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Freizeit
25.04.2024

So machen Sie Ihr Fahrrad selbst fit für den Frühling

Arne Schäffler vom ADFC Augsburg zeigt, wie man sein Fahrrad fit für den Frühling macht.
Foto: Jonathan Lyne

Wer Zeit und Geld sparen möchte, kann sein Fahrrad selbst wieder in Schwung bringen. Arne Schäffler vom ADFC erklärt, worauf es ankommt.

Wenn in den kommenden Tagen die Temperaturen nach oben klettern, steigen wieder mehr Menschen aufs Fahrrad. Davor empfiehlt es sich zu überprüfen, ob das Rad noch fahrtauglich ist. Wer Zeit und Geld sparen will, kann einige Dinge selbst erledigen, statt das Rad einfach beim Händler abzugeben. „Wir sagen: Selbst ist die Frau, selbst ist der Mann“, sagt Arne Schäffler vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) Augsburg

Neben den Kosten für einen Check und eventuell notwendige Reparaturen beim Händler sei auch der Zeitaufwand ein Faktor. Bei einer guten Fahrradwerkstatt könne die Wartezeit gerade im Frühling vier bis sechs Wochen betragen. Es sei deshalb sinnvoll, sich erst einen Überblick zu verschaffen, ob überhaupt Reparaturbedarf bestehe. Zudem könne man viele Dinge auch selbst erledigen. „Man muss drei Sachen im Auge behalten“, erklärt Schäffler: „Die Sicherheit, die Sichtbarkeit und die Funktion.“

1. Sicherheit: Die Bremsbacken müssen nah genug am Rad sein

Das Wichtigste beim Radfahren sei die Sicherheit, betont er. „Dabei sind die Bremsen das A und O.“ Vorschrift seien zwei Bremsen, die sich unabhängig voneinander betätigen lassen. Bei voll angezogenen Bremsgriffen sollte sich das Rad nicht mehr bewegen lassen. Ist das nicht der Fall, weil der Bremszug zu locker ist, muss man die Befestigungsschraube nachziehen.

Dafür löst man die Schraube oberhalb der Bremse am Vorderrad mit einem Sechskantschlüssel, erklärt Schäffler. Anschließend zieht man das Drahtseil enger und fixiert die Schraube wieder. „Ein Zentimeter ist ein guter Abstand, um die Bremsfähigkeit zu verbessern“, sagt Schäffler. „Dann sitzt die Bremse näher an den Felgen.“ Zudem sollte man kontrollieren, ob die Bremsbacken abgefahren sind. Haben diese kein Profil mehr, sollte man sie wechseln oder beim Fahrradhändler reparieren lassen.

2. Sichtbarkeit: Probleme mit dem Licht liegen meistens an den Kabeln

Auch die Sichtbarkeit ist wichtig, dafür ganz entscheidend: die Beleuchtung. Diese sollte man unbedingt überprüfen. Schäffler erklärt, woran es oft liegt, wenn das Licht einmal nicht geht. Für die Fahrradbeleuchtung ist eine Stromquelle nötig, oft ist das ein Reifendynamo. Berührt das Rad des Fahrrads das Rad des Dynamos, erzeugt dieser Elektrizität. „Wenn der Dynamo nicht nah genug dran ist, gibt es keinen Strom“, sagt Schäffler. In diesem Fall müsse man die Halterung des Dynamos vorsichtig näher an den Reifen biegen, sodass der Dynamo wieder Kontakt mit dem Reifen hat.

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Außerdem sollte man die Kabel am Dynamo kontrollieren. „Wenn das Licht nicht funktioniert, ist nur selten die Lampe kaputt“, sagt Schäffler. Die LED-Lampen, die meistens verbaut werden, gehen kaum kaputt. Das Problem liege stattdessen meistens an den Kabeln oder den Kontaktstellen des Kabels an der Lampe oder am Dynamo. Diese können beschädigt sein, sich gelöst haben oder durch Schnee oder salzhaltiges Wasser angegriffen sein. Die Kabel zu erneuern, sei aufwendig, sagt Schäffler. In diesem Fall sei es ratsam, zu einem Fahrradhändler zu gehen. 

3. Funktion: Pannensichere Reifen sind teurer, aber sinnvoll

Der Reifendruck sollte so hoch sein, dass man mit den Fingern bei maximaler Anstrengung den Reifen ein wenig eindrücken kann, erklärt Schäffler. Wer mit zu wenig Luft im Reifen fahre, verliere viel Kraft. Außerdem sollte man kontrollieren, ob die Reifen genügend Profil haben. Ansonsten steige die Gefahr für einen Platten. Ein Reifen mit wenig Profil schütze den Schlauch schlechter vor scharfen oder spitzen Gegenständen auf der Fahrbahn.

Grundsätzlich empfiehlt Schäffler, pannensichere Reifen zu kaufen. „Die wiegen ein bisschen mehr, weil sie eine Einlage aus Gummi oder aus Metall haben“, erklärt er. „Das lohnt sich aber in jedem Fall.“ Unter normalen Bedingungen habe man mit einem solchen Reifen keine Panne. Statt 10 oder 20 Euro, die ein normaler Reifen koste, zahle man für diesen Reifen 30 oder 40 Euro. Das sollte einem der Reifen allerdings wert sein, sagt Schäffler. „Eine Panne ist immer sehr ärgerlich: Man hat schmutzige Hände, verliert eine Stunde Zeit, der Biergarten ist zu – und die Stimmung ist im Eimer.“

Was man beim Fahrrad sonst noch kontrollieren sollte

Außerdem sollte man regelmäßig die Gangschaltung überprüfen. Lassen sich nicht alle Gänge durchschalten, müssen bei einer Kettenschaltung die Schaltzüge überprüft oder auch die Umwerfer nachgestellt werden. „Das ist aber knifflig.“ Schäffler rät deshalb, damit zum Fahrradhändler zu gehen. Bei einer Nabenschaltung sei meistens nur der Schaltzug zu straffen – denn die Zahnräder liegen gut geschätzt im Inneren der Nabe und machen praktisch nie Probleme. 

Was noch wichtig ist: die Kette regelmäßig zu ölen oder mit einem Kettenspray zu besprühen. Wenn man im Winter über gestreute Wege oder Straßen gefahren ist, setzen sich auf der Kette Salzspuren ab, erklärt Schäffler. Die würden schnell zu Rost führen. Die Folge: Die Kette wird unflexibel und kann leichter vom Zahnrad abspringen. „Bei einem normalen Fahrrad sollte man die Kette nach 3000 bis 4000 Kilometern wechseln“, rät Schäffler. Dafür brauche es spezielles Werkzeug. Auch hier sei der Weg zum Fahrradhändler ratsam.

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