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Krieg in der Ukraine
26.03.2022

Das Update zum Ukraine-Krieg vom 26. März

Foto: AZ-Grafik

Mit unserem Update zum Krieg in der Ukraine behalten Sie den Überblick über die Nachrichtenlage. Wir senden Ihnen jeden Abend die wichtigsten Meldungen des Tages.

Immer wieder hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj betont, die Ukraine kämpfe nicht nur für ihre Freiheit, sondern auch für Europa und seine Werte. Doch nicht alle in der Ukraine stehen für diese Werte: Pro-russische Parteien und Medien gibt es auch dort. Selenskyj nutzt das Kriegsrecht, um per Dekret gegen sie vorzugehen. Im Kampf für die Freiheit muss er dabei offenbar manche Freiheiten beschneiden – doch das könnte auch für kritischen Journalismus zum Problem werden und Propaganda fördern, wie Ulrich Krökel beschreibt.

Der Tag: Das ukrainische Militär hält einen großangelegten Angriff Russlands auf Kiew weiterhin für möglich. Zwar haben ukrainische Streitkräfte zuletzt von Russland eroberte Orte und Stellungen in der Umgebung zurückgewonnen. Doch wie der ukrainische Heeres-Stabschef Olexander Grusewitsch sagte, ziehe der Gegner weiterhin starke Kräfte zusammen. Unterdessen hat der ukrainische Regierungschef Denys Schmyhal alle Bürgermeister weltweit um humanitäre Hilfe und beim Wiederaufbau zerstörter Orte gebeten. "Wir appellieren an Sie: Erneuern Sie die Tradition der Partnerstädte", so Schmyhal.

Die Lage: Der Krieg in der Ukraine dauert nun schon einen Monat. Die Ukraine hält den russischen Angriffen stand, auch mit Unterstützung der Nato. Wladimir Putin hat seine Ziele bisher nicht erreichen können. Das ist aber nicht nur eine gute Nachricht, wie Michael Stifter analysiert. Denn die Situation macht Putin und sein Vorgehen noch weniger berechenbar.

Die Region: Im Freiwilligen-Zentrum Augsburg unterstützen Ehrenamtliche Grundschulkinder dabei, den Schulalltag zu meistern – nicht mit Nachhilfe, sondern mit Motivation und Begleitung. Seit dem Schuljahr 2020/21 gibt es dafür die Lernpatinnen und Lernpaten. 76 sind es bereits. Das Freiwilligenzentrum sucht nun nach weiteren Ehrenamtlichen. Denn wenn Grundschulkinder, die aus der Ukraine geflohen sind, bald in Deutschland unterrichtet werden, könnte der Bedarf an Lernpatinnen und Lernpaten steigen. Wie der Einsatz der Freiwilligen aussieht und was Interessierte tun können, können Sie hier im Artikel von Miriam Zissler nachlesen

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