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Coronavirus

23.09.2020

Das Corona-Update vom 23. September

Jeden Abend um 20 Uhr erhalten Sie von uns kuratierte Artikel zum Coronavirus.
Bild: Augsburger Allgemeine (Grafik)

Jeden Tag laufen viele Nachrichten zum Coronavirus über den Ticker. Wir sammeln an dieser Stelle alles, was heute wichtig war – mit besonderem Blick auf Bayern und unsere Region.

Unternehmerverbände rechnen mit einer steigenden Zahl von Insolvenzen für Schwaben. Der Grund: Die Politik zeigte sich in der Krise kulant, so war die Pflicht zur Meldung einer Insolvenz ausgesetzt. Noch bis zum 1. Oktober gilt diese Regelung. Ab dann müssen kriselnde Unternehmen die Karten wieder auf den Tisch legen. Einzige Ausnahme: Firmen, die sich wegen der Pandemie stark verschuldeten. Für sie gilt die Sonderregelung noch bis Jahresende.

Marc Lucassen ist Chef der Industrie- und Handelskammer. Er geht davon aus, dass vor allem Betriebe aus dem sogenannten Freizeitsektor betroffen sein werden. Lucassen sagt aber auch: Andere Wirtschaftszweige würden sich schneller erholen als befürchtet. Voraussetzung dafür sei: "Einen Lockdown darf es nie wieder geben, dann bekommen wir eine Pleitewelle ohne Ende." Hier lesen Sie den Bericht.

Weitere wichtige Corona-Nachrichten des Tages

  • Das neue Schuljahr ist drei Wochen alt und zahlreiche Schüler sind bereits in Quarantäne. In Bayern wurden seit Schulstart tausende Schüler und hunderte Lehrer nach Hause geschickt. In Augsburg sind seit Dienstag drei weitere Schulen betroffen: das Holbein-Gymnasium, das Maria-Theresia-Gymnasium und die Pankratiusschule. Insgesamt sind zwölf Schulen von Quarantäne-Maßnahmen betroffen. Welche Auflagen für Bildungseinrichtungen gelten und wie die Lage im Landkreis Augsburg ist, erfahren Sie hier.
  • Weihnachtsmärkte zu Coronazeiten: Die Corona-Infektionszahlen steigen und so stehen vielerorts die Weihnachtsmärkte auf dem Prüfstand. In Mödingen (Landkreis Dillingen) ist der beliebte Weihnachtsmarkt auf dem Gelände des Klosters abgesagt. In vielen bayerischen Städten werden ähnliche Diskussionen geführt. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder spricht sich für die Märkte aus, aber nur wenn weniger Alkohol fließe als üblich, die Besucherströme intelligent geleitet würden und die Maskenpflicht konsequent durchgesetzt werde. Mehr dazu lesen Sie hier.
  • Kritik an Söders Corona-Politik kommt auch aus den Reihen der CSU. So von Martin Sailer, Landrat des Kreises Augsburg und einer von Söders Stellvertretern in der CSU. In einer internen Mail, die der Redaktion vorliegt, schreibt Sailer: "Binnen weniger Tage mussten in jedem Landkreis Testzentren aus dem Boden gestampft werden, ohne dass vorab abgeklärt wurde, ob genug Personal, genug Laborkapazitäten oder genug qualifizierte private Betreiber zur Verfügung stehen." Hier lesen Sie mehr zum Streit der CSU.

Die Zahlen: Bislang gibt es in Deutschland nach Angaben des Robert-Koch-Instituts 275.927 Fälle, das sind 1769 mehr als am Vortag. In Bayern haben sich bisher 65.746 Menschen mit dem Virus infiziert, das sind 415 mehr als am Vortag. Alle bestätigten Fälle in Bayern sehen Sie hier in unserer interaktiven Karte.

 

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