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Bilanz
09.03.2021

Commerzbank gewinnt in der Region Kunden hinzu und wächst

Trotz bundesweitem Sparprogramm sieht sich die Commerzbank in Schwaben gut aufgestellt.
Foto: Boris Roessler, dpa (Symbolbild)

Die Commerzbank will bundesweit Filialen schließen. In Schwaben ist die Bank mit dem Geschäftsjahr 2020 aber zufrieden und verspricht, in der Region zu bleiben.

Der neue Commerzbankchef Manfred Knof will das Institut deutlich rentabler machen und hat dafür kürzlich einen straffen Sparkurs vorgestellt. Die Bank baut rund 10.000 Stellen ab, von 790 Filialen sollen am Ende noch 450 bleiben. Die Commerzbank ist in Schwaben stark vertreten. Was die Sparpläne konkret für die Standorte in der Region bedeuten, ist noch offen. Die Bank führt zuerst Gespräche mit den Arbeitnehmervertretern, Ergebnisse sind frühestens im zweiten Halbjahr zu erwarten, heißt es. In der für weite Teile der Region zuständigen Niederlassung in Augsburg gibt man aber bereits jetzt das Versprechen ab, weiterhin für die Kunden da zu sein.

Niederlassungsleiter Roßmayer: "Wir sind und bleiben eine starke Hausbank in Augsburg"

„Wir sind und bleiben eine starke Hausbank in Augsburg“, sagt Niederlassungsleiter Stefan Roßmayer, der für Privat- und Unternehmerkunden verantwortlich ist. „Wir bleiben die führende Bank für den Mittelstand und auch in Zukunft ein starker und verlässlicher Partner für die Wirtschaft hier in der Region“, meint auch Frank Humbach, der für Firmenkunden mit über 15 Millionen Euro Umsatz zuständig ist.

Zuversichtlich stimmt beide, dass die Commerzbank Niederlassung Augsburg trotz der Corona-Krise auf eine „positive Bilanz“ für das Jahr 2020 zurückblickt. Zur Niederlassung gehören neben den beiden Commerzbank-Häusern in Augsburg unter anderem auch die Standorte Donauwörth, Memmingen, Kaufbeuren, Füssen, Kempten, Isny und Landsberg am Lech.

Das Geschäft in Schwaben brummt: Über 2500 neue Kunden, die Einlagen steigen

Die Commerzbank in der Region hat im vergangenen Jahr 2536 neue Privat- und Unternehmerkunden gewonnen, inzwischen sind es 91.807. Diese legten in der Krise mehr Geld zur Seite. Die Einlagen stiegen um drei Prozent – Geld, das zum Beispiel auf Sparkonten geparkt ist, obwohl es kaum Zinsen gibt. „Die Kunden haben in der Corona-Krise weniger konsumiert, konnten weniger reisen und haben aus einem Sicherheitsbedürfnis heraus mehr gespart, erklärt Privatkunden-Chef Roßmayer. Gleichzeitig wurden die Anleger mutiger und steckten einen Teil des Ersparten in Aktien. „Wir haben aus Sparern Anleger gemacht“, sagt Roßmayer. Die Zahl der Wertpapiersparpläne der Niederlassung legte zum Beispiel um 26 Prozent zu.

Große Zuwächse erlebte die Commerzbank-Niederlassung auch bei Baufinanzierungen: Das Neugeschäft wuchs hier im Jahr 2020 um 16 Prozent auf 325 Millionen Euro zu. „Die Menschen kamen im Corona-Jahr weniger raus, lebten mehr zu Hause, das hat dem Wunsch nach einem Leben im Grünen oder einem Haus mit Garten weiteren Aufschwung gegeben“, vermutet Roßmayer.

Firmenkunden-Chef Frank Humbach: "Wirtschaft hat Corona besser verkraftet als erwartet"

Deutlich beschleunigt hat sich auch die Digitalisierung. Immer mehr Bankgeschäfte werden über das Smartphone ausgeführt. Im Bereich der Niederlassung Augsburg legte die Zahl der Nutzer der Banking-App der Commerzbank binnen eines Jahres um 32 Prozent zu. Auch Aktien und Fonds werden immer häufiger per Smartphone gekauft. Einfache Überweisungen erledigen inzwischen über 90 Prozent der Commerzbank-Privatkunden online oder mobil, bei den größeren Firmen sind es praktisch 100 Prozent.

Die Corona-Krise hat viele Firmen hart getroffen. „Es ging im Frühjahr 2020 darum, schnell und flexibel zu helfen“, sagt Firmenkunden-Chef Humbach. Bundesweit stellte die Commerzbank 100 Spezialisten ab, um Hilfskredite der KfW-Förderbank zu vermitteln. In der Region habe die Commerzbank Firmenkunden mit 118 Millionen Euro an KfW-Krediten unterstützen können, so Humbach. Davon seien rund 73 Millionen Euro bisher tatsächlich bezogen worden. „Viele Firmen haben die Kredite vorsorglich beantragt, aber nicht in Anspruch genommen“, erklärt der Firmenkunden-Chef.

Welchen gesamtwirtschaftlichen Schaden die Corona-Pandemie hinterlassen wird, sei noch nicht ganz abzusehen, meint Humbach. Dazu müsse abgewartet werden, ob vermehrt Insolvenzen auftreten, sobald die Corona-Übergangsregeln auslaufen. Die Gastronomie, die Reise- und Modebranche habe die Krise hart getroffen. Andere Bereiche wie der Lebensmittelhandel oder die Medizintechnik kämen dagegen gestärkt aus der Krise. „Mein Eindruck ist, dass die Wirtschaft das Thema bisher besser verkraftet als erwartet“, so Humbach.

Prognose: Steigt der DAX 2020 Richtung 15.000 Punkte?

Für den Rest des Jahres sind die Bank-Fachleute zuversichtlich. Sich erholende Geschäfte mit China würden zum Beispiel bereits jetzt der schwäbischen Export-Industrie helfen. Wenn Impfstoff verfügbar ist und das Corona-Ansteckungsrisiko sinkt, könne auch der Konsum im zweiten und dritten Quartal anziehen. „In den Haushalten gibt es bei Kleidung oder Urlaub großen Nachholbedarf – das wird der Konjunktur zusätzlich Schub geben“, erwartet Niederlassungsleiter Stefan Roßmayer. Die Bank geht davon aus, dass die Wirtschaft in Deutschland heuer um 4,5 Prozent wachsen könnte und der Dax Richtung 15.000 Punkte steigt.

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