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Newsticker
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  3. Krieg in der Ukraine: Das Update zum Ukraine-Krieg vom 6. Oktober

Krieg in der Ukraine
06.10.2022

Das Update zum Ukraine-Krieg vom 6. Oktober

Foto: AZ-Grafik

Mit unserem Update zum Krieg in der Ukraine behalten Sie den Überblick über die Nachrichtenlage. Wir senden Ihnen jeden Abend die wichtigsten Meldungen des Tages.

"Eigentlich müsste die Leberkässemmel jetzt zehn Euro kosten." Das sagt Peter Happacher von der gleichnamigen Metzgerei im Spickel. Ihm steht, wie auch den anderen Metzgerinnen und Metzgern in Augsburg und anderswo in der Republik, das Wasser bis zum Hals. Grund sind die in Folge des Krieges in der Ukraine und der wirtschaftlichen Auseinandersetzung mit Russland gestiegenen Energiekosten. 2500 bis 3000 Euro, so hoch waren die Stromkosten der Metzgerei Happacher vergangenes Jahr pro Monat. Im August 2022 zahlte Happacher nun 10.000 Euro für Strom. Das könne er nur in einem gewissen Rahmen an die Kundschaft weitergeben. Denn eine Leberkässemmel für zehn Euro, die kaufe niemand. Ina Marks berichtet in ihrem Artikel von den Problemen der Metzgereien und auch der Bäckereien in Augsburg.

Kann das 200-Milliarden-Entlastungspaket dem Handwerk helfen? Unklar. Denn der großen Ankündigung folgt bisher nichts, schreibt Christian Grimm in seiner Analyse. Die ergebnislose Ministerpräsidentenkonferenz bringt die Ampel-Regierung in Bedrängnis.

Der Tag: Spanien und Portugal bewerben sich gemeinsam mit der Ukraine für die Fußballweltmeisterschaft 2030. Das haben die Verbände schon am Mittwoch bekannt gegeben. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sagte, es werde "sehr symbolisch sein, wenn drei Länder der Europäischen Union – Spanien, Portugal und die Ukraine – gemeinsam die Weltmeisterschaft ausrichten können", sagte er. Die Ukraine hat erst vor wenigen Monaten den Status eines EU-Beitrittskandidaten erhalten.

Im Gebiet Cherson haben ukrainische Truppen laut Selenskyj drei weitere Orte zurückerobert. Allerdings meldet auch Russland nach mehreren Niederlagen wieder die Einnahme einer Siedlung, Sajzewe im Gebiet Donezk. Russland hatte zuletzt auch Städte in der Nähe von Kiew mit iranischen Kamikaze-Drohnen angegriffen. Putin, der am Freitag seinen 70. Geburtstag im prunkvollen Konstantinpalast gemeinsam mit Staatsgästen begeht, will derweil das von seinen Truppen besetzte ukrainische Atomkraftwerk Saporischschja verstaatlichen. Das Kraftwerk ist mehrfach unter Beschuss geraten und musste heruntergefahren werden, die Ukraine und Russland geben sich gegenseitig die Schuld dafür.

Alle Nachrichten zum Verlauf des Krieges können Sie stets in unserem Liveticker nachlesen.

Die Lage: Der Krieg und seine Folgen haben massive Auswirkungen auf die Baubranche in Deutschland. Einerseits steigen die Preise für Baustoffe und Dienstleistungen, sodass der Bau an sich teurer wird – während potenzielle Häuslebauer wegen gestiegener Lebenshaltungskosten weniger Geld ansparen können. "Schon zuletzt sind die Baukosten von Sommer letzten Jahres bis jetzt um 22 Prozent gestiegen", sagt Schwäbisch-Hall-Chef Reinhard Klein im Interview mit Stefan Stahl. Die Baupreise steigen schon länger, doch die bisher günstigen Kreditzinsen konnten das zumindest teilweise ausgleichen. Damit ist es allerdings nun auch vorbei: Die Zinsen steigen und so wird es auch deutlich teurer, sich Geld für den Hausbau zu leihen. Warum das derart problematisch ist? Wenn ein Eigenheim trotz aller Mühen und allem Sparen unerreichbar bleibt, sorgt das für Frust und spaltet die Gesellschaft in Erben und Nicht-Erben, erklärt Stefan Küpper in seinem Kommentar.

Die Grafik des Tages:

Die Bundesnetzagentur hat am Donnerstag die Entwicklung des Gasverbrauchs in Deutschland veröffentlicht. Und der ist problematisch: Vergangene Woche wurde mehr Gas verwendet als im Schnitt der vergangenen Jahre. Um ohne Gasmangellage durch den Winter zu kommen, muss laut Bundesnetzagentur jedoch mindestens 20 Prozent Gas eingespart werden. "Die Lage kann sehr ernst werden, wenn wir unseren Gasverbrauch nicht deutlich reduzieren", warnt der Chef der Behörde.

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Weitere Grafiken dazu, wie es um unseren Gasverbrauch steht, finden Sie hier.

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Damit Sie den Überblick behalten, wollen wir Sie in diesem Update am Abend über die wichtigsten Ereignisse informieren: Was ist am Tag passiert? Wie schätzen unsere Autorinnen und Autoren die Lage ein? Welche Auswirkungen des Krieges sind vor Ort in Bayern zu spüren? Um das Update regelmäßig zu erhalten, sollten Sie die Push-Meldungen aus unserer Redaktion abonniert haben. Dafür müssen Sie sich nur die App "Augsburger Allgemeine News" herunterladen (hier für Android-Nutzer und hier für iPhone-Nutzer) und die Push-Mitteilungen abonnieren. Wenn Sie sich durch diese Zusammenfassung gut informiert fühlen, empfehlen Sie das Update zum Krieg in der Ukraine gerne weiter. Alle Folgen des Nachrichtenüberblicks finden Sie auf einer Sonderseite.

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