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  3. Missbrauch im Bistum Augsburg: Studie macht Fortschritte, Kritik bleibt

Kirche
17.04.2024

Missbrauchsstudie: Bisher 16 Interviews mit Betroffenen

Aufarbeitung und Prävention von sexuellem Missbrauch im katholischen Bistum Augsburg seien eine Daueraufgabe, sagte Bischof Bertram Meier (hier sein Brustkreuz) einmal.
Foto: Ulrich Wagner

Die Untersuchung zu sexualisierter Gewalt im Kontext der katholischen Kirche im Bistum Augsburg macht Fortschritte. Es gibt aber weiter Kritik an der Diözese.

Für die Missbrauchsstudie für das katholische Bistum Augsburg sind bislang 16 Interviews mit Betroffenen geführt worden. Das erklärte einer der Projektleiter, Tobias Schuwerk vom Department Psychologie der Ludwig-Maximilians-Uni München, auf Anfrage. Geplant seien insgesamt 20 bis 30 Interviews. "Wenn alle Interviews abgeschlossen sind, beginnt die inhaltliche Auswertung, die erste Erkenntnisse liefern wird", sagte er. 

Im November war bekannt gegeben worden, dass unabhängige Forschende eine Missbrauchsstudie für das Bistum Augsburg erarbeiten – auf Initiative der Unabhängigen Aufarbeitungskommission und des Unabhängigen Betroffenenbeirats des Bistums. Der Fokus der Studie liegt auf den Auswirkungen sexualisierter Gewalt im Leben der Betroffenen sowie von deren Familien. Was Interviews mit Angehörigen Betroffener angeht, werde deren Anzahl "vermutlich deutlich geringer ausfallen", Termine seien in Planung, sagte Schuwerk. Ihm zufolge haben sich knapp über 50 Betroffene gemeldet und ihr Interesse an einer Studienteilnahme bekundet. 

An der Diözese Augsburg gibt es Kritik aufgrund ihres Umgangs mit Missbrauchsfällen.
Foto: Ulrich Wagner

Missbrauch: Kritik an Diözese Augsburg – und Bischof Bertram Meier

Die Studie, die mit dem Betroffenenbeirat vorbereitet wurde, wird von der Diözese Augsburg finanziert. Die erklärte, hierfür keine Kirchensteuermittel zu verwenden, und sicherte den Forschenden zu, dass deren Ergebnisse "frei zugänglich veröffentlicht" werden können. Allerdings wurde die Diözese im Zusammenhang mit der Studie auch kritisiert. So sprach Rechtsanwalt Ulrich Wastl, einer der Autoren des viel beachteten Münchner Missbrauchsgutachtens, im Interview mit unserer Redaktion vom Fehlen einer umfassenden forensischen Aufklärung, bliebe es allein bei dieser Studie. Im Oberbayerischen Volksblatt warf er der Diözese kürzlich vor, nicht einen "transparenten und offensiven Umgang mit dem Thema" zu pflegen. Aus Sicht der Betroffenen wie im Interesse der Kirche sei es "angezeigt, dass man Verantwortliche öffentlich benennt, soweit es rechtlich möglich ist". Er "bedauere es sehr, dass sich der Augsburger Bischof entschieden hat, kein unabhängiges Aufklärungsprojekt zu starten", sagte Wastl.

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