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Augsburger Panther
18.03.2019

Aleksander Polaczek: Die Serie ist (noch) nicht gekippt

Aleksander Polaczek stürmte von 2015 bis 2018 für die Augsburger Panther.
Foto: Ulrich Wagner

Die Panther fahren mit einem Rückstand zum Auswärtsspiel nach Düsseldorf. Der Freitag könnte wegweisend sein. Eine Analyse von Gastautor Aleksander Polaczek.

Die Panther haben in beiden Spielen gut angefangen. Vor allem in Düsseldorf hatten sie aber nicht dieses Scheibenglück, das sie im ersten Spiel noch hatten. Die DEG dagegen hat ihre Chancen genutzt.

Es war zu erwarten, dass Düsseldorf seinen Spielstil ändert. Taktisch gab es keine große Veränderung. Entscheidend ist die Einstellung. Augsburg hat im zweiten Spiel wieder sehr aggressiv gespielt, aber da hat Düsseldorf gegengehalten.

Ich würde trotzdem nicht sagen, dass die Serie gekippt ist. Beide Partien waren eng. Allerdings fahren die Panther mit einem Rückstand zu einem Auswärtsspiel. Der Freitag könnte wegweisend sein. Zwei Spiele Rückstand aufzuholen ist verdammt schwer. Das ist erst zwei Mannschaften in der DEL gelungen. Aber es geht, ich war einmal sogar dabei: 2007 mit Nürnberg gegen Hannover.

Noch ist es aber nicht so weit. Am Freitag müssen die Panther nicht viel ändern, aber sie müssen die erste Reihe der DEG besser in den Griff bekommen. Der Plan, aggressiv zu spielen, ist gut. Aber wenn das in zu viele Strafzeiten ausartet, kostet es Kraft. Man kann nicht mehr im gewohnten Reihenfluss durchspielen. Leute, die wenig in Unterzahl spielen, kommen aus dem Rhythmus – das kam mir im dritten Spiel so vor. Im letzten Drittel ist Augsburg nicht mehr viel eingefallen. Vielleicht hat auch die Kraft gefehlt. Der aggressive Forecheck kostet extrem viel Energie.

Ich glaube übrigens nicht, dass die Schiedsrichter großen Einfluss auf die Ergebnisse hatten. Sie hatten ihre Linie, die war klar zu erkennen.

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