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Coronavirus
29.04.2020

Das Corona-Update vom 29. April

Foto: AZ Grafik

Jeden Tag laufen unzählige Nachrichten zum Coronavirus über den Ticker. Wir sammeln an dieser Stelle alles, was heute wichtig war – mit besonderem Blick auf Bayern und unsere Region.

Die meisten Menschen auf der Welt können es kaum abwarten, bis ein Impfstoff gegen das Coronavirus gefunden ist. Jens Spahn hatte deshalb bei einer Pressekonferenz am Mittwoch auch in Frage gestellt, ob es überhaupt eine Impfpflicht geben müsste. Das wird einige Menschen in Deutschland sehr gefreut haben: Jene nämlich, die ohnehin und grundsätzlich gegen Impfen mobil machen. Unser Autor hat mit einem Experten gesprochen, der sagt: "Die radikalisieren sich gerade weiter."

Kaum ein Tag vergeht ohne Streit um die Entwicklung einer Corona-Warn-App. In den vergangenen Tagen hatte es ja vor allem Diskussionen darüber gegeben, ob Gesundheitsdaten auf einem zentralen Server verarbeitet werden sollen oder nicht. Jetzt rücken die Themen Transparenz und Kommunikation in den Fokus. SPD-Chefin Saskia Esken kritisiert im Interview mit unserer Redaktion die Vorgehensweise von Gesundheitsminister Jens Spahn. Der Minister solle nicht "jeden Tag einen neuen untauglichen Schnellschuss herausposaunen".

Aufmerksame Leser des Corona-Updates wissen es längst - und eine Überraschung ist es nun auch wirklich nicht: Die Corona-Krise trifft auch die Automobilbranche hart. Produktionsbänder standen still, Werkhallen waren verwaist. So langsam kehrt bei den Großen wieder etwas Normalität zurück. Jetzt gibt es allerdings Diskussionen darüber, wie stark der Staat unterstützen darf, damit der Motor wieder anspringt. Umweltschützer, Politik und Wirtschaft streiten über Kaufprämien.

Weitere wichtige Corona-Nachrichten des Tages

Die Zahlen: Derzeit gibt es in Deutschland nach Angaben des Robert-Koch-Instituts 157.641 Fälle, das sind 1.304 mehr als am Vortag. In Bayern haben sich aktuell 41.830 Menschen mit dem Virus infiziert, das sind 424 mehr als am Vortag. Insgesamt kommen in Bayern auf 100.000 Menschen aktuell 320 mit dem Coronavirus infizierte Personen. Alle bestätigten Fälle in der Region finden Sie in diesem Artikel.

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