Weiter mit Tracking durch Dritte

Besuchen Sie unsere Website mit personalisierter Werbung und Werbetracking durch Dritte. Details und Informationen zu Cookies, Verarbeitungszwecken sowie Ihrer jederzeitigen Widerrufsmöglichkeit finden Sie in der Datenschutzerklärung und in den Privatsphäre-Einstellungen.

Weiter mit dem PUR-Abo

Nutzen Sie unser Angebot ohne Werbetracking durch Dritte für 4,99 Euro/Monat. Kunden mit einem bestehenden Abo (Tageszeitung, e-Paper oder PLUS) zahlen nur 0,99 Euro/Monat. Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des PUR-Abos finden Sie in der Datenschutzerklärung.

Zum Angebot Bereits PUR-Abonnent? Hier anmelden

Tracking durch Dritte: Zur Finanzierung unseres journalistischen Angebots spielen wir Ihnen Werbung aus, die von Drittanbietern kommt. Zu diesem Zweck setzen diese Dienste Tracking-Technologien ein. Hierbei werden auf Ihrem Gerät Cookies gespeichert und ausgelesen oder Informationen wie die Gerätekennung abgerufen, um Anzeigen und Inhalte über verschiedene Websites hinweg basierend auf einem Profil und der Nutzungshistorie personalisiert auszuspielen.

Verarbeitungszwecke:
Informationen auf einem Gerät speichern und/oder abrufen

Für die Ihnen angezeigten Verarbeitungszwecke können Cookies, Gerätekennungen oder andere Informationen auf Ihrem Gerät gespeichert oder abgerufen werden.

Personalisierte Anzeigen und Inhalte, Anzeigen und Inhaltsmessungen, Erkenntnisse über Zielgruppen und Produktentwicklungen

Anzeigen und Inhalte können basierend auf einem Profil personalisiert werden. Es können mehr Daten hinzugefügt werden, um Anzeigen und Inhalte besser zu personalisieren. Die Performance von Anzeigen und Inhalten kann gemessen werden. Erkenntnisse über Zielgruppen, die die Anzeigen und Inhalte betrachtet haben, können abgeleitet werden. Daten können verwendet werden, um Benutzerfreundlichkeit, Systeme und Software aufzubauen oder zu verbessern.

▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌ ▉▌▌▉▍▉▌▌▉▍▉▍▉▍ ;▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌
Newsticker
Selenskyj stellt Landsleute auf harten Winter ein
  1. Startseite
  2. Wirtschaft
  3. Weltbild-Insolvenz: Runder Tisch: Teilnehmer erwarten Beitrag der Kirche zur Rettung

Weltbild-Insolvenz
11.01.2014

Runder Tisch: Teilnehmer erwarten Beitrag der Kirche zur Rettung

Weltbild ist ein Verlags-, Versand- und Buchhandelsunternehmen mit Sitz in Augsburg und gehört der römisch-katholischen Kirche in Deutschland.
Foto: Ulrich Wagner

Vertreter von Politik, Wirtschaft und Gewerkschaften haben sich nach dem Insolvenzantrag von Weltbild am Samstag in Augsburg zu einem runden Tisch getroffen. Sie drängen auf ein weiteres Engagement der Kirche.

Politik, Wirtschaft und Gewerkschaften sehen auch nach dem Insolvenzantrag die Gesellschafter von Weltbild weiter in der Pflicht. Das ist eines der Ergebnisse des runden Tischs, zu dem sich Vertreter von Stadt, Agentur für Arbeit, IHK, Handwerkskammer, Verdi und des Betriebsrats am Samstagvormittag in Augsburg getroffen hatten.

Alle Teilnehmer erwarteten einen weiteren Beitrag der kirchlichen Eigentümer, sagte Augsburgs Oberbürgermeister Kurt Gribl (CSU) nach dem Treffen im Gespräch mit der Augsburger Allgemeinen. Allerdings seien damit ausdrücklich keine Gelder für mögliche "soziale "Abfederungen", sondern zur Fortführung des Unternehmens gemeint.

Verdi-Gewerkschaftssekretär Thomas Gürlebeck fand deutlich drastischere Worte: "Als guter Hirte schert man seine Schafe und zieht ihnen nicht das Fell über die Ohren."

Runder Tisch: "Positive Prognose" zur Fortführung des Unternehmens

Ziel sei es ganz klar, das Unternehmen fortzuführen, hieß es nach dem Treffen. Es gebe eine "positive Prognose". Gleichzeitig sicherten alle Teilnehmer Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz volle Unterstützung zu. Dessen Aufgabe sei es zunächst, die Bindung zu Kunden und Lieferanten aufrecht zu erhalten.

Der Augsburger Weltbild-Verlag hatte am Freitag wegen drohender Zahlungsunfähigkeit Insolvenz angemeldet. Das Unternehmen mit seinen rund 6300 Mitarbeitern gehört direkt und indirekt den zwölf katholischen deutschen Diözesen.

Lesen Sie dazu auch

Am Standort Augsburg müssen nun rund 2200 Mitarbeiter um ihre Arbeitsplätze fürchten. Für sie gelte es, möglichst schnell Klarheit über die Zukunft zu schaffen, so Gribl. In den nächsten drei Monaten ist das Gehalt vom Insolvenzgeld gesichert.

Die Agentur für Arbeit kündigte an, einen Vertreter in das Unternehmen zu entsenden, bei dem sich Weltbild-Mitarbeiter vor Ort informieren können. Zudem soll der runde Tisch bis auf Weiteres zu einer festen Instanz werden.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.