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Ernährung
10.06.2024

Ernährung bei Reizdarm: Was lindert die Symptome?

Das Reizdarmsyndrom kann extrem unangenehm sein. Mit der richtigen Ernährung können die Symptome aber gelindert werden.
Foto: Kai Remmers, dpa (Symbolbild)

Wer einen Reizdarm hat, der kann die Symptome mit der richtigen Ernährung lindern. Was Betroffene beachten müssen, lesen Sie im Artikel.

Bauchkrämpfe, Blähungen, Durchfall oder Verstopfung - all das können Symptome bei einem Reizdarm sein. Wer von dieser Krankheit geplagt ist, hat oftmals mit Einschränkungen im Alltag zu rechnen. Genauso wie bei Sodbrennen, kann die richtige Ernährung allerdings die Symptome lindern. Welche Lebensmittel Betroffene bei einem Reizdarm essen sollten, damit die Beschwerden weniger werden, haben wir für Sie zusammengefasst.

Reizdarm: Welche Ernährung ist ratsam?

Personen, die einen Reizdarm haben, sollten sich an die FODMAP-Diät halten, wie die Apotheken Umschau berichtet. Dabei handelt es sich um folgende Nährstoffe, die für Verdauungsbeschwerden sorgen können: fermentierende Oligosaccharide, Disaccharide, Monosaccharide und Polyole. Bei gesunden Menschen stellen solche Kohlenhydrate und Zuckeralkohole keine Probleme dar, da die Bestandteile fast vollständig im Dünndarm abgebaut werden.

Wer allerdings eine Darmerkrankung hat, bei dem kann es sein, dass manche der FODMAPs nicht gänzlich aufgespalten werden und dadurch in den Dickdarm gelangen. Dort angekommen ziehen sie entweder Wasser oder werden durch Bakterien abgebaut. Die Folgen sind starke Blähungen, Durchfall oder unklare Bauchschmerzen. Eine mögliche Folge kann auch Sodbrennen sein, wenn der Druck durch die sich bildenden Gase so hoch wird, dass die Magensäure nach oben in die Speiseröhre gedrückt wird.

Video: dpa

Reizdarm: Welche Lebensmittel sollten vermieden werden?

Der Apotheken Umschau zufolge leiden etwa zehn bis 15 Prozent der westlichen Bevölkerung an einem Reizdarmsyndrom. Die Krankheit zeichnet sich durch unspezifische Darmbeschwerden aus und wird durch Ausschluss anderer Erkrankungen diagnostiziert.

Eine Ernährungsumstellung, die wenig FODMAP-Lebensmittel beinhaltet, kann sich positiv auf die Symptome auswirken, wie mehrere Studien gezeigt haben. Auch wer chronisch-entzündliche Darmerkrankungen wie Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn hat, kann davon profitieren.

Wichtig zu wissen: Vor einer Ernährungsumstellung rät Wolfgang Holt­meier, Gastroenterologe und Ernährungsmediziner am Krankenhaus Köln-Porz gegenüber der Apotheken Umschau, dass Betroffene einen Arzt aufsuchen sollten, um eventuelle andere Ursachen auszuschließen. 

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Wer einen Reizdarm hat, dem machen unter anderem laktosehaltige Milchprodukte und manche Getreidebestandteile Probleme. Aber auch viele Obstsorten werden dann nicht gut vertragen. Laktose- oder Fruktoseintoleranz sowie eine Gluten­­unverträglichkeit können vom Arzt eindeutig diagnostiziert werden. Bei einer Empfindlichkeit gegenüber fermentierbaren Sacchariden und Polyolen ist ein Nachweis nicht so einfach möglich. Laut Apotheken Umschau geht das nur durch Ausprobieren. Dazu müssen auf alle Nahrungsmittel mit hohem FODMAP-Gehalt für etwa vier bis sechs Wochen verzichtet werden. Wenn die Beschwerden nachlassen, dann ist eine Unverträglichkeit darauf wahrscheinlich. Einzelne Nahrungsmittel können dann schrittweise wieder mit zeitlichem Abstand konsumiert werden. Wenn dabei keine neuen Beschwerden auftreten, dann können weitere Lebensmittel ausprobiert werden.

Reizdarm: Welche Lebensmittel haben wenig FODMAP?

Kritische Stoffe der FODMAP-Diät sind:

  • Oligosaccharide: Große Zuckerverbindungen wie Fruktane und Galaktane. Wenig enthalten in Paprika.
  • Disaccharide: Zweifachzucker, zu denen auch Laktose, also Milchzucker zählt. Wenig enthalten in gereiftem Käse.
  • Monosaccharide: der Einfach­zucker Fruktose, also Fruchtzucker. Wenig enthalten in Rhabarber.
  • Polyole: Mehrwertige Alkohole wie die Süßstoffe Sorbit oder Xylit. Wenig enthalten in Weintrauben.

Laut Apotheken Umschau haben folgende Lebensmittel einen niedrigen FODMAP-Gehalt:

  • Bananen
  • Grapefruits
  • Himbeeren
  • Honigmelonen
  • Kiwis
  • Weintrauben
  • Zitrusfrüchte
  • Chinakohl
  • Karotten
  • Kopfsalat
  • Kürbisse
  • Mais
  • Paprika
  • Salatgurken
  • Sellerie
  • Tomaten
  • Zucchini
  • gereifter Käse
  • laktosefreie Milchprodukte
  • Briekäse
  • Feta
  • Dinkelbrot
  • glutenfreie Getreide­produkte
  • Glukose (Traubenzucker)
  • Saccharose (Haushalts­zucker)

Laut Apotheken Umschau haben folgende Lebensmittel einen hohen FODMAP-Gehalt:

  • Äpfel
  • Birnen
  • Kirschen
  • Mangos
  • Aprikosen
  • Pfirsiche
  • Pflaumen
  • Wassermelonen
  • Artischocken
  • Blumenkohl
  • Brokkoli
  • Erbsen
  • Hülsenfrüchte (Kichererbsen, Lin­sen, rote Bohnen)
  • Knoblauch
  • Pilze
  • Schwarzwurzeln
  • Zuckerschoten
  • Zwiebeln
  • Buttermilch
  • Frischkäse
  • Milch
  • Ricotta
  • Kekse
  • Kuchen
  • Nudeln
  • Weizen- und Roggenbrot
  • Honig
  • Sorbit
  • Mannit
  • Xylit
  • Maltit
  • Isomalt