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Augsburger Allgemeine

Richard Mayr

Kultur und Journal

Bild: Ulrich Wagner

Richard Mayr stammt aus Kaufbeuren. Er studierte an der Goethe Universität in Frankfurt am Main Germanistik, Philosophie und Geschichte. Nach einem Volontariat bei der Allgäuer Zeitung arbeitet er seit 2008 für die Kultur- und Journal-Redaktion der Augsburger Allgemeinen.

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Artikel von Richard Mayr

Brecht 111

Der Auftakt des popkulturellen Moduls B-Sides hinterlässt Ratlosigkeit

Am Anfang müsste ein Satzzeichen stehen, nur aus optischen Gründen kommt es erst jetzt: ? - Ratlos lässt einen der erste der drei B-Sides-Abende zurück. Was hat da nicht gepasst, wo knirschte der Sand im Getriebe? War die Idee zu verkopft, für Brecht Ständchen zu komponieren? Von Richard Mayr

Kultur

Großes Gedenken

Augsburg Ja, die Botschaft ist angekommen. Sie war nicht zu überhören. Das neue Festival "Brecht 111" rückt den Dichter in den Mittelpunkt. Schon das Datum der Brecht-Nacht "Das Sichere ist nicht sicher" - der Festivalhöhepunkt - unterstrich dies. Schließlich jährte sich am Dienstag Brechts Geburtstag zum 111. Mal. Der künstlerische Leiter Joachim Lang hatte im Augsburger Theater eine musikalische, filmische und rezitative Collage (kurzfristig) zusammengestellt, die den Schriftsteller von den Augsburger Jahren an bis zu seinem Tod in Berlin ins Gedächtnis rief.

Lokales (Augsburg)

Selbstbefreiung in der Männer-WG

Stefan Kowalsky, Martin Sterneck und Peter Steiner sind das männliche Gegenereignis zu "Sex and the City". Hochglanzmagazine spielen in ihrer Wohngemeinschaft keine Rolle, dafür kreisen auch bei ihnen mindestens die Hälfte aller Gedanken um das andere Geschlecht. Gabriel Barylli schrieb die Komödie "Das Butterbrot", die im S'ensemble Theater unter der Regie von Sebastian Seidel Premiere feierte.

Lokales (Augsburg)

Die Sintflut muss kommen

Vor dem Schreckensgemälde der Klimakatastrophe hat Philipp Löhle, eines der neuen Talente der deutschen Theaterszene, seine Tragikomödie "Die Kaperer" angesiedelt. Da erfindet Mörchen das Haus der Zukunft, das noch dem schlimmsten Hochwasser mit einer ausgeklügelten Hydraulik trotzen soll und keine Heizung benötigt. Im Hoffmannkeller des Theaters Augsburg war in einer am Text bleibenden Inszenierung von Christopher Haninger zu sehen, dass Löhle es spielend einfach gelingt, mit Niveau zu unterhalten.

Mörchen (Philipp von Mirbach) entfernt sich immer mehr von Bine (Ute Fiedler). Bild: Nik Schölzel
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"Die Kaperer"

Die Sintflut muss kommen

Das Theater Augsburg hat im Hoffmannkeller "Die Kaperer" inszeniert. Dem Stück und den Schauspielern wurde freier Lauf gelassen. Von Richard Mayr

Tom Cruise als Claus Schenk Graf von Stauffenberg.
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Tom Cruise als Stauffenberg

Hollywood macht ausHitler-Attentat ein Kammerspiel

Dass ausgerechnet Tom Cruise, bekennender Scientologe, die Rolle des Hitler-Attentäters Stauffenberg übernimmt, hatte für Unmut gesorgt. Jetzt feierte der Film "Operation Walküre" in New York Premiere. Das Ergebnis ist eine faustdicke Überraschung. Von Richard Mayr

Lokales (Augsburg)

Szenekunst trifft Industriekultur

Die großen Industriebauten Augsburgs, die um 1900 entstanden sind, sollen in der noch immer in Planung befindlichen Veranstaltungsreihe "Augsburg Factory" mit der Popkultur zusammengebracht werden. Erst im Textilviertel, danach in weiteren Schritten auf dem Gelände des Gaswerks und im Bahnpark könne Augsburgs junge Kulturszene Einzug halten, sagt Peter Bommas, Leiter des Jungen Theaters.

Lokales (Augsburg)

"Einem guten Bild ordne ich alles unter"

Kein Windhauch kräuselt das Wasser. Wie Scherenschnitte heben sich die Felsen vom spiegelglatten Blau ab. Weit hinten ragt ein Fels aus dem Meer, in den die Gezeiten ein Tor gefressen haben, ein Ausblick zu wilderem Gewässer.

Lokales (Wertingen)

Das Idyll entpuppt sich als Geisterpark

Eine Pause machte der Künstler Max Kaminski dieses Jahr. Er hatte die Nase voll vom Suchen, sagt er. Suchen heißt bei dem 70-jährigen Maler nach Tausenden von Gemälden, immer noch neue Bilder und Bildkompositionen zu finden. Die Pause, die Kaminski sich nahm, darf nicht mit Urlaub verwechselt werden. Er hat weitergemalt, so wie er das immer macht von Montag bis Sonntag. Nur hat er jetzt das dargestellt, was er sah, und sich damit abgewandt von den freien Kompositionen zuvor. Das Ergebnis ist eine Überraschung, zu sehen in der Galerie Noah.

Lokales (Augsburg)

Das Idyll entpuppt sich als Geisterpark

Eine Pause machte der Künstler Max Kaminski dieses Jahr. Er hatte die Nase voll vom Suchen, sagt er. Suchen heißt bei dem 70-jährigen Maler nach Tausenden von Gemälden, immer noch neue Bilder und Bildkompositionen zu finden. Die Pause, die Kaminski sich nahm, darf nicht mit Urlaub verwechselt werden. Er hat weitergemalt, so wie er das immer macht von Montag bis Sonntag. Nur hat er jetzt das dargestellt, was er sah, und sich damit abgewandt von den freien Kompositionen zuvor. Das Ergebnis ist eine Überraschung, zu sehen in der Galerie Noah.