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  3. Teuerung steigt wieder an: Inflation ist in Deutschland noch nicht besiegt

Das Biest "Inflation" ist in Deutschland noch nicht besiegt

Kommentar Von Stefan Stahl
31.05.2024

Dass die Teuerung in Deutschland zuletzt wieder etwas angestiegen ist, darf die Europäische Zentralbank nicht kalt lassen. Die Inflation ist hartnäckig.

Bundesbankpräsident Joachim Nagel war etwas zu optimistisch. Anfang dieses Jahres prophezeite er, es sei gelungen, das "gierige Biest" der Inflation zu zähmen. Er verstieg sich sogar zu der Annahme, die Teuerung sei "handzahm" geworden. Doch mit Biestern ist das so eine Sache. Ehe sie schnurren, die Krallen dauerhaft einfahren und brav sind, bedarf es meist längerer pädagogischer Hingabe. So ist die Teuerung in Deutschland zwar auf 2,2 Prozent geschrumpft, während sie Mitte vergangenen Jahres noch bei Werten von gut sechs Prozent verharrte. Doch zuletzt zogen die Preise hierzulande wieder etwas an und lagen 2,4 Prozent über dem Vorjahreswert, was nicht als handzahm durchgehen darf. Schließlich hat sich die Europäische Zentralbank zum Ziel gesetzt, die Inflation mittelfristig bei akzeptablen 2,0 Prozent in Schach zu halten.

Video: dpa

Die letzte Meile zur Bekämpfung der Inflation ist die schwerste

Damit dürften die jüngsten Zahlen aus Deutschland die Euro-Währungshüter grübeln lassen, wie stark sie die Zinsen in diesem Jahr senken sollen. Dass sie an der Zinsschraube nach unten drehen, scheint nach den jüngsten Äußerungen von Vertretern der EZB-Spitze unstrittig zu sein. Wenn am 6. Juni die erste leichte Zinssenkung ausbleibt, würden die Spieler an den Finanzmärkten extrem nervös, wurde ein solches Vorgehen doch wiederholt in Aussicht gestellt. Börsianer haben diese und weitere Zinssenkungen längst eingepreist.

Inflation könnte weiter zulegen

Die Gefahr ist indes nicht zu leugnen, dass sich im Euroraum die Inflation von zuletzt 2,4 Prozent weiter Richtung 3,0 Prozent vortastet, schließlich legen die Löhne in Ländern wie Deutschland in wichtigen Branchen kräftig zu, was die Teuerung anheizen kann. Commerzbank-Chefvolkswirt Krämer liegt richtig: Die letzte Meile zur Bekämpfung der Inflation gilt als die schwerste. Das Biest ist hartnäckig. 

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31.05.2024

Inflation gehört zu jedem Geldsystem, das auf Zinsen basiert. Die Geldmenge wächst schneller als die reelle Wirtschaftsleistung. Der Teufelskreis zwischen Lohnerhöhungen und Preissteigerungen ist gut nachvollziehbar.
Eine Währungsreform ist eine Methode, überflüssige Sparguthaben zu vernichten. Besser wäre es natürlich, die reichen über regelmäßige Steuern um 10% ihres Besitzes zu erleichtern und diesen zu verstaatlichen. Das würde die ungleichmäßigen Verteilung der Vermögen, die ja in sich ein wirtschaftliches Machtmonopol darstellt, wieder etwas ausgleichen.
Die Inflation zu bekämpfen ist ungefähr so, wie wenn ein überzeugter Raucher anfängt, seinen Lungenkrebs zu bekämpfen.

31.05.2024

Ganz dürfte Ihre Logik nicht stimmen. Japan hatte trotz Zinsen eine Deflation über 30 Jahre hinweg.

31.05.2024

Sie sagen es, durch den € wurden wir um die Hälfte unserer Ersparnisse erleichtert. Die Löhne blieben auf DM-Niveau und die Preise verdoppelten sich.

31.05.2024

Thomas K., diese Erfahrung haben Sie wohl exklusiv gemacht. Meine Fixkosten wurden 1:1 umgerechnet. Lediglich die Gastronomie hat damals die Gelegenheit genutzt, die Preise deutlich zu erhöhen.

31.05.2024

@Wolfgang B: Die Frage lasse ich unseren Finanzminister beantworten:
https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/christian-lindner/fragen-antworten/wieso-ist-japan-noch-nicht-pleite-gegangen
Und das zur Vertiefung
https://www.nzz.ch/wirtschaft/deflation-in-japan-endet-steigende-zinsen-und-loehne-gehoeren-neu-zum-alltag-ld.1823160

31.05.2024

>>Sie sagen es, durch den € wurden wir um die Hälfte unserer Ersparnisse erleichtert.<<

Unsinn! Der Euro wurde 1999 als Buch- und 2002 als Barwährung eingeführt. Zu der Zeit hatten wir mit die niedrigsten Inflationsraten seit 1950 überhaupt: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/4917/umfrage/inflationsrate-in-deutschland-seit-1948/