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Ausdauersport
20.10.2023

Sportlerherz: Wer kann es bekommen und wie gefährlich ist es?

Ausdauersport kann sehr gesund sein. Aber ist es gefählich, wenn sich dadurch das Herz vergößert?
Foto: Andreas Arnold, dpa (Symbolbild)

Treibt man regelmäßig Sport, verändert sich der Körper - und damit auch das Herz. Aber was genau ist ein Sportlerherz? Und kann es gefährlich sein? Wir haben es hier zusammengefasst.

Eigentlich ist Ausdauersport ja sehr gesund. Studien zeigen: Die Atmung wird kräftiger, der Körperfettanteil reduziert und sogar für die Psyche kann er sehr gut sein. Wer aber extremen Ausdauersport treibt, kann ein so genanntes Sportlerherz entwickeln. Davon spricht man, wenn das Herz vergrößert ist und auch das Gewicht des Herzens steigt. Laut AOK kann das Gewicht des Herzmuskels bei Leistungssportlern bei bis zu 500 Gramm liegen. Zum Vergleich: Das Herz eines untrainierten Menschen wiegt nur zirka 250 bis 300 Gramm. Aber kann das Wachsen des Herzens auch zu Problemen führen?

Wie macht sich ein Sportlerherz bemerkbar?

Ein Sportlerherz muss nichts schlimmes sein. Die AOK erklärt, sportliche Aktivität steigert die Leitungsfähigkeit des Herzens. Der Körper benötigt mehr Sauerstoff und Nährstoffe, die das Herz in den Körper pumpt. Weil man durch den Ausdauersport mehr benötigt, muss das Herz kräftiger pumpen. Durch diese Beanspruchung wächst der Herzmuskel, wie jeder Muskel im Körper wächst, wenn man ihn regelmäßig aktiviert.

Welche Nachteile hat ein Sportlerherz?

Die AOK betont: Ein Sportlerherz ist keine krankhafte Veränderung. Es muss deswegen auch nicht behandelt werden. Die beiden Sportmediziner Wilfried Kindermann und Jürgen Scharhag schreiben in ihrem Buch "Die physiologische Herzhypertrophie (Sportherz)", Ausdauerathleten lebten sogar länger als Normalpersonen. Auch wenn man das intensive Ausdauertraining irgendwann beenden sollte, sei das Sportlerherz kein Problem. Es bilde sich innerhalb von drei Monaten einfach wieder zurück.

Trotzdem können auch bei Leistungssportlern Herzkrankheiten auftreten. Laut Angaben der AOK erhöht intensiver Sport die Gefahr von Herzrhythmusstörungen. Leistungssportler im Bereich Marathon, Rennrad oder Langlauf hätten ein zehnfach höheres Risiko, Vorhofflimmern zu entwickeln, als Freizeitsportler. Menschen, die intensiv trainieren, sollten darum regelmäßig ein EKG machen lassen.

Kann jeder ein Sportlerherz bekommen?

Nicht alle Sportler entwickeln automatisch ein Sportlerherz. Laut Kindermann und Scharhag vergrößert sich nur bei zwei Prozent der Leistungssportler das Herz. Mindestens fünf Stunden intensives Ausdauertraining pro Woche seien nötig, um ein vergrößertes Herz zu entwickeln. Es kommt aber auch auf die Sportart an, die man betreibt, ob sich ein Sportlerherz entwickelt. So kommt es laut Infos der Krankenkasse AOK am häufigsten vor bei Menschen, die:

  • Langstrecken laufen,
  • Straßenradrennen fahren,
  • Skilanglauf oder
  • Triathlon betreiben.

Sportarten, bei denen sich in der Regel kein vergrößertes Herz ausbilde, seien:

  • Gewichtheben,
  • Kunstturnen,
  • Sprinten,
  • Springen,
  • Werfen und
  • alpiner Skisport.

Eine Beobachtung der AOK ist aber, dass Männer häufiger ein Sportlerherz entwickeln als Frauen. Die Vergrößerung des Herzens kann dabei aber in jedem Alter auftreten.

Übrigens: Laut einer Studie gibt es bestimmte Gewohnheiten, die die Lebenserwartung steigern. Eine andere Studie hat ergeben, dass es mittlerweile immer mehr Krebsdiagnosen bei unter 50-Jährigen gibt.