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Ronald Pofalla ist als Krisenmanager der Bahn ungeeignet

Ronald Pofalla ist als Krisenmanager der Bahn ungeeignet
Kommentar Von Stefan Stahl
14.01.2019

Ronald Pofalla soll als Chef-Krisenmanager der DB bis zum Sommer die Probleme in den Griff kriegen. Das wird nicht gelingen. Er ist der falsche Mann für den Posten.

Würde man Ronald Pofalla fragen, ob er sich als einen Profi betrachtet, die Antwort wäre mit hoher Wahrscheinlichkeit ein klares „Ja“. Was seine Kenntnisse über die Berliner Politikmaschinerie samt aller ihrer Abgründe betrifft, mag das der frühere CDU-Spitzenpolitiker auch behaupten können. Doch in Bezug auf die Bahn ist der Jurist, der dem Konzern erst seit 2015 angehört, allenfalls ein Halbprofi, der gerade einmal seine Lehre, wenn auch komfortabel auf Vorstandsebene, abgeleistet hat.

Krisenmanager der Deutschen Bahn: Pofalla ist der falsche Mann für den Posten

Und so ein Bahn-Geselle soll ausgerechnet seinen Meister als Chef-Krisenmanager der Bahn machen? Und das auch noch in Rekordzeit bis zum Sommer dieses Jahres? Dies wird Pofalla nicht gelingen. Ohnehin ist ein gelernter Politiker wie er, trotz seiner guten Beziehungen in das Innere des Berliner Macht-Raumschiffes, der falsche Mann für den Posten. Hier täten die Vertreter des Bundes als Eigentümer der Bahn gut daran, einen echten Bahn-Profi mit Meistertitel zu engagieren. Warum nicht einen Spezialisten aus dem Ausland, etwa aus der Schweiz, Japan oder Frankreich holen? Dort gibt es Manager, die nicht ausweichen, wenn es um Qualität im Zugverkehr geht.

Mehr dazu lesen Sie in unserem Themen-Schwerpunkt zur Deutschen Bahn:

Vor Krisengipfel: Grüne kritisieren Schienen-Konzept der GroKo massiv

9 Gründe, warum die Bahn in anderen Ländern besser ist

Die 5 größten Bahnprojekte: So sieht der Verkehr in Zukunft aus 

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Die Diskussion ist geschlossen.

14.01.2019

Hier wird der berühmte Bock zum Gärtner gemacht. Määäh

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14.01.2019

Wenn nun in einem anderen Artikel vorallem mehr Geld von der Politik gefordert wird, ist Herr Pofalla mit seiner Vernetzung in den Politikbetrieb vielleicht sogar eher eine gute Wahl?

>> Warum nicht einen Spezialisten aus dem Ausland, etwa aus der Schweiz, Japan oder Frankreich holen? <<

Und der Japaner macht dann unseren Politikern klar was zu tun ist?

Ich denke es gibt genug Schweizer die nicht mal kommen müssten und schon gute Hinweise geben könnten. Das Thema Eisenbahn in Deutschland ist durchaus ein Thema nebenan, wie die vielfachen Artikel in der NZZ zeigen.

https://www.nzz.ch/international/die-deutsche-regierung-kuemmert-sich-lieber-um-kuenstliche-intelligenz-als-um-eine-puenktliche-bahn-ld.1441904

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14.01.2019

Wer hat sich bei der Bahn denn gefreut wie sie den Herrn Pofalla bekommen haben?
Vielleicht gäbe es weniger Probleme wenn man mal oben mit dem Ausmisten anfangen würde.
Mehr Indianer-weniger Häuptlinge.

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14.01.2019

Pofalla ist in der Tat völlig ungeeignet als Krisenmanager. Dafür wurde er wahrscheinlich auch nicht geholt. Eher als Repräsentant und Strippenzieher mit vielen Beziehungen, welchen auch immer. Schlauer Job mit Spitzenbezahlung halt. Dazu dann noch ein Verkehrsminister Scheuer, der seine Unfähigkeit bereits hinlänglich bewiesen hat. So wird das nichts mit der Bahn, so verliert man nur Zeit!

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14.01.2019

"Ronald Pofalla soll als Chef-Krisenmanager der DB bis zum Sommer die Probleme in den Griff kriegen. Das wird nicht gelingen. Er ist der falsche Mann für den Posten."
Schon ein kleiner Aprilscherz vorab? War dieser Profalla nicht von Anfang an eine absolute Fehlbesetzung? Aber "verdiente" Leute muss man weiters auf verdienstvolle Posten setzen, sie haben es sich verdient!

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