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FC Augsburg

17.12.2020

Marco Richter zeigt Frust über Auswechslung in Bielefeld deutlich

Marco Richter reagierte auf seine Auswechslung in der Partie gegen Bielefeld wenig begeistert.
Bild: Ulrich Wagner

Gegen Schalke wird der Angreifer des FC Augsburg ein- und wieder ausgewechselt. Auch gegen Bielefeld muss Richter vom Platz. Wie Trainer Herrlich das begründet.

Endlich hatte es Marco Richter in die Startelf des FC Augsburg geschafft, zum ersten Mal in dieser Saison. Verletzungen, eine Krankheit, wohl aber auch Unstimmigkeiten wegen seiner verkündeten Wechselabsichten hatten das bislang verhindert. In Bielefeld durfte Richter ran, was er sehr engagiert ausführte. Lange Zeit war er der gefährlichste Augsburger Angreifer, wirkte bei seinen Abschlüssen aber zu überhastet und dadurch ungenau. Unverkennbar belebte der 23-Jährige die FCA-Offensive – dennoch nahm ihn FCA-Trainer Heiko Herrlich nach 59 Minuten vom Feld.

Auswechslung in Bielefeld traf Marco Richter hart

Richter stand schon in der Nähe der Außenlinie und beobachtete genau, welche Nummer auf der Tafel für die Auswechslungen auftaucht. Er hatte wohl geahnt, dass seine 23 erscheint. Als es so weit war, schüttelte er verständnislos den Kopf und trabte zur Außenlinie. „Alles gut, Marco“, rief ihm Kollege Tobias Strobl hinterher und klatschte. Es war als Aufmunterung zu verstehen. Die brauchte Richter auch.

Als er an Herrlich vorbeikam, klatschte er ihn kurz ab, ohne Blickkontakt. Dann trat Richter enttäuscht einen Ball zur Seite. Die Auswechslung hatte ihn hart getroffen. „Die Reaktion war nicht in Ordnung, Marco hat sich aber direkt nach dem Spiel entschuldigt. Ich bin da milde“, erklärte Herrlich. Er könne gut verstehen, dass ein Spieler sich ärgere, wenn er ausgewechselt wird. „Das ist mir lieber als Spieler, die sich über eine Auswechslung freuen würden“, fügte der FCA-Trainer an.

FCA-Trainer Heiko Herrlich: "Habe Marco gesagt, er soll noch mal 15 Minuten Vollgas geben"

Ob aber damit der Ärger ausgestanden ist? Gegen Schalke am Sonntag war Richter eingewechselt worden, hatte den 2:2-Ausgleich erzielt und musste kurz vor Schluss aus taktischen Gründen wieder vom Platz. Nun die erneute Auswechslung. Allerdings hatte Herrlich auch für diese eine Erklärung. „Ich habe Marco in der Pause gesagt, dass er noch mal 15 Minuten Vollgas geben soll.“ Danach wollte er mit Alfred Finnbogason einen Spieler bringen, der die Zwischenräume besetzt und Bälle festmachen kann.

Klingt nachvollziehbar. Für Richter war das aber dennoch eine schwer zu verstehende Entscheidung. Der Ball bekam das zu spüren.

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