Mit einem Spielstand von 4:3 und einer Serie von 3:2 endete das fünfte Play-off Spiel des AEVs und der Düsseldorfer EG.
Video: Marina Mengele

So ein entscheidendes Tor kann ihm richtig Auftrieb geben. Und es ist natürlich für die Mannschaft wichtig, wenn man nicht nur auf eine Reihe fokussiert ist. Düsseldorf hat ein bisschen das Problem, dass vor allem die erste Reihe produziert und von den anderen eher wenig kommt.

Augsburg ist jetzt im Vorteil. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass sie am Freitag den Sack zumachen.

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