Pfaffenhausen
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Artikel zu "Pfaffenhausen"

Hausen mit seiner kleinen, aber schönen Dorfkirche, wurde im Jahre 1851 als eigene Pfarrei von der Großpfarrei Pfaffenhausen losgelöst. Foto: Archiv Hölzle
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Kommen die alten Zeiten wieder?

Wenn heuer die Pfarrei Unterrieden ihre 150-jährige Selbstständigkeit begehen kann und die Pfarrei St. Bartholomäus in Hausen 160 Jahre alt wird, dann sind das fast nur noch historische Zahlen mit einer Art Verfallsdatum. Was einst als Ende des Filial-Daseins groß gefeiert wurde, findet heute nur noch ein begrenztes Interesse. Die Kirche steht zwar jeweils noch im Dorf, doch ihre bindende und geistige Bedeutung schwindet unübersehbar.

Mit dem richtigen Spiel macht selbst Mathe Spaß. Das finden (unten v. li.): Raphael (10), José (7), Maximilian (7), Sebastian (12), Pia (6), Christian (12) sowie die Leiterin der Ganztagsbetreuung in Pfaffenhausen, Martina Dietmayer. Foto: home
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Damit Lernen wieder Spaß macht

Langsam gleitet sein Finger über die Buchstaben auf dem Blatt Papier. "W-a-s-s-e-r", liest der sechsjährige Fisnik vor. Die zwölfjährige Sofie blickt ihm über die Schulter. "Immer Zeile für Zeile", sagt sie und hört geduldig zu, wie der Erstklässler mit den Worten kämpft. Als er fertig ist, steht Sofie auf und geht weiter zum nächsten Grundschüler, der gerade an seinen Matheaufgaben sitzt.

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Drittes Vorrundenturnier zur "Unterallgäuer Hallenmeisterschaft"

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Weiter auf Wachstumskurs

Von einem arbeitsreichen und erfolgreichen Jahr berichtete die Firma "Osterrieder, Silo- und Betonbau" aus Pfaffenhausen bei ihrer Belegschaftsversammlung zum Jahresschluss im "Goldenen Stern". Vier Neueinstellungen, namhafte Investitionen in neue Fahrzeuge, volle Auftragsbücher und keine Unfälle waren für 2010 die wichtigsten Botschaften von Inhaberin Anneliese Osterrieder.

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Konstruktives Miteinander gelobt

In der altehrwürdigen Sakristei fingen die Neujahrsempfänge der Pfarrei St. Stephan ursprünglich mal an. Heuer "landeten" sie nach Jahren wieder hier, weil das Pfarrheim abgerissen wurde und das neue Pfarrzentrum noch im Bau ist. Der Empfang der Pfarrei gilt traditionell den kirchlichen Mitarbeitern, aber auch den Repräsentanten der Marktgemeinde und den örtlichen Vereinen. So war das Blindenheim mit Pater Josef Jochem, Oberin Marion Ospald und einigen Mitschwestern vertreten. Auch die Mitglieder der Kirchenverwaltung und des Pfarrgemeinderats waren da. Außerdem zählten einige Männer und Frauen, die sich im kirchlichen Leben der Gemeinde einbringen, zu den Gästen. Die Reihe der örtlichen Vereinsvorstände und der Marktgemeinderäte führte Bürgermeister Roland Krieger an.

Heute braucht es teilweise etwas Fantasie, die Schilder korrekt zu entziffern. Die Macher der Platzhalter schrieben vor Jahrhunderten oft alles so, wie man es seinerzeit aussprach. Die Frau des örtlichen Bäckers wurde da schnell zur "Böckin". Einige alte Pfaffenhausener Namen sind zwar bereits ausgestorben, doch lassen sich immer noch Nachfahren der Menschen finden, die einst ein Platzschild in der Kirche gekauft haben.
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In den Kirchenbänken ist die Vergangenheit festgenagelt

Überfüllt sind unsere Kirchen nur noch selten. Jeder Gläubige kann sich meist seinen Platz auswählen. Das ist vielerorts so. Es ist auch in der großen Pfarrkirche in Pfaffenhausen nicht anders, die früher eine zentrale Funktion in der Region hatte. Alte Schildchen berichten davon.