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Coronavirus
13.01.2021

Das Corona-Update vom 13. Januar

Jeden Abend um 20 Uhr erhalten Sie von uns kuratierte Artikel zum Coronavirus.
Foto: AZ Grafik

Jeden Tag laufen viele Nachrichten zum Coronavirus über den Ticker. Wir sammeln an dieser Stelle alles, was heute wichtig war – mit besonderem Blick auf Bayern und unsere Region.

Eigentlich sollte es in der heutigen Pressekonferenz mit Markus Söder und weiteren Vertretern der bayerischen Staatsregierung vor allem um den Homeoffice-Gipfel gehen. Doch das dominierende Thema blieb auch heute die FFP2-Maskenpflicht, die ab kommendem Montag in Geschäften und im Nahverkehr gilt. Kurz nach der Bekanntgabe gestern hatte es unter anderem Kritik an den hohen Kosten für die Masken gegeben - ein Problem, das vor allem Hartz-IV-Empfänger betrifft, wie Betroffene meiner Kollegin Stephanie Sartor erzählt haben. Außerdem kam häufig die Frage auf, ob auch Kinder ab Montag FFP2-Masken tragen müssen, wenn sie etwa mit ihren Eltern zum Einkaufen gehen oder mit dem Bus unterwegs sind.

Nun ist klar: Kinder unter 15 Jahren sind von der FFP2-Maskenpflicht befreit. Und für Bedürftige in Bayern stellt der Freistaat 2,5 Millionen Masken zur Verfügung. Wie die Verteilung abläuft, soll nun das Gesundheitsministerium von Klaus Holetschek klären. Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger betonte in der Pressekonferenz, dass genügend solcher Masken in Bayern verfügbar seien - auch wenn sie jetzt kurzfristig in einigen Apotheken und Drogerien ausverkauft seien. Um Ärger zu vermeiden, gilt die Maskenpflicht zwar ab dem 18. Januar, Verstöße dagegen werden aber erst eine Woche später sanktioniert. Weitere Details erfahren Sie hier.

Mit den Ergebnissen den Homeoffice-Gipfels hat sich mein Kollege Matthias Zimmermann beschäftigt. Seinen Artikel finden Sie hier.

Weitere wichtige Corona-Nachrichten des Tages

  • Gesundheitsminister Jens Spahn hat im Bundestag die Corona-Strategie der Regierung verteidigt und angekündigt, dass man jedem in Deutschland bis zum Sommer ein Impfangebot machen könne. Ob diese Angebote dann auch wahrgenommen werden, ist jedoch ungewiss - denn eines sagte Spahn auch: Die Impfbereitschaft müsse noch steigen. Mehr zum Thema finden Sie hier.

  • Viele Unternehmen warten seit Wochen auf die Überbrückungshilfen des Bundes und fühlen sich im Stich gelassen. Steuerberater beklagen die komplizierte Beantragung. Im Interview mit meinem Kollegen Michael Pohl hat sich Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger nun zur Kritik geäußert und betont, dass auch er sich mehr Schnelligkeit gewünscht hätte. Das ganze Gespräch können Sie hier nachlesen.

  • Für Familien gibt es nun mehr Klarheit bei den geplanten zusätzlichen Kinderkrankentagen in diesem Jahr. Die Extra-Tage sollen nicht nur bei geschlossenen Schulen und Kitas genutzt werden können, sondern auch, wenn lediglich die Anwesenheitspflicht ausgesetzt ist oder der Zugang zur Kita eingeschränkt wurde. Mehr dazu erfahren Sie hier.

Die Zahlen: Bislang gibt es in Deutschland nach Angaben des Robert Koch-Instituts 1.953.426 Fälle, das sind 19.600 mehr als am Vortag. In Bayern haben sich bisher 361.582 Menschen mit dem Virus infiziert, das sind 2778 mehr als am Vortag. Alle bestätigten Fälle in Bayern sehen Sie hier in unserer interaktiven Karte.

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