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Autoindustrie
23.04.2021

Audi stoppt Teile der Produktion wegen Chipmangels

Audi stellt in Neckarsulm vorübergehend die Produktion ein.
Foto: Audi AG

Exklusiv In Neckarsulm steht kommende Woche ein Teil der Bänder still. Was in Ingolstadt passiert, ist noch offen.

Der Chipmangel in der Autoindustrie trifft auch den Autohersteller Audi. Wegen Problemen bei der Versorgung mit Halbleitern stoppt Audi am Standort Neckarsulm kommende Woche teilweise die Produktion. "Aufgrund fehlender Halbleiter-Teile findet bei den Modellen A6 und A7 in der Woche von 26. bis 30. April keine Produktion statt", teilte das Unternehmen auf Anfrage mit. Die betroffenen Mitarbeiter gehen für diese Zeit in Kurzarbeit.

Ob die Audi-Produktion in Ingolstadt weiterläuft, ist unklar

Auch für den zweiten deutschen Produktionsstandort in Ingolstadt hat das Unternehmen nach eigenen Angaben Kurzarbeit beantragt. Dies bedeutet aber nicht automatisch, dass die Mitarbeiter tatsächlich in Kurzarbeit gehen. „Die Corona-Pandemie und die damit verbundene Halbleiter-Krise fordert weiterhin unsere volle Aufmerksamkeit. Wir haben unsere Lieferketten genau im Blick und stehen dazu laufend mit unseren Standorten und Partnern im Austausch“, erklärt Dieter Braun, Leiter Supply Chain. „Da die Lage weiterhin ernst bleibt, kann es jederzeit wieder zu Engpässen kommen." Welche Bereiche konkret von Kurzarbeit betroffen sein werden, entscheide sich kurzfristig. (AZ)

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